Donnerstag, 20. Juli 2017

Ein Trip nach Amsterdam

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, nach Amsterdam zu reisen, doch leider kam immer etwas dazwischen - meistens waren es die teuren Bahn-Tickets. Doch jetzt hatten wir die Möglichkeit mit dem Auto dahin zu fahren und so buchten wir vier Nächte im Hotel Van der Valk in der Nähe des Flughafens Schiphol, um diese neiderländische Stadt kennenzulernen.

Los ging es am Donnerstag, den 13. Juli, gegen Vormittag. Wir fuhren mit dem Auto los und brauchten etwa viereinhalb Stunden, bis wir im Hotel ankamen. Zunächst waren wir etwas enttäuscht, da wir dachten, das Hotel sei näher an der Innenstadt von Amsterdam. Doch wir mussten feststellen, dass das Hotel ziemlich abgeschieden war. Wir mussten täglich einen Shuttlebus zum Flughafen Schiphol nehmen, was etwa eine Viertelstunde dauerte. Von dort aus musst mir dann noch einmal eine Viertelstunde mit der Bahn bis zum Amsterdamer Hauptbahnhof fahren. Also waren wir jeweils etwa 30 bis 40 Minuten bei der Hin- und Rückfahrt unterwegs. Zudem fuhr leider der Shuttle nur alle 40 Minuten und auch nicht rund um die Uhr. So mussten wir uns spätestens abends um elf von Amsterdam verabschieden und konnten das Nachtleben nicht kennenlernen.

Ansonsten war das Hotel ganz schön. Wir hatten ein gutes Zimmer und hätten die Möglichkeit der Nutzung des Innenpools, der Saune und eines Fitnessbereiches gehabt. Leider haben wir das nicht in Anspruch genommen.

Nun aber mal zu der Stadt, weswegen wir eigentlich dorthin gefahren waren: Amsterdam. Das ist echt eine wunderschöne Stadt mit einer riesigen Innenstadt mit unzähligen Restaurants und Läden. Man kann viele Stunden zum Shoppen verwenden und vor allem findet man endlich mal Läden, die man in Deutschland nicht hat. Natürlich gibt es auch C&A oder H&M, aber nicht an jeder Ecke wie in Deutschland.

Aber am schönsten ist eigentlich das Stadtbild mit den schiefen, engen Häuschen und den Grachten. Zwar wird gerade um den Hauptbahnhof wenig wert auf Bürgersteige gelegt, aber ansonsten ist es sehr atmosphärisch. Die Amsterdamer sind selbst eher mit dem Fahrrad unterwegs (welches man sich auch in vielen Läden ausleihen kann). So gibt es Straßen nur für Fahrräder (welches unser Navigationsgerät nicht immer erkannte). Man ist aber ständig in Gefahr, von einem Fahrrad umgefahren zu werden. Die Holländer fahren echt rücksichtslos, was manchmal anstrengend ist.

Ansonsten ist es in Amsterdam sehr teuer. In Restaurants kann man sehr viel Geld lassen. Aber auch im normalen Supermarkt scheint alles ein bisschen teurer. Nur Dosenpfand gibt es nicht, weswegen Getränke in Dosen günstig erscheinen. Außerdem gibt es in den Niederlanden keine 1- und 2-Cent-Münzen, sodass die Preise auf- bzw. abgerundet werden. Interessant ist auch die Offenheit der Holländer. Die Coffeeshops sind sehr bekannt und weit verbreitet. Mich hat der Geruch nach Marihuana oft gestört, weil das überhaupt nicht mein Fall ist. Irgendwie seltsam ist es, dass Sexshops mit offenen Türen und Schaufenstern (in den ganz frei für jedermann Porno-DVDs ausgestellt sind) aufwarten. Ich weiß nicht, wie Eltern das finden, die mit ihren Kindern an solchen Läden vorbeikommen. Hierzu passt auch die Rotlichtgegend ebenfalls in der Innenstadt. Da ist schon am frühen Nachmittag eine riesen Stimmung und heiße Mädels warten hinter Schaufenstern auf ihre Freier. Auch diese Gegend wird gerne von der ganzen Familie besucht.

Es gibt in dieser Stadt noch mehr zu entdecken und wir haben auch einige Sachen besucht, die ich in anderen Beiträgen hier auf dem Blog vorstellen werde. So waren wir zuerst im Anne-Frank-Haus, dann noch im Virtual-Reality-Kino oder bei Madame Tussauds. Besonders angetan war ich von einem Katzen-Café. Auf der Rückfahrt am Montag, den 17. Juli, machten wir einen Zwischenstopp in Utrecht bei der Harry-Potter-Ausstellung.

Insgesamt hat uns dieser Trip sehr viel Spaß gemacht. Im Oktober haben wir vor, noch einmal mit Freunden dahin zu fahren, weil es noch ein paar Dinge gibt, die wir sehen möchten. Außerdem möchten wir auch das Nachtleben kennenlernen.

Mittwoch, 19. Juli 2017

[Serie] Digimon Fusion

Inhalt: Durch Zufall geraten Mikey und zwei seiner Freunde in die digitale Welt der Digimon. Dort versuchen böse Monster die Macht an sich zu ziehen. Nur Mikey kann sie mit Hilfe von Shoutmon und weiterer Digimon-Freunde beschützen.

Meine Meinung: Digimon gehörte immer zu meinen Lieblingsanimeserien. Jede Staffel konnte man als eigenständig betrachten, was Möglichkeiten für neue, interessante Geschichten brachte. Dabei gefiel mir besonders die Idee, dass Kinder einen Digimon-Partner hatten und ihm dabei halfen, stärker zu werden und sich zeitweise in ein mächtigeres Monster zu verwandeln. Daher freute ich mich auch auf die neuste Staffel, die ich bislang nicht gesehen hatte. Doch diese ist leider nicht so wie die früheren und daher hat sie mich heftig enttäuscht. Als allererstes ist der unheimich miese Zeichenstil zu erwähnen. Die vorherige Staffel mit dem recht "erwachsenen" Stil fand ich gewöhnungbedürftig, aber schön. Hier freute ich mich darauf, dass man wieder zum alten einzigartigem Stil zurückkehren würde. Doch das ist nicht der Fall. Die Proportionen stimmen oft nicht und die Figuren sehen leider lahm aus. Als zweiten Kritikpunkt habe ich den Inhalt zu erwähnen. Drei Kinder landen in der Digiwelt, aber sie haben keinen festen Digimon-Partner. Nur der Protagonist scheint mit seinem Shoutmon verbunden. Er kann ihn mit jedem beliebigen anderen Digimon fusionieren lassen. Die üblichen, genialen Digitationen gibt es demnach nicht mehr. Daher spielt es gar keine Rolle, welchem Level die Digimon entsprechen. Das ist absolut schade, denn das hatte die Serie besonders gemacht. Nun sind es einfach Monster, die gegen andere Monster kämpfen und sich dabei mit anderen verschmelzen können. Ganz schrecklich ist außerdem die Albernheit, welche witzig sein soll. Leider ist das überhaupt nicht mein Humor. Mich nervt es nur. Als letztes habe ich zu erwähnen, dass diese Staffel nicht abgeschlossen ist und mit einem mehr oder weniger Cliffhanger endet. Es folgen noch zwei weitere Staffeln mit den gleichen Figuren, was auch von der bisherigen Produktion abweicht. Ob diese beiden Staffeln jemals auf Deutsch erscheinen, weiß ich nicht. So kann man nicht wissen, ob man sie jemals zuende schauen kann. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich gar nicht damit angefangen. Ich bin echt enttäuscht.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Tatsuya Endo 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: KSM Anime 
Produktionsjahr: 2012

Dienstag, 18. Juli 2017

[Buch] Die Bengel der alten Hure - Märchen für Erwachsene von Antoine Montpierre

Inhalt: In dieser Märchensammlung werden berühmte Märchen neu interpretiert und für Erwachsene mit erotischem Inhalt gespickt.

Meine Meinung: Leider kann ich mir nicht erklären, was ich mir von diesem Ebook versprochen hatte. Vielleicht suchte ich eine kurzweilige, erotische Lektüre, denn ich mag Märchen sehr gerne und war gespannt, wie eine derartige Adaption funktionieren könnte. Doch leider ist das Werk wahrscheinlich das Mieseste, was mir unter die Augen gekommen ist. Dafür gibt es mehrere Gründe. Jedes der Märchen beginnt mit dem "Epilog". Schon daran merkt man, dass der Autor absolut keine Ahnung hat. Denn ein Epilog kommt ans Ende, aber anscheinend kennt er den Unterschied zwischen Prolog und Epilog nicht. Ein weiterer Grund ist, dass der Autor es sich echt leicht macht, diesen mehrseitigen "Epilog" an Anfang jedes Märchens zu setzen. So füllt er die Seiten gekonnt auf, aber mich als Leser hat das nur genervt. Beim ersten Mal mag das noch witzig sein, aber schon ab dem zweiten Mal fand ich es blöd, dass hier nur mit Copy und Paste gearbeitet wurde. Darüber hinaus hat das Buch eine Menge an Rechtschreibfehlern. Ein paar sind tolerierbar, aber so viele finde ich für den Preis unzumutbar. Am schlimmsten ist aber der Inhalt. Man liest hier keine Erotik, sondern nur Pornografie. Wenn am Anfang jedes Märchens noch von Abgründen gesprochen wird, endet jedes Märchen in einem glücklichen Geschlechtsakt. Dabei spielt auch Logik keine Rolle. Das männliche Pendant von Rotkäppchen beispielsweise poppt fröhlich mit dem Wolf, auch noch dann, wenn er die Großmutter gefressen hat. Das scheint "Redscarf" egal zu sein. Und dann wird der Wolf von dem geilen Jäger getötet. Auch das interessiert den Protagonisten nicht und er macht glücklich mit dem Jäger weiter. Das ist einfach nur stumpfsinnig und doof. Zum ersten Mal schäme ich mich, ein Buch gelesen zu haben.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 1128 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 162 Seiten 
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung 
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. 
Sprache: Deutsch 
ASIN: B01IU85V0M

Montag, 17. Juli 2017

[Serie] Scream Queens - Staffel 1

Inhalt: In einer Studentinnenverbindung treibt sich ein Mörder herum. Jeder könnte verdächtig sein, doch wer steckt wirklich dahinter?

Meine Meinung: Diese Comedyserie stellt eine Parodie von Horrorfilmen dar. Im Mittelpunkt steht eine Studentinnenverbindung an einem College. Ein Mörder treibt da sein Unwesen und tötet einen nach dem anderen. Allerdings ist die ganze Handlung sehr albern. Man würde die Serie wohl als Klamauk bezeichnent. Dieser Humor ist deshalb nichts für jeden. Aber wer diesen Spaß, der oftmals unter die Gürtellinie geht, sehr gerne schaut, sollte einen Blick riskieren. Die verschiedenen Charaktere sind witzig, wobei mir die hinterhältige und eigensüchtige Chanel (Nummer 1), ihr sexuell gesehen sehr experimentierfreudiger Freund und die herrschsüchtige Dekanin am besten gefallen haben. Aber auch die anderen Figuren bringen einen gewissen Charme mit sich. Manchmal kann die Serie allerdings ganz schön nervig sein, wenn beispielsweise Chanel und ihr Freund sinnlos in einer Folge mehrmals Schluss machen und doch wieder zusammenkommen. Im Großen und Ganzen hat mich diese Staffel aber sehr gut unterhalten.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Darsteller: Emma Roberts, Jamie Lee Curtis
Studio: 20th Century Fox Television, Brad Falchuk Teley-vision, Ryan Murphy Productions
Anzahl der Folgen: 13
Erscheinungsjahr: 2015

Sonntag, 16. Juli 2017

[Elementum 2] Stille Wasser - Kapitel 1

Wie wird wohl unser neuer Lehrer sein?“, fragte Robin seinen Zimmergenossen und besten Freund Iggy.
Ich weiß nicht, aber ich hoffe, es wird ein netter und guter Lehrer.“
Das hoffe ich auch“, gab der blonde Sechzehnjährige zurück. Dabei dachte er daran, wie der letzte Lehrer war, der sie im Element Luft unterrichtete. Iggy stand ja auf den charmanten und jungen Herrn. Skye Hawkins stellte sich jedoch später als gemeiner Fiesling heraus, der auf Robins Kräfte eifersüchtig war und ihm deshalb an den Kragen wollte.
Robin Held war nämlich ein Elementum. Im Gegensatz zu seinen Mitschülern im Internat Haus 4E beherrschte der sportliche, blonde Junge mit den graublauen Augen alle vier Elemente. Beispielsweise konnte sein rotschöpfiger Mitbewohner mit den Sommersprossen lediglich das Element Feuer beherrschen. Er selbst aber hatte die Macht über das Feuer, das Wasser, die Luft und die Erde. Damit gehörte er zu einer Minderheit in der Welt der Elementaristen, die von der normalen Welt geheim gehalten wurde. Nichtmal Robins Adoptiveltern wussten darüber Bescheid.
Vielleicht ist er diesmal nett und zudem gutaussehend“, ergänzte Robin und zwinkerte Iggy neckend zu.

Samstag, 15. Juli 2017

[Serienupdate] Juli 2017

Es ist der Wahnsinn, wie ich gerade eine Seriestaffel nach der anderen suchte. Das liegt aber daran, dass ich einiges "nebenbei" schaue, wenn ich noch gleichzeitig beispielsweise schreibe, Nintendo 3DS spiele oder aufräume. So hat sich vieles angesammelt.

Zuerst habe ich alle Folgen der deutschen Comedserie "Die Mockridges" geschaut, was ja nicht schwer ist, denn die beiden Staffeln haben ja nur ein paar Folgen. Die Serie finde ich auf jeden Fall sehr lustig und ich hoffe, es folgen noch weitere Staffeln.

Dann habe ich die zweite Staffel von "Nowhere Boys" geschaut, die ich sogar ein bisschen besser fand als die erste. Aber sie ist tatsächlich nichts Besonderes.

Und dann ging es los mit den "Power Rangers", was ich wirklich nur nebenher geschaut habe, weil man die Handlung auch nachvollziehen kann, ohne genau aufzupassen. Und da habe ich mit Megaforce und Super Megaforce gestartet, was mich nicht gerade überzeugt hat. Dann ging es weiter mit Samurai und Super Samurai, was schon ein bisschen besser war. Noch besser waren aber die neusten Staffeln Dino Charge und Dino Super Charge.

Die Webserie "Kuntergrau" habe ich auch zuende geschaut. Aber das ging bei vier Folgen auch recht schnell. "Digimon Fusion" hat mich schwer enttäuscht. Das habe ich auch nebenher verfolgt, was ich anfangs nicht wollte. Aber leider war sie von der Handlung her nicht so anspruchsvoll wie die früheren Staffeln. Die Review folgt morgen. Auch die erste Staffel "Scream Queens" habe ich geschaut. Diese Serie ist echt ganz witzig (auch hier folgt die Review noch).

Derzeit schaue ich wieder "Heroes" mit meinem Schatz. Wir sind bei der dritten Staffel. Allerdings sind die Folgen so anspruchsvoll, dass ich maximal zwei an einem Stück schauen kann. Dann raucht mein Kopf.

Ansonsten schaue ich gerade so nebenher "She-Ra - Princess of Power". Das habe ich als Kind geliebt, aber jetzt betrachtet, sind die Animationen schon sehr schwach. Und inhaltlich hat sie ebenfalls einige Logikfehler. Aber ich lasse sie nebenher laufen. Danach will ich auch "He-Man" sehen.


Freitag, 14. Juli 2017

[Serie] Power Rangers Dino Super Charge

Inhalt: Die Bösewichte sind leider doch noch nicht besiegt und außerdem wurden noch nicht alle zehn Energems gefunden. Also müssen die Power Rangers wieder ans Werk.

Meine Meinung: Dies ist die direkte Fortsetzung von Power Rangers Dino Charge. Die Handlung wird flüssig fortgeführt. Prinzipiell finde ich diese auch immernoch so gut wie die vorherige. Es tauchen mehr Figuren auf, was langsam ein bisschen unübersichtlich wird. Am Ende sind es zehn Ranger, was es so meines Wissens noch nicht gab. Ein gelber Ranger bleibt leider aber immernoch aus - dafür gibt es einen silbernen und einen grauen Ranger, was ich irgendwie doof finde. Aber dennoch ist es weiterhin gelungen, jeder Figur seine eigene Persönlichkeit zu geben. Das hatte ich in anderen Staffeln schmerzlich vermisst. Aber selbst bei zehn mehr oder weniger Hauptfiguren hat jeder so seine Eigenheit. Zum ersten Mal ist ein Alienmonster ein Power Ranger, was ich ziemlich witzig finde. Ich hoffe, dass die nächsten Staffel nichts von dieser Qualität verlieren. Nicht extra erwähnen muss ich, dass die Grundstruktur jeder Folge beibehalten wurde und man die Serie gut nebenher gucken kann, wenn man noch mit anderen Dingen wie Aufräumen beschäftigt ist.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Darsteller: Haim Saban, Judd Lynn 
Regisseur(e): Charlie Haskell, Peter Salmon 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Rough Trade Distribution GmbH 
Erscheinungsjahr: 2016
Spieldauer: 520 Minuten