Donnerstag, 19. April 2018

[Buch] Ich mach dann mal weiter von Georg Uecker

Inhalt: Ende der 80er wird Georg Uecker in der Serie Lindenstraße bekannt. Ein paar Jahre später erkrankt er an Krebs. In diesem Zuge erfährt er, dass er ebenfalls HIV positiv. Weiteres aus seinem Leben erfährt man in dieser Biografie.

Meine Meinung: Seit ich denken kann, schaue ich die Lindenstraße und daher kenne ich auch den Schauspieler Georg Uecker. Vor ein paar Jahren merkte man bei ihm eine körperliche Veränderung und ich fragte mich, ob er irgendwie erkrankt sei. Als ich von diesem Buch erfahren habe, war ich natürlich sofort neugierig. Und tatsächlich erfährt man darin, was mit ihm los ist. Er litt Anfang der 90er an Krebs und erfuhr gleichzeitig, dass er HIV positiv ist. Das musste ein Schock sein, der mir unvorstellbar ist. Doch in diesem Buch erfährt man, wie der Schauspieler weitergekämpft hat. Darüber hinaus berichtet er aber auch von der deutschen Unterhaltungsbranche, was sehr interessant ist. Vieles darunter war mir sehr neu, so auch, wie gebildet dieser Mann eigentlich ist. Mich hat das Buch teilweise sehr berührt, aber vor allem fasziniert. Mein Interesse war so stark, dass ich die zweite Hälfte quasi an einem Rutsch durchgelesen habe und nicht mehr aufhören konnte. Zudem finde ich sogar, dass man beim Lesen selbst etwas lernt und dass es sogar ein wenig Aufklärungsarbeit in Sachen Aids betreibt, ohne auszuufern oder zu einem Sachbuch zu werden. Ich empfehle es sehr gerne.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Broschiert: 272 Seiten 
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 3 (22. Februar 2018) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596701678 
ISBN-13: 978-3596701674

Mittwoch, 18. April 2018

[Nachgedacht] Muss man seinen HIV-Status publik machen?

In den letzten Tagen erreichten mich zwei Nachrichten von Promis, die sich dazu bekannt haben, HIV positiv zu sein. Beide Promis leben schon seit mehreren Jahren damit, aber haben es erst jetzt der Öffentlichkeit mitgeteilt. Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.

Seit ich denken kann, schaue ich die "Lindenstraße" im Ersten. Sie ging erstmals im Dezember 1985 - also etwa vier Monate nach meiner Geburt - auf Sendung und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals nicht die Serie geschaut hätte. Ich bin mit ihr aufgewachsen. Vor einigen Jahren sah man, dass ein Darsteller aus der Serie, Georg Uecker, immer mehr abnahm und scheinbar sehr erkrankt war. In der Serie wurde das mit einem Burnout miteingebaut. Aber der Schauspieler redete nicht darüber, was er eigentlich hatte. Im Internet munkelten sehr viele, er könnte ja HIV haben - weil er schwul ist. Das regte mich ziemlich auf. Ich selbst muss aber gestehen, dass mich interessierte, was mit ihm los war. Nun erschien seine Biografie. Ich schaute mir in der Buchhandlung die Inhaltsbeschreibung an und erstarrte für einen Augenblick. Tatsächlich erfuhr Uecker im Rahmen einer Krebsbehandlung, dass er HIV positiv ist. Als ich mir das Buch kaufte und anfing, es zu lesen, erfuhr ich, dass er diese Diagnose allerdings schon 1993 erhielt. Das heißt, es ist eigentlich keine neue Meldung - lediglich für uns Zuschauer bzw. Leser ist es neu. Seit anderthalb Jahrzehnten behielt er es für sich.

Vor wenigen kam dann eine ähnliche Meldung hinzu. Conchita Wurst outete sich in einem Instagram-Posting, weil ein Ex-Freund drohte, diese Sache an die Öffentlichkeit zu bringen. Doch die Sängerin möchte sich nicht erpressen lassen und machte es selbst publik. Auch das war ein kleiner Schock für mich. Aber warum?

Ich muss gestehen, dass es mich aufgewühlt hat und ich diese beiden Menschen irgendwie nun mit anderen Augen sehe. Ich sehe Georg Uecker in der Lindenstraße und weiß nun, dass er HIV positiv ist. Ich denke daran, wie Conchita Wurst den Eurovision Song Contest gewonnen hatte und auf der Bühne mit ihrer HIV-Infektion stand. So ähnlich ging es mir auch damals, als ich von der Infektion von Nadja Benaissa hörte, die zu meiner Lieblingsband No Angels gehörte. Auch da war es von da an immer in meinem Hinterkopf.

Und ich muss dazu sagen: Ich schäme mich dafür! Dass ich es weiß, ändert doch eigentlich nichts. Uecker schaue ich mir weiterhin gerne in der Lindenstraße an, ich liebe den Auftritt und den Song von Conchita und Nadja wird immer eine meiner liebsten Sängerinnen sein. Da ich privat nichts mit ihnen am Hut habe und wahrscheinlich auch nie Interesse haben werde, Geschlechtsverkehr mit ihnen zu haben, geht mich das überhaupt nichts an. Daher bin ich der Meinung, dass diese Promis, aber auch eigentlich jeder andere, das gute Recht haben, diese Sache für sich zu behalten. Sie müssen es nicht sagen. Und wenn sie sich "outen", darf es einfach nicht zu einem Skandal werden. Für uns Konsumenten ändert sich doch nichts und daher sollten wir daraus keine große Sache machen.

Dienstag, 17. April 2018

[Serie] The King of Queens (Season 6)

Inhalt: Doug hat endlich etwas abgenommen und Deacon scheint sich wieder mit seiner Frau Kelly versöhnen zu können. Doch nicht alles läuft gut. Carrie droht es, ihren Job zu verlieren.

Meine Meinung: Dies ist die sechste Staffel der sehr witzigen Sitcom. Da ich früher die Serie mehr oder weniger regelmäßig verfolgte, fiel mir bis zum heutigen wiederholten Schauen nicht auf, dass mir diese Staffel nicht sehr präsent war. Ich hatte den Eindruck, einige Folgen zum ersten Mal geschaut zu haben. Das war sehr schön, weil mich das dann besonders unterhalten konnte. In dieser Staffel gibt es dieses Mal auch Hintergrundhandlungen, die über mehrere Folgen hinaus laufen. So sind die ersten beiden Folgen zusammengehörig und es geht darum, wie gut Doug abgenommen hat. Später gibt es einen Handlungsstrang, in der man sieht, wie Deacon und Kelly wieder zueinander finden. Einen großen Einschnitt macht Carries Arbeitslosigkeit. Außerdem sieht man, wie sie immer mehr zunimmt (was daran liegt, dass ihre Darstellerin Leah Remini zu dieser Zeit schwanger war). Zwar gab es weniger Stellen, bei denen ich herzhaft lachen musste, wie in den vorherigen Staffeln, aber insgesamt waren die Folgen wieder richtig klasse.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Darsteller: Kevin James, Leah Remini, Jerry Stiller 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Koch Media GmbH - DVD 
Erscheinungsjahr: 2003 
Spieldauer: 503 Minuten

Montag, 16. April 2018

[Buch] Scythe 2 - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman

Inhalt: Mittlerweile ist Citra eine Scythe und muss ihren Weg als diese finden. Währendessen treibt der selbsternannte Scythe Luzifer sein Unwesen und tötet Scythe, die seiner Meinung nach nicht sehr ehrenwert sind. Nun ist ein Anschlag auf Citra geplant. Kann sie gewarnt werden?

Meine Meinung: Der erste Band dieser Trilogie konnte bei mir wie eine Bombe einschlagen, sodass ich sehnlichst den zweiten Band erwartete. Hierbei handelt es sich um eine Dystopie, in der es den natürlichen Tod nicht mehr gibt. Daher muss die Gilde eine Überbevölkerung verhindern, indem sie ausgewählte Menschen endgültig töten. Die Welt wird hierbei vom Thunderhead geregelt - die künstliche Intelligenz, die das ganze Wissen der Menschheit innehat. Und der Thunderhead steht in diesem Band ganz schön im Mittelpunkt. Man trifft natürlich auch auf alte Bekannte aus dem ersten Band. Nach wie vor sind Citra und Rowan die Protagonisten. Hinzu kommt aber ein dritter Jugendlicher: Greyson. Er ist kein angehender Scythe, aber spielt dennoch eine große Rolle. Es gibt einige mehr oder minder komplozierte, aber höchst spannende und interessante Entwicklungen. Darüber hinaus werden recht philosophische Fragen aufgeworfen, was dem ganzen noch einen tieferen Sinn gibt. Ich fand das Buch grandios und das Ende ist einfach nur episch. Nun kann ich den letzten Band und damit das Finale kaum erwarten. Es ist ein Meisterwerk und eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten 
Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 2 (14. März 2018) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 373735507X 
ISBN-13: 978-3737355070

Sonntag, 15. April 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 9

Jetzt ist es dir wie mir ergangen“, sprach der rote Schattenritter zu Sir Nix. „Du hast ebenfalls keinen magischen Edelstein ergattern können.“
„Ich weiß nicht, wie das passieren konnte“, entgegnete der Ritter in der dunkelblauen Rüstung. „Ich hatte der Zielperson die Saat der Dunkelheit eingepflanzt. Ich spürte auch, wie sie sich in ein Monster verwandelte. Aber irgendwas ist passiert, das eine Rückverwandlung verursachte.“
„Vielleicht wird Sir Venenum mehr Glück haben. König Umbra hat gerade nach ihm gerufen.“

Und tatsächlich befand sich nun der Ritter mit der dunkelgrünen Rüstung im Thronsaal vor dem Herrscher der Dunkelheit. Er hatte langes, glattes, schwarzes Haar und wirkte sehr erhaben. Er war der einzige der Schattenritter, der sich nicht vor dem König fürchtete. So sehr war er von sich selbst überzeugt.
„Sir Venenum“, sprach König Umbra, „mein Ritter mit der Kraft des tödlichen Giftes, du sollst für mich die Edelsteine finden.“
„Verstanden, Eure Majestät. Ich werde den Auftrag zu Eurer Zufriedenheit ausführen. Ihr werdet nicht enttäuscht sein.“
„Das hoffe ich doch, Sir Venenum. Sir Acidum und Sir Nix haben leider bereits versagt. Mir läuft die Zeit langsam davon. Meine Kräfte schwinden. Ich brauche die magischen Edelsteine. Finde sie!“

Samstag, 14. April 2018

[Serienupdate] April 2018

Mein Serienprogramm in den letzten Wochen war nicht sehr abwechslungsreich. Eigentlich habe ich, wann immer ich konnte, nur eine Serie geschaut und das war "The King of Queens". Fünf Staffeln habe ich von dieser Sitcom bislang gesehen. Jetzt bin ich bei der sechsten Staffel von insgesamt neun Staffeln.
Schon als Kind bzw. Jugendlicher habe ich die Serie geliebt und jetzt schaue ich sie zum ersten Mal chronologisch von Anfang bis Ende durch. Dadurch fällt mir einiges auf, was mir bisher nie aufgefahren war. Aber ich liebe die Serie einfach und sie ist perfekt geeignet zum Entspannen.

"Game of Thrones" haben wir leider in letzter Zeit nicht mehr weiter gesehen und auch sonst keine anderen Serien, außer meine wöchentliche Dosis der "Lindenstraße". Auch "Life in Pieces" müsste ich mal weiter anschauen. Da werden bei Amazon Video wöchentlich eine Folge eingestellt, aber ein paar sind wieder online, sodass ich da nun weitergucken könnte.

Freitag, 13. April 2018

[Film] Pets

Inhalt: Der Hund Max liebt sein Frauchen Katie, doch eines Tages bringt sie einen weiteren Hund - Duke - mit nach Hause. Die beiden verstehen sich anfangs nicht. Nach einem Zwischenfall befinden sie sich jedoch auf der Straße und müssen sich gemeinsam durchschlagen.

Meine Meinung: Den Trailer dieses Films konnte ich mir immer wieder anschauen und fand ihn unheimlich witzig. Obwohl ich damit rechnete, dass die besten Szenen damit schon verbraten sein würden, war ich gespannt auf den Animationsfilm. Darin geht es um den kleinen Hund Max, der alleine mit seinem Frauchen Katie zusammenwohnt. Eines Tages bringt sie einen großen, braunen Hund mit nach Hause und fortan muss Max sein Zuhause mit ihm teilen, was anfangs zu Auseinandersetzungen führt. So kommt es, dass der neue Hund Duke Max beim Gassigehen loswerden möchte. Doch der Plan geht nach hinten los und die beiden finden sich auf der Straße wieder. Sie müssen nun gemeinsam vor Hundefängern und streunenden Tieren fliehen. Das ist unheimlich witzig und an vielen Stellen total süß. An manchen stellen ist es selbst für einen Kinderfilm ein bisschen zu weit an den Haaren herbeigezogen, aber im Großen und Ganzen habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Mir haben die verschiedenen Tiere Spaß gemacht und auch einige Synchronsprecher fand ich großartig. Mit dem gelungenen Happy-End ist dies rundum ein Wohlfühl-Film für die ganze Familie.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Regisseur(e): Yarrow Cheney 
Komponist: Alexandre Desplat 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH 
Erscheinungsjahr: 2016 
Spieldauer: 83 Minuten

Donnerstag, 12. April 2018

[Serie] The King of Queens (Season 5)

Inhalt: Doug und Carrie leben in einer mehr oder weniger glücklichen Ehe. Gerne wirkt gezankt, denn Probleme gibt es immer wieder. Und dann gibt es da noch den nervigen Arthur.

Meine Meinung: Dies ist die fünfte Staffel der Sitcom und hier gibt es keine wirklichen Entwicklungen. Alles ist quasi wie gehabt. In fast jeder Folge streiten sich Doug und Carrie und Arthur nervt auf lustige Weise herum. Ernstere Themen kommen nicht wirklich auf. Selbst als die drei zum Psychologen gehen, wird es witzig. Dieses Mal wurde mir in den Folgen bewusst, dass etwas am Anfang einer Folge verändert wird, was alle Beteiligten am Ende unzufrieden stellt und somit zum Schluss alles wieder beim Alten endet. Es gibt leider keine Entwicklungen, aber es macht trotzdem Spaß, der Serie zu folgen. Für mich ist das die perfekte Unterhaltung, wenn man einfach vor dem Fernsehgerät entspannen möchte. Es ist seicht und damit gut geeignet, wenn man sich zum Beispiel nach einem harten Arbeitstag nur berieseln lassen möchte.

Fazit: 5 von 5 Punkte.
℗℗℗℗℗

Darsteller: Kevin James, Leah Remini, Jerry Stiller 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Koch Media GmbH - DVD 
Erscheinungsjahr: 2003 
Spieldauer: 532 Minuten

Mittwoch, 11. April 2018

[Peros Hassliste] April 2018

1. Vergessen werden
Irgendwie habe ich öfter das Glück, dass ich bei offiziellen Dingen vergessen werde. Wenn es heißt, man bekommt beispielsweise in einer bestimmten Zeit über etwas Bescheid, bin ich derjenige, der nicht Bescheid bekommt. Das ist frustrierend, weil ich so nun immer Angst habe, vergessen zu werden. Selbst beim Arzt im Wartezimmer habe ich immer das Gefühl, dass ich vergessen werde und nicht aufgerufen werde. Es ist immer erleichternd, wenn ich dann doch drankomme.

2. Kurze Wochenenden
Ich freue mich immer auf das Wochenende und nehme mir so viele Sachen vor, die ich dann machen möchte und die ich während der Woche nicht geschafft habe. Und kaum beginnt der Freitagnachmittag, ist auch schon Montagmorgen und ich bin zu nichts gekommen. So schiebe ich vieles lange vor mich her - und dazu gehören leider nicht nur anstrengende Dinge wie Fensterputzen, sondern auch Freizeitaktivitäten.

3. Ein guter Mensch sein
Im Internet und Fernsehen wird einem immer eingetrichtert, was einem zu einem guten bzw. schlechten Menschen macht. Und viele Dinge davon nerven mich. So ist es heutzutage richtig böse, wenn man etwas ungesund ist. Im Internet isst gefühlt jeder nur noch gesundes Zeug wie Avocado und Naturjoghurt. Bullshit! Ich fotografiere weiterhin meine leckere Sahnetorte und lass mich nicht davon beeindrucken.

Dienstag, 10. April 2018

[FBS] 07.04.2018

Am Samstag war mal wieder ein neuer Stammtisch für Autor/innen, Blogger/innen und Leser/innen in Frankfurt. Beim letzten Treffen hatten wir beschlossen, uns nun jede drei Monate am ersten Samstag des Monats zu treffen. Und das hat nun geklappt.

Da unsere Stamm-Location - die Australian Bar Yours in Frankfurt - dicht gemacht hat, mussten wir uns einen neuen Ort suchen. Und so landeten wir im Alex im Skyline Plaza in Frankfurt. Das Skyline Plaza ist ein relativ neues Einkaufszentrum in der Nähe vom Frankfurter Hauptbahnhof.

Ich muss zugeben, dass mich das Alex bzw. die Kette nicht so begeistern kann. Ich war schon in einigen Fillialen - u.a. auch in der im Skyline Plaza - und jedes Mal ist es so, dass man eine Ewigkeit auf die Bedienung warten muss. Das ging dieses Mal sogar, aber ich hatte mir gleich am Anfang alles bestellt, was ich an diesem Tag brauchte. Das Frühstücks-Buffet ist auch in Ordnung, obwohl ich an dem Tag keinen Hunger hatte und deshalb nur die anderen beim Essen beobachten konnte.

Ansonsten war es echt ein schönes Treffen. Alte Bekannte, aber auch ein neues Gesicht waren anwesend. Wir plauderten nicht nur über Bücher und hatten viel zu lachen. Mein Verleger war ebenfalls anwesend und teilte mir eine tolle Überraschung mit, die ich hier allerdings noch nicht verraten möchte.

Unter den anwesenden Autorinnen waren Carin Müller, Gundel Limberg, Ava Innings, Sabrina Georgia und Juna Dee, die bereitwillig aus dem Nähkästchen ihres Autorinnendaseins plauderten. Wir saßen ungefähr bis 14:00 Uhr zusammen. Danach schlenderte ich durch das Einkaufszentrum und kaufte sogar noch zwei Bücher.

Es war mal wieder ein schöner Tag und ich kann nur jeden herzlich einladen, auch mal vorbei zu kommen. Das nächste Treffen ist am 07.07.2018. Die Location steht leider noch nicht fest, aber ich werde auch nicht dabei sein können. Aber beim übernächsten Treffen schaffe ich es hoffentlich.

Montag, 9. April 2018

[Film] Ghostland

Inhalt: Nach dem Tod einer Tante zieht Beth mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in ihr Haus. Da werden sie überfallen und ein Albtraum beginnt.

Meine Meinung: Bevor ich mir den Film angeschaut habe, wusste ich nicht, worum es in ihm geht. Ich wusste nur, dass es ein Horrorfilm ist und da ich Horrorfilme mag, habe ich ihn mir angesehen. Hierin geht es um Beth, die den Traum hat, eine erfolgreiche Horrorromanschriftstellerin zu werden. Als eine entfernte Tante stirbt, will sie mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in das Haus ziehen. Dieses ist voller gruseliger Puppen und Masken. Schon am Abend des Einzugs werden die drei überfallen und können die Verbrecher nur knapp aufhalten. Jahre später hat sich Beths Traum erfüllt. Sie ist eine erfolgreiche Autorin, während ihre Mutter und ihre traumatisierte Schwester noch in dem Haus wohnen. Bei einem Besuch passieren unheimliche Dinge in dem Haus. Das klingt zunächst einmal sehr vielversprechend. Leider gibt es kaum Momente, in denen ich mich erschreckt habe. Im Nachhinein würde ich den Film auch eher als Thriller bezeichnen und nicht als Horror. Denn so hatte ich mich auf was ganz anderes eingestellt und wurde diesbezüglich enttäuscht, obwohl der Streifen doch garnicht so schlecht ist. Besonders gut hat mir der unerwartete Plottwist gefallen. Dieser hat mich sehr überrascht und zum Nachdenken gebracht. Allerdings funktioniert der Film dadurch nur einmal und daher würde er mich bei einem erneuten Anschauen vielleicht eher langweilen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Regisseur(e): Pascal Laugier 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing 
Erscheinungsjahr: 2018 
Spieldauer: 87 Minuten

Sonntag, 8. April 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 8

Zuhause bekam Lorena keine Ruhe. Ihre Gedanken kreisten um Janine und das gestohlene Kleid. Irgendwie fühlte sie sich mitschuldig, weil sie dabei war. Wie heißt es doch so schön: Mitgehangen, mitgefangen. Ihr Gewissen plagte sie.
Was soll ich nur tun?
Schließlich beschloss sie, Janine noch einmal aufzusuchen und mit ihr zu reden. Sie suchte ihre Klassenliste in den Schubladen ihres Schreibtisches. Da war nicht nur die Telefonnummer, sondern auch die Adresse verzeichnet.
Da habe ich sie. Sie wohnt nicht weit weg. Sehr gut.
Sofort machte sich die Fünfzehnjährige auf den Weg. Als sie bei Janine ankam, klingelte sie an der Tür des Mehrfamilienhauses. Die Eingangstür summte und Lorena konnte eintreten. Als sie in den zweiten Stock kam, öffnete sich eine Tür und Janine stand da. Nach wie vor trug sie das schwarze Minikleid. Ihr Gesicht war zu einer Fratze verzerrt.
„Was willst du denn hier?“, blaffte sie boshaft.
„Janine, ich möchte noch einmal mit dir reden. Was ist los mit dir? Warum hast du das Kleid geklaut?“
„Das geht dich nichts an, du blöde Kuh!“

Samstag, 7. April 2018

[Serie] The King of Queens (Season 4)

Inhalt: Doug und Carrie streiten sich nach wie vor in jeder Folge. Dennoch lieben sie sich heiß und innig. Und Arthur nervt sie wie eh und je.

Meine Meinung: In der vierten Staffel geht es so weiter wie bisher und jede Folge ist witziger als die andere. Doug und Carrie sind das streitende Ehepaar, dass mit Carries Vater Arhtur in einem Haus wohnt. Nachdem die dritte Staffel teilweise etwas ernstere Themen angeschlagen hatte, ist die vierte Staffel wieder seichter. Außer Deacons Eheprobleme, gibt es keine seriösen Themen. Dougs Schwester taucht nicht mehr auf, dafür hat sein Cousin Danny eine größere Rolle - genauso wie die Hundeausführerin Holly. Lou Ferigno als Nachbar der Haffernans erscheint nur noch in einer Folge. Der Humor ist wieder grandios und ich musste bei einigen Szenen lautstark lachen. Ich fühle mich heute noch sehr gut unteralten, auch wenn die Serie schon mehr als anderthalb Jahrzehnte auf den Buckel hat. Jeder, der Sitcoms mag, sollte sich diese Serie defintiv anschauen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗

Darsteller: Kevin James, Leah Remini, Victor Williams, Patton Oswalt, Larry Romano 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: Koch Media GmbH - DVD 
Ersceinungsjahr: 2002
Spieldauer: 550 Minuten

Freitag, 6. April 2018

[Neuzugänge] April 2018

Auf jeden Fall habe ich dieses Mal wieder den Überblick komplett verloren. Ich schaffe es einfach nicht, direkt ein Foto einer Neuanschaffung zu machen und abzuspeichern, sodass ich bei jedem neuen Beitrag über meine Neuzugänge alles wie wild zusammensuche und versuche zu rekonstruieren, was ich neu bekommen habe. Daher ist diese Auflistung hier bestimmt lückenhaft. Aber dennoch... sie folgen hier mal:

Zunächst habe ich mir ein paar kuschelige Superhelden zugelegt. Diese gab es für einen Euro jeweils im T€di, sodass ich zugreifen musste. Was ich mit den eierförmigen Kuschelhelden mache, weiß ich noch nicht. Aber es sind SUPERHELDEN! Ich musste sie haben.

Einige Bücher habe ich mir in den letzten Wochen neu angeschafft, wobei fast alle durchweg ein Schnäppchen waren. Nur eines habe ich zum vollen Preis von 19,99 Euro gekauft - und das war "Scythe - Der Zorn der Gerechten" von Neal Shusterman (nicht auf dem Bild). Das musste sein, weil der Autor in Frankfurt war und ich eine Signatur von ihm erstehen konnte.
Die anderen Bücher waren allerdings alle sehr günstig. "Das Buch ohne Gnade" von Anonymous habe ich sogar schon gelesen. Ich habe es mir nur für etwa 2 Euro als Mängelexemplar im T€di gekauft, weil ich alle anderen Bände als Taschenbuch besitze, nur diesen nicht. So konnte ich ihn zuhause austauschen und habe nun alle als Taschenbuch im Regal. Ich mag es einheitlich.
"Endgame - Die Hoffnung" von James Frey ist der zweite Band einer Trilogie, dessen ersten Band ich gelesen habe und eigentlich gut fand. Leider habe ich nie weitergelesen. Jetzt gab es ihn für nur 4,99 Euro beim Thalia und dank Payback-Punkten habe ich sogar nur 2,91 Euro bezahlt. Da musste er mit.
Ich habe bereits einmal eine Trilogie des Autoren gelesen und als ich "Der Schattensammler" von Gerd Ruebenstrunk für nur etwa 2,00 Euro herumliegen sah, habe ich ihn einfach mitgenommen. Mal sehen, ob mir das Buch auch so gefallen wird.
"Hurra, Hurra, die Schule brennt" von Frl. Krise und Frau Freitag ist ein Buch von meiner Wunschliste. Da ich bisher alle Bücher von ihnen gelesen habe, musste ich das auch unbedingt haben. Nun habe ich ihn in einer Mängelexemplar-Kiste einer Bahnhofsbuchhandlung für nur 3,99 Euro entdeckt. Da habe ich es gekauft.
Im selben Shop gab es den Auftakt zu einer Comic-Sammlung der Familie Simpsons. Der erste Band kostet nur 3,99 Euro und so durfte er ebenfalls mit nach Hause kommen.
Vier Bücher habe ich bei einer Bestellung bei der Bundeszentrale für politische Bildung getätigt und für insgesamt nut 11,50 Euro gekauft: "Helga" von Helga F. mit Sabine Weigand, "Wie wir begehren" von Carolin Emcke, "Sinti und Roma: Die unerwünschte Minderheit" von Wolfgang Benz und "Jugend 2015", herausgegeben von Shell Deutschland Holding. Das sind teilweise eher Sachbücher, aber sie interessieren mich unheimlich.
Das teuerste Buch in dieser ganzen Sammlung ist die illustrierte Ausgabe von "Harry Potter und der Stein der Weisen" von J.K. Rowling, welchen ich allerdings von meinem Schatz geschenkt bekommen habe. Hierfür habe ich also nichts bezahlt.

In Köln habe ich im Close Up noch zwei Funko-Pop-Figuren für jeweils 12,99 Euro gekauft. Die eine Figur ist Deadpool und die andere ist der Clown Pennywise aus der alten "Es"-Verfilmung. Beide wurden nun meiner Sammlung hinzugefügt.

Der kleine Stoff-Hund ist im Grunde garnicht meiner. Diesen habe ich meinem Schatz in einem Claires in Köln gekauft. Es ist "Doug the Pug". Diesen Mops sollte man kennen.




 

Donnerstag, 5. April 2018

Reisebericht: Roadtrip (Teil 2)

Vor ein paar Tagen berichtete ich bereits von dem Anfang unseres Roadtrips, der in Köln und dessen Umgebung startete. Heute erzähle ich davon, was wir im zweiten Teil unserer Reise so erlebt haben.

Am Freitag, den 30. April 2018, checkten wir im nächsten Hotel in Köln Mühlheim ein, wo wir zwei Nächte verbringen sollten. Wir hatten ein recht kleines, aber sauberes und gemütliches Zimmer im Centro Hotel Ayun. Leider war ein hässtliches, graues Dach und die Zuggleise direkt vor unserem Fenster. Aber das fanden wir garnicht so schlimm. Am Freitag chillten wir zunächst im Hotelbett, da es ein Feiertag war und deshalb nichts los war. Abends schalteten wir nebenbei RTL ein, wo die Verfilmung von Sebastian Fitzeks "Das Joshua-Profil" lief. Aber der Film war so langweilig (im Gegensatz zum Buch), dass er nicht unsere vollkommende Aufmerksamkeit erhalten konnte. Nach dem Film entschieden wir uns, doch noch mal nach Köln reinzufahren und das Nachtleben zu erkunden. Wir landeten in einer Kneipe, was aber jetzt auch nicht gerade den größten Spaß gebracht hatte.

Am nächsten Tag waren zum Glück wieder die Geschäfte geöffnet und so konnten wir die Köln Arkaden erkunden und dort ein wenig shoppen gehen. Wir aßen dort auch und das war dann ganz nett. Am Abend gingen wir noch ins Kino Cinenova, wo wir uns den Film "Call Me By Your Name" angeschaut haben.

Mittwoch, 4. April 2018

[Film] Call Me By Your Name

Inhalt: Elio verbringt mit seiner Familie den Sommer in Italien. Sein Vater ist Professor und holt sich einen Studenten aus den USA, um ihm zu assistieren. Elio verliebt sich in den jungen Mann, doch der Altersunterschied scheint eine große Hürde zu sein.

Meine Meinung: Eine Liebesgeschichte zwischen einem Teenager und einen Studenten und welche gesellschaftlichen Erwartungen sie unterliegen, haben mich sehr interessiert. Der Film spielt in den 1980ern. Elio ist ein sehr gebildeter Junge, der mehrere Sprachen beherrscht, viel liest und verschiedene Instrumente spielen kann. Seine Eltern sind ebenfalls derartig gebildet. Sie verbringen den Sommer über in Italien. Elios Vater holt sich für seine Arbeit einen amerikanischen Studenten, der ihm assistieren soll. Anfangs scheint er ziemlich eingebildet, doch nach einer Weile verliebt sich Elio in ihn. Doch es ist eine verbotene Liebe und daher nicht leicht für die beiden. Ich muss zugeben, dass ich dem Film zwiespältig gegenüber stehe. Zu Anfang finde ich ihn sehr interessant. Die Stimmung ist mitreißend und der Faktor der Erotik wird hier anregend umgesetzt. Allerdings finde ich ihn auch teilweise ziemlich unlogisch und kitschig. So gibt sich der Student Oliver eigentlich anfangs ziemlich machohaft und arrogant. Und urplötzlich zeigt er ebenfalls Gefühle für den Teenager Elio, ohne dass das vorher angedeutet wurde. Das ist leider nicht sehr gut gelungen. Es gab noch weitere Stellen, die ich irgendwie seltsam fand. Besonders das Verhalten der Eltern überzeugt mich nicht - zum Schluss hat mich der Vater sogar nur noch dazu gebracht, die Augen zu verdrehen. Das Potential des Filmes leider nicht genutzt worden.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗
  
Regie: Luca Guadagnino
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Sony Pictures Home Entertainment 
Erscheinungsjahr: 2018 
Spieldauer: 132 Minuten

Dienstag, 3. April 2018

[Buch] Die letzte Haltestelle von Sharon E. McKay

Inhalt: Zu Zeiten des zweiten Weltkriegs werden die Juden verfolgt. Beatrix' Mutter wird plötzlich aus dem Bus herausgerissen und lässt ihre Tochter zurück. Sie wird glücklicherweise von zwei Fahrkartenkontrolleuren mitgenommen, die sie bei sich aufnehmen.

Meine Meinung: Der zweite Weltkrieg ist ein sehr schweres Thema, welches mich immer wieder betroffen stimmt. Ich war sehr gespannt darauf, ob dieses Kinderbuch ebenfalls diese Emotionen herüberbringen kann. Hierin geht es um das jüdische Mädchen Beatrix. Als ihre Mutter quasi verschleppt wird, kommt sie durch Zufall bei zwei deutschen Herren unter, die von Beruf her Fahrkartenkontrolleure sind. Die beiden Brüder haben keine Erfahrungen mit Kindern und tun sich erst einmal schwer. Doch die Beziehung zu dem Mädchen wird immer besser. Leider fand ich die Geschichte sehr oberflächlich. Sie ist sehr kindlich geschrieben und wahrscheinlich daher nicht zu schmerzhaft. Leider bin ich nicht überzeugt, dass so Gefühle ausgelöst werden. Dafür war es mir einfach zu nett - und die Zeiten im Krieg waren einfach nicht nett. Außerdem konnte ich mich nicht mit den Figuren identifizieren. Insgesamt fand ich die Konstellationen auch sehr seltsam. Zwei alleinstehende Brüder, die bis zu ihrem Lebensende keine Frau finden, sind meiner Ansicht nach merkwürdig und nicht liebenswert. Mir fehlt die Tiefe und so muss ich gestehen, dass ich das Buch einfach nur langweilig fand. Auch die Illustrationen haben mir nicht unbedingt gefallen. Die Menschen sahen manchmal wie Aliens aus.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Gebundene Ausgabe: 176 Seiten 
Verlag: cbj (27. März 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570172503 
ISBN-13: 978-3570172506

Montag, 2. April 2018

[Monatsrückblick] März 2018

Obwohl ich mich gerade auf einer kleinen Reise befinde, lasse ich es mir nicht nehmen, um meinen Monatsrückblick für den März nieder zu schreiben. Hier ist er.

Bücher:
Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer
Gute Geister von Kathryn Stockett 
Jonah von Laura Newman 
Hier sieht man, dass ich drei Bücher im März gelesen habe. Ein viertes war eigentlich auch noch dabei, aber die Rezension folgt im April. Insgesamt komme ich somit zunächst einmal auf 10 Bücher in diesem Jahr


Filme:
Bullyparade: Der Film
Black Panther 
Thor - The Dark Kingdom
Drei Filme sind es diesmal geworden, sodass ich bisher in 2018 8 Filme geschaut habe. 

Serien. 
Star Trek: Discovery (Staffel 1)
The King of Queens (Season 1) 
The King of Queens (Season 2)
The King of Queens (Season 3) 
Den größten Anteil meiner Mediensucht machen mal wieder die Serien aus. Es sind vier Serienstaffeln geworden, sodass ich in diesem Jahr bereits 17 Staffeln gesehen habe.

Der März war ein genialier Monat, in dem ich sehr viel erlebt habe. Los ging es mit meinem neuen Buch "Männer WG", welches am Anfang des Monats erschienen ist und welches man nun u.a. auf Amazon als Ebook kaufen kann. Außerdem war ich bei Neal Shusterman im Hugendubel. Dort stellte er den zweiten Teil seiner tollen Trilogie "Scythe" vor. Am selben Tag war ich auf einem Konzert von ELIF. Zum ersten mal habe ich Schwarzlicht-Minigolf ausprobiert. Das war auch cool. Zudem ging mein neuer Podcast Hinter der Heck an den Start. Wir freuen uns über viele neue Zuhörer. Gegen Ende des Monats ging dann meine Reise los. Wir machten einen Roadtrip, der uns u.a. nach Köln führte. Dazu gibt es einen Reisebericht.

Anfang April wird die Reise fortgeführt, sodass ein weiterer Bericht folgen wird. Was mich sonst so erwartet, kann ich an dieser Stelle noch nicht sagen, aber man wird es hier verfolgen können.

Sonntag, 1. April 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 7

Vor dem Schlafengehen schaut sich Janine noch einmal die Fotos des Nachmittags auf dem Instagram-Profil ihrer neuen Freundin an. Es hatte so viel Spaß gemacht und sie bereute ein wenig, warum sie Lorena nicht früher kennenlernen wollte.
Lächelnd legte sie ihr Handy auf den Nachttisch und machte es sich in ihrem Bett gemütlich. Mit einem wohligen Gefühl schlief sie selig ein.
Doch sie ahnte nicht, dass jemand vor ihrem Fenster wartete. Lautlos stieg er in das Zimmer, ohne das Mädchen zu wecken. Es war Sir Nix. Er stellte sich ans Bett der Schülerin und beobachtete, wie sie ruhig atmetete. Dann beugte er sich über sie und gab ihr einen Kuss auf den Mund. Es durchzuckte das Mädchen, wovon sie aufwachte und die Augen erschrocken aufriss. Doch als sie sich in ihrem Zimmer umblickte, war da niemand mehr. Sie schüttelte den unangehmen Gedanken von sich und drehte sich um, um weiter zu schlafen. Sie wusste nicht, dass der Schattenritter ihr die Saat der Dunkelheit eingepflanzt hatte.

Am nächsten Morgen freute sich Lorena auf die Schule. Sofort stellte sie sich zu ihrer neuen Freundin und die beiden quatschten los.
„Wollen wir heute wieder ins Einkaufszentrum?“, fragte Lorena schließlich.
„Sehr gerne“, antwortete Janine lächelnd.
Als es später zur großen Pause klingelte, lief die Fünfzehnjährige direkt auf ihre Schulkameradin zu, doch diese schien sie plötzlich nicht mehr zu beachten. Sie ging einfach an ihr vorüber und ignorierte sie.