Samstag, 31. März 2018

Reisebericht: Roadtrip (Teil1)

Gerade als ich das hier verfasse, befinde ich mich in einem Hotel in Köln - Mühlheim. Das ist die vierte Unterkunft, in der wir uns seit Dienstag befinden, denn mein Schatz und ich befinden uns auf einem kleinen Roadtrip. Dies ist eine kleine Zwischenbilanz und eine Fortsetzung wird in den nächsten Tagen folgen.

Los ging es am Dienstag, den 27.03.2018. Eigentlich war geplant, dass wir erst am Mittwoch mit Freunden gemeinsam nach Köln bzw. Brühl fahren, aber wir entschieden, spontan schon mal einen Tag früher loszudüsen.

Unsere erste Unterkunft war das Hotel Geisler in Köln Porz. Dort sollten wir eine Nacht verbringen. Dieses Hotel war sauber und ganz schnuckelig. Außerdem hat das Hotel eine hauseigene Bäckerei und Konditorei, sodass wir mit etwas Gebäck und einer Flasche Sekt im Zimmer begrüßt wurden. Die Möbel wirkten ein wenig altmodisch, aber das macht den Charme aus. Überhaupt war der Stil des Hotels sehr urig, so hatten wir beispielsweise eine Schuhputzmaschine direkt vor der Zimmertür.

Freitag, 30. März 2018

[DIY] Eigenen Pop Socket gestalten

Auf diesen kleinen Handyhalter möchte ich nicht mehr verzichten - den Pop Socket. Das ist ein Plastikteil, welches man an sein Handy oder seine Handyhülle klebt und der dank Teleskopfunktion ausziehbar ist, sodass man sein Handy gut in der Hand halten kann. Das ist perfekt dafür, wenn man Selfies knipsen möchte. Vorher ist mir das Handy gerne mal aus der Hand gerutscht oder ich musste mich zumindest verkrampfen, um das Handy gut festhalten zu können.

Diese Pop Sockets gibt es mittlerweile überall zu kaufen. In Handyläden, die auch Hüllen anbieten, gibt es sie für ca. 2,00 bis 5,00 Euro (bei den billigen Varianten würde ich eventuell noch mal Sekundenkleber zur Hand nehmen, weil das Teleskopteil gerne mal aus seiner Verankerung rutscht).

Nun habe ich beim Action Stickerbögen zum Bedrucken gefunden. Diese waren mis etwa 2,00 Euro sehr günstig. Zuhause habe ich mir sie dann mit eigenen Motiven bedruckt - z.B. mit meinem perolicious-Logo. Da muss man aber ein bisschen am PC im Bildbearbeitungsprogramm herumwerkeln oder sich eine eigene Vorlage erstellen, weil man seine Motive ja irgendwie in die runden vorgestanzten Sticker einpassen muss. Aber wenn man das geschafft hat, hat man seine eigenen, wunderschönen Motive und kann diese auch nach Belieben wechseln.

Auf dem Foto sieht man, wie ich einen meiner Bögen bedruckt habe und wie das dann auf meiner Handyhülle aussieht. Ich bin ganz zufrieden und es hat mir auch eine Menge Spaß gemacht.

Donnerstag, 29. März 2018

[Serie] The King of Queens (Season 3)

Inhalt: Doug und Carrie gehen wieder einmal durch viele kleine aber auch eine größere Ehekrise. Im Freundeskreis sieht es nicht besser aus.

Meine Meinung: Als Fan der Serie ist es mal wieder ein großer Genuss, diese Sitcom noch einmal anzuschauen. Manche Sachen fallen mir jetzt erst auf, als ich sie chronologisch durchschaue. Früher habe ich mir die Serie nämlich zusammenhangslos im Fernsehen angeschaut - immer dann, wenn ich Zeit hatte. Da sind mir solche Sachen, wie dass die Nachbarn ausziehen und dann in einer anderen Folge doch wieder da sind, garnicht aufgefallen. Aber da es sich hierbei um eine lustige Sitcom handelt, bei der die Rahmenhandlung keine große Rolle spielt, ist das nicht weiter schlimm. In dieser dritten Staffel wird es zum ersten Mal etwas ernster. So kommen hier die Themen Ehebruch und Kindsverlust während der Schwangerschaft auf. Das verleiht der Serie eine gewisse Ernsthaftigkeit, die dem Zuschauer zeigt, dass nicht immer alles nur Friede, Freude, Eierkuchen ist. Das gefällt mir. Neue Figuren tauchen außerdem auf. So spielt Dougs Schwester Stephanie eine Rolle, Lou Ferigno ist der neue Nachbar der Heffernans und in einer Folge tauchen Dougs Eltern auf. Das macht Spaß und bietet gute Unterhaltung.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Regisseur(e): Rob Schiller 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Koch Media GmbH - DVD 
Erscheinungsjahr: 2000 
Spieldauer: 594 Minuten

Mittwoch, 28. März 2018

[Film] Thor - The Dark Kingdom

Inhalt: Alle neun Welten werden von dem bösen Melekith bedroht. Er will den Äther haben, mit dessen Macht er unbesiegbar werden soll. Thor muss sich dieser Gefahr stellen.

Meine Meinung: Das ist das zweite Mal, dass ich diesen Film gesehen habe und eigentlich bin ich ein großer Fan aller Marvel-Filme. Obwohl Thor früher nicht zu mein Superhelden-Favoriten gehört hatte, konnte sich das durch den ersten Film ein wenig ändern. Mittlerweile gibt es zig Filme aus dem Marvel-Universum und dieser zweite Thor-Film steht den anderen visuell um nichts nach. Auch die Handlung ist recht interessant. Doch hier fehlt eindeutig der Humor, der alles auflockert und für Unterhaltung sorgt. In den anderen Marvel-Verfilmungen spielen die coolen und witzigen Sprüche der Protagonisten eine große Rolle. Auch der neuste Thor-Film punktet durch seinen Witz. Bei diesem hier merkt man allerdings, dass er ernsthafter sein sollte. Und das ist leider der größte Kritikpunkt. Damit macht es den ganzen Film ein wenig langweilig. Die Handlung wird zu sehr in die Länge gezogen, sodass ich am liebsten gerne mal vorgespult hätte. Im Vergleich zu den aktuellen Marvel-Filmen stinkt dieser hier leider ab. Auch die Kämpfe sind nicht sonderlich spektakulär. Es gibt nur eine sehr dramatische Szene, die mich aber nur wenig berühren konnte. Auch im Verlauf des Films hätte ich mir gewünscht, dass man diesen Punkt noch eher in den Vordergrund holt, sofern man ja sowieso nicht auf die komödiantische Schiene abgezielt hatte. Zum Glück ist der Charakter des Thor in dem neusten Film um einiges witziger.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Darsteller: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston, Idris Elba, Anthony Hopkins 
Regisseur(e): Alan Taylor 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Walt Disney 
Erscheinungsjahr: 2013 
Spieldauer: 108 Minuten

Dienstag, 27. März 2018

[Buch] Jonah von Laura Newman

Inhalt: Emily verbringt den Sommer bei ihrer Grandma auf dem Land. Der Enkel der Nachbarn taucht auf und Emily ist ihm gegenüber ziemlich misstrauisch. Sie freunden sich aber an, doch dann erzählt ihr ihre Oma, dass Jonah eigentlich seit einem Jahr spurlos verschwunden sei.

Meine Meinung: Auf Empfehlung einer Freundin habe ich mir das Buch gekauft und durchgelesen. Ich war gespannt darauf, ob es mich auch so begeistern würde wie sie. In diesem Jugenbuch geht es um Emily, die ihre Sommerferien gerne auf dem Land bei ihrer Grandma verbringt. Sie verguckt sich so ein bisschen in den Nachbarsjungen, der ein ziemlicher Aufreißer zu sein scheint. Sie freundet sich mit Jonah an und verbringt ganz tolle Tage mit ihm, bis sie erfährt, dass er eigentlich seit einem Jahr spurlos verschwunden sei. Das kommt ihr seltsam vor und plötzlich ist alles anders als gedacht. Mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen. In dem ersten Fünftel geht es darum, dass die beiden Jugendlichen eine Beziehung aufbauen und es kommt mir wie eine billige und ziemlich rasante Liebesgeschichte vor. Man merkt zuerst nicht, wohin das alles führen soll. Dann kommt es zum Einschnitt. Man erfährt, dass Jonah eigentlich seit einem Jahr nicht mehr gesehen wurde und da beginnt es endlich, etwas spannend zu werden. Als Leser wollte ich schon wissen, was dahinter steckt. Leider ist die Art des Erzählens ziemlich plump und einfallslos. Die Figuren haben gar kein Profil. Jonah wird beispielsweise als kleiner Frauenheld betitelt, aber in der Art, wie er agiert, kommt das überhaupt nicht rüber. Die Protagonistin selbst hat überhaupt keinen besonderen Charakter und daher kann man sich mit ihr nicht identifizieren. Die Auflösung der ganzen Geschichte ist leider auch nicht so spektakulär wie erwartet. Zudem bleiben mir zu viele Fragen offen. Insgesamt hat mich der Roman leider eher gelangweilt als unterhalten.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Taschenbuch: 440 Seiten 
Verlag: Books on Demand; Auflage: 3 (18. Dezember 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3739212543 
ISBN-13: 978-3739212548

Montag, 26. März 2018

Neuer Podcast: Hinter der Heck

Seit einigen Wochen gibt es ja einen Podcast von der lieben Traici und mir auf dem YouTube-Kanal der audiospuren. Darin sprechen wir über Bücher, Filme, Serien und was uns noch so alles beschäftigt. So gibt es auch mal eine Folge über Musicals oder der Stadt London.

Nun gibt es aber noch einen zweiten Podcast, an dem ich beteiligt bin. Zusammen mit Dario beschäftigen wir uns ausschließlich mit Filmen und Serien, da wir beide große Filmfreaks und Serienjunkies sind. Dieser Podcast erscheint allerdings nicht auf YouTube, sondern auf Soundcloud bzw. unserem Blog Hinter der Heck.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mal reinhören würdet. Ich finde, dass sich die beiden Podcasts sehr unterscheiden. Während Traici und ich uns noch nicht so lange kennen und uns über den Podcast immer besser kennenlernen, was ihn ziemlich neu und frisch hält, kennen Dario und ich uns schon fast acht Jahre. Da herrscht eine ganz andere Dynamik und wir können auch mal heftiger diskutieren, was lustig werden könnte. Daher stehen die beiden Podcasts auch nicht in Konkurrenz.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören!

Sonntag, 25. März 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 6

Mit neuem Selbstbewusstsein betrat Lorena die Schule. Heute machte ihr das Getuschel hinter ihrem Rücken nichts aus. Im Internet kam die neue Haarfarbe sehr gut an. Mittlerweile hatte sie sogar schon über 2000 Abonnenten auf Instagram.
In der Pause saß sie auf einer Bank auf dem Schulhof, als sich eine Klassenkameradin zu ihr hinsetzte. Misstrauisch blickte sie das andere Mädchen an.
„Hallo, Lorena“, begrüßte sie das blonde Mädchen mit den Sommersprossen und den grünen Augen. „Darf ich mich zu dir setzen?“
„Du sitzt doch schon neben mir“, antwortete die Fünfzehnjährige augenzwinkernd.
Die andere lachte:
„Du bist witzig. Meinen Namen kennst du ja bestimmt.“ Da Lorena schwieg, nannte das Mädchen ihn vorsichtshalber. „Janine. Janine Meier. Mensch, Lorena! Du gehst schon so lange auf unsere Schule und kennst meinen Namen noch nicht.“
Lorena wurde rot im Gesicht und entgegnete:
„Entschuldige bitte, aber bisher hat sich noch keiner so richtig um mich geschert.“
„Das tut mir auch wirklich leid“, beteuerte Janine. „Manchmal sind die Schüler hier echt doof. Aber ich wollte dir sagen, dass ich deine Haarfarbe echt toll finde. Ich folge dir auch auf Insta.“
„Ehrlich?“, wunderte sich Lorena.

Samstag, 24. März 2018

[Serie] The King of Queens (Season 2)

Inhalt: Nach wie vor gibt es eine Menger Streitereien zwischen Doug und Carrie. Auch Arthur sorgt für den ein oder anderen chaotischen Zwischenfall.

Meine Meinung: Ab dieser Staffel hat die unglaublich witzige Sitcom ihr Intro, welches ja mittlerweile sehr bekannt ist und einfach zur Serie dazu gehört. In jeder Folge gibt es wieder aberwitzige Streitereien zwischen den beiden Eheleuten Doug und Carrie. Dabei versuchen die beiden oftmals ihre egoistischen Pläne durchzusetzen. Das ist urkomisch. Auch der verrückte, alte Arthur sorgt für gute Unterhaltung. Überhaupt ist er meine Lieblingsfigur, weil er so herrlich irre ist. In dieser Staffel ist mir bei dem wiederholten Anschauen aufgefallen, dass einige Folgen ein mehr oder weniger offenes Ende haben. Beispielsweise geht es in einer Folge um eine Überraschungspart für Arthur. Doch diese geht schief und Carrie traut sich nicht ihren Vater ins Haus zu holen. Dieser verweilt vor der Tür, bis es dunkel wird und dann ist die Folge zuende. Gerne hätte ich gewusst, wie Arthur auf die geplatzte Party reagiert. Darüber tauchen einige neue Figuren einmalig in der Serie auf, obwohl sie quasi als "neue Freunde" oder "Arbeitskollegen" eingeführt werden. Dass diese dann nie wieder erwähnt werden, finde ich nicht sehr gelungen. Aber das sind Kleinigkeiten im Vergleich zum gesamten Konzept, welches wirklich überaus gut für spaßige Unterhaltung sorgt.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Darsteller: Jerry Stiller, Leah Remini, Kevin James 
Regisseur(e): Rob Schiller 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Koch Media GmbH - DVD 
Erscheinungsjahr: 1999 
Spieldauer: 545 Minuten

Freitag, 23. März 2018

[Snackbox] Vernasche die Welt - Februar 2018

Nachdem die Snackbox aus dem Januar mit großer Verspätung erst Anfang Februar angekommen war, freute ich mich auf eine baldige Februar-Box. Doch diese ließ nun noch länger auf sich warten. Es gab wieder Verspätungen, da dieses Mal die Box Snacks aus den USA enthalten sollte. Am 21. März kam sie nun bei mir an, was bedeutet, dass die Märzbox nun auch in Verzug geraten ist. Allerdings verspricht man, dass es im März deshalb eine Überraschung geben wird. Ich hoffe, auf etwas Großartiges, damit sich die Warterei wenigstens gelohnt hat. Aber nun zum Inhalt der Snackbox aus den USA.
 
Zum einen war da eine Dose "Pringles" mit der Geschmacksrichtung "Ranch" darin. Dieses Chips schmecken allerdings meiner Meinung nach wie die grünen Pringles mit der Geschmacksrichtung "Sour Cream". Also nichts Unbekanntes. Aber ich habe mich gefreut, denn "Sour Cream" ist meine Lieblingssorte. Alternativ hätte es wohl die Geschmacksrichtung "Cheeseburger" gegeben. Diese hätte mich wohl eher interessiert.

"Sour Patch Kids" sind wohl saure Gummibärchen. Damit kann man bei mir nichts falsch machen, sofern sie nicht zu sehr wie Gelee sind. Aber ich habe sie noch nicht probiert.
 
Eine Packung "Pop Tards" sind ebenfalls enthalten. Das sind Kuchen, die man im Toaster aufbackt. Oft sehr fettig. Für mich gehört Toast in den Toaster und nichts Süßes. Aber mein Schatz freut sich darauf.
 
"Chewy Lemonhead" stehen garnicht in dem Heftchen mit den Beschreibungen, weshalb ich vermute, dass sie ein zusätzliches Geschenk sind. Das sind wahrscheinlich Kaugummi mit süßem Fruchtgeschmack. Mal sehen, ob ich sie mag. Normalerweise bevorzuge ich frische Kaugummisorten.
 
"Rainbow Nerds" sind Mini-Dragees. Solche Dinger mag ich üblicherweise eher nicht. Oft ekeln mich solche Dinger. Mal sehen, wie diese hier sein werden.
 
Über die "Reese's Crunchers" habe ich mich zunächst sehr gefreut, doch dann musste ich feststellen, dass sie sehr süß und billig schmecken. Da hatte ich mir was anderes vorgestellt.
 
Mein Schatz liebt "M&M's" mit Erdnussbutter-Geschmack, weshalb es auf jeden Fall gut ist, dass sie in der Box sind. Ich finde sie nicht so besonders, aber ich freue mich für meinen Schatz. 
 
"Snickers" sind meine Lieblingsschokoriegel. Aber diese "Crisper" sind leider auch nicht das Wahre. Sie sehen besser aus, als sie schmecken. Schade eigentlich.
 
"Hershey's Cookies'n'Cream" ist eine Tafel Schokolade, die aussieht, als ob sie nach Oreo-Keksen schmecken würde. Das ist auch eher nicht mein Fall. Ich bin kein Fan von Oreos. Auch mit "Hershey's" an sich habe ich bislang nicht so gute Erfahrungen gemacht. Da ist deutsche Schokolade definitiv besser.  
 
Zu guter Letzt gabe es noch eine New-York-Postkarte, was ich echt nett finde. Ich mag Postkarten. Gerne könnte so ein kleines "Extra" öfter enthalten sein.

Donnerstag, 22. März 2018

[Buch] Gute Geister von Kathryn Stockett

Inhalt: Zu Zeiten der Segregation hatten es schwarze Haushälterinnen in den Südstaaten der USA schwer. Miss Skeeter gehört zu den priviligierten, weißen Damen und möchte dennoch etwas ändern. Heimlich schreibt sie ein Buch über die Missstände.

Meine Meinung: Auf Empfehlung hin habe ich dieses Buch durchgelesen und finde es äußerst berührend. Abwechselnd wird aus der Sicht von drei Frauen aus der Stadt Jackson im Bundestaar Mississippi erzählt. Die Geschichte spielt in den 1960ern zu Zeiten der Segregation. Miss Skeeter ist eine weiße, priviligierte Frau, die mitansieht, wie benachteiligt schwarze Hausmädchen sind. Aibileen und Minny sind solche zwei Frauen, die stets mies behandelt werden und zusehen müssen, dass sie ihre jeweiligen Familien irgendwie durchbringen. Miss Skeeter möchte seriöse Autorin werden und so fängt sie an, mit Hilfe der beiden Frauen ein Buch über die Missstände zu schreiben. Man erfährt einiges über die Lebensumstände dieser Frauen und fühlt mir jeder von ihnen mit. Mich hat das total zum Nachdenken gebracht. Obwohl die heutigen Zeiten anders sind, gibt es immer noch Situationen, in denen bestimmte Menschen benachteiligt werden, weswegen das Buch heute noch eine bestimmte Relevanz besitzt. An manchen Stellen wurde ich sogar richtig wütend wegen dieser Ungerechtigkeit. Man konnte mit den so genannten "Farbigen" umgehen, wie man wollte und kam quasi unbestraft davon. Ich finde das richtig grausam. Dieses Werk ist definitiv wichtige Literatur, die gleichzeitig gut unterhält. 

Fazit: 5 von 5 Punkten. 
℗℗℗℗℗

Taschenbuch: 608 Seiten 
Verlag: btb Verlag (10. September 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 344274508X 
ISBN-13: 978-3442745081

Mittwoch, 21. März 2018

[Film] Black Panther

Inhalt: Der neue König von Wakamba wird zum Black Panther gekrönt. Er muss nach bestem Wissen und Gewissen herrschen. Doch eines Tages taucht jemand auf, der die Krone für sich beanspruchen möchte. Es kommt zu einer Herausforderung, die schlimme Folgen nach sich ziehen könnte.

Meine Meinung: Ein weiterer Superheld aus dem Marvel-Universum erhält seinen eigenen Film. Black Panther ist agil und superstark. Außerdem verfügt er über grandiose technische Hilfsmittel. Ich freute mich sehr auf den Film, da ich sogar sein Aussehen super finde. In diesem Streifen geht es darum, dass ein neuer König gekrönt wird, weil der alte verstorben ist. Sein Sohn wird sein Nachfolger und muss nun die Entscheidungen über das geheime Land treffen. Doch eines Tages taucht jemand auf, der ebenfalls darauf pocht, der neue König zu werden. Beide streben völlig unterschiedliche Ziele an und nun wird sich herausstellen, wie es zukünftig mit Wakanda weitergehen wird. Ich fand den Film sehr gut, obwohl er nicht mit manch anderen Filme aus der Reihe mithalten kann. Da gab es richtig epische Kaliber. So ist dieser Film nicht so humorvoll. Spannung ist zwar vorhanden, aber es gibt auch längere Strecken, bei denen die Handlung im Vordergrund steht, weshalb man einen langen Atem braucht. Die verschiedenen Charaktere und deren Darsteller haben mich komplett überzeugt. Mir ist aufgefallen, dass der Protagonist nicht mehr so einen starken afrikanischen Akzent hat, wie er ihn in einem anderen Film hatte. Aber das ist nicht der Rede wert. Insgesamt ist das ein solider Superheldenfilm.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Regie: Ryan Coogler
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Walt Disney 
Erscheinungsjahr: 2018 
Spieldauer: 134 Minuten

Dienstag, 20. März 2018

[SchreibUpdate] März 2018

Es ist mal wieder Zeit übers Schreiben zu plaudern. Und als erstes muss ich erwähnen, dass mein neuer Roman "Männer WG" nun erschienen ist. Man bekommt ihn als Ebook bei amazon für 1,49 Euro. Das war sehr aufregend.

Aber ich war auch noch anderweitig mehr oder minder produktiv. Ich habe mir zwei neue Geschichten ausgedacht. Das eine ist eine Reihe, deren einzelne Bände so wie bei "Lady Diamond" recht kurz sein sollen. Sechs Bände habe ich dafür geplottet und schon mit dem Schreiben des ersten Bandes begonnen. Allerdings ist das nur etwas für meinen Blog.

Das zweite ist aber dann eher was für den Verlag. Ich versuche mich tatsächlich mal in det Romance-Richtung. Es soll aber nicht kitschig werden.

Jetzt bräuchte ich nur mehr Zeit, damit ich auch schreiben könnte. Aber das fehlt mir leider. Mal sehen, ob ich bis zum nächsten Update was hinbekomme.

Montag, 19. März 2018

[Serie] The King of Queens (Season 1)

Inhalt: Als Carries Vater Arthur aus Versehen sein Haus abfackelt, holt sie sich ihn zu sich nach Hause. Ihr Ehemann Doug und sie leben nun gemeinsam mit dem verrückten alten Mann gemeinsam in Queens.

Meine Meinung: Diese Sitcom gehört zu meinen All-Time-Favorites und ich schaue sie mir immer wieder gerne an. Gerade habe ich mal wieder die erste Staffel durchgesuchtet und ich bin nach wie vor total begeistert. In dieser Serie geht es um das Ehepaar Doug und Carrie. Die beiden streiten sich bei jeder Gelegenheit. Hinzu kommt noch Carries Vater, der bei ihnen wohnt. Er ist verrückt und hat immer eine seltsame Idee, wobei er die beiden Streithähne noch zusätzlich in den Wahnsinn treibt. Das ist urkomisch und bietet immer wieder großartige Lacher. Die Dynamik in dieser Serie gefällt mir sehr gut. Doug ist ein eigentlich netter, dicklicher Packetauslieferer, der stets bemüht ist, irgendetwas seiner Frau zu verheimlichen. Sie ist ein sehr hübsches, aber hysterisches Biest, was immer dahinter kommt, was Doug treibt. Und dann kommt es zum Streit. Arthur hingegen versucht wahnwitzige Ideen zu verfolgen und sorgt damit für zusätzliches Chaos. Dieses Dreier-Gespann ist genial witzig und daher lohnt sich die Sitcom immer wieder. Man merkt zwar am Anfang, dass sich die Produzenten noch nicht ganz im Klaren waren, was sie wollten. So ist Carrie am Anfang noch recht nett. Darüber hinaus zieht ihre Schwester mit Arthur zusammen ins Haus. Ein paar Folgen später wird sie garnicht mehr erwähnt. Trotzdem liebe ich sie.

Fazit: 4 von 5 Punkten. 
℗℗℗℗

Darsteller: Kevin James, Leah Remini, Jerry Stiller 
Regisseur(e): Pamela Fryman 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Koch Media 
Erscheinungsjahr: 1998 
Spieldauer: 582 Minuten

 

Sonntag, 18. März 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 5

Der Herrscher der Dunkelheit war erzürnt. Er erhob sich von seinem Thron und stellte sich mit verschränkten Armen vor seinen Schattenritter, der mit gesenktem Kopf vor ihm kniete.
„Es tut mir sehr leid, Eure Majestät!“
„Wieso bringst du mir keinen Edelstein?“, brüllte er den Ritter in der roten Rüstung lautstark an.
„Ich kann es mir nicht erklären. Mein Zielobjekt hatte sich in ein Monster verwandelt. Sie hatte keinen Edelstein in sich“, erklärte Sir Acidum kleinlaut. „Leider ist sie irgendwie zurückverwandelt worden. Ich weiß nicht, wie.“
„Ruhe!“, befahl der König. „Verlasse den Thronsaal und bringe mir Sir Nix.“
Er tat, wie es ihm aufgetragen wurde. Nur wenige Augenblicke später befand sich der zweite Ritter mit einer dunkelblauen Rüstung vor dem Thron. Der König hatte mittlerweile wieder dort Platz genommen.
„Ihr hattet nach mir verlangt, mein König Umbra“, sprach der Schattenritter mit dem kahlen Schädel und verbeugte sich tief.
„Sir Nix“, sagte der Herrscher, „mein Ritter mit der Kraft der eisigen Kälte, du sollst für mich die Edelsteine finden.“
„Euer Wunsch ist mir Befehl, mein König.“
Damit erhob sich der Schattenritter und verließ den Thronsaal.

Samstag, 17. März 2018

Schwarzlicht-Minigolf: Glow Zone in Mainz

Manchmal gehe ich gerne minigolfen und habe da schon verschiedene Minigolf-Bahnen gesehen - indoor und outdoor. Heute waren wir auf einer ganz besonderen Minigolf-Anlage in Mainz: Der Glow Zone.

Das ist eine Schwarzlicht-Minigolfanlage mit 18 Bahnen, die sich in Räumen befinden, die mit Neonfarben bemalt sind. Pro Erwachsenen kostet es knapp 10,00 Euro. Man bekommt aber auch eine 3D-Brille mit, sodass man die ganzen Wandmalereien und Bahnen in 3D sehen kann. Das ist absolut außergewöhnlich. Mich hat das total geflasht. Es sah einfach fantastisch aus. Eventuell könnte es nach einiger Zeit die Augen reizen - so war es bei mir. Aber alle meine Begleiter hatten keine Probleme.


Es gibt insgesamt fünf Räume, die alle ein anderes Thema haben. Der erste Raum sieht aus wie eine Unterwasserwelt. Im zweiten Raum befindet man sich bei den Azteken. Der dritte Raum bestand aus einer mittelalterlichen Ritterwelt. Im vierten Raum befanden sich Dinosauerier um im letzten Raum fand man sich im Weltraum wieder. Das war richtig gut.

Die Bahnen sind auch sehr schön anzusehen und bieten eine gute Herausforderung. Prinzipiell sind sie aber regulären Minigolfanlagen ähnlich. Hier kommt nur hinzu, dass die 3D-Brille ein wenig die Sicht verändert. Man sieht Sachen auf den Bahnen in 3D, sodass das ein bisschen verwirrt. Es hat aber eine Menge Spaß gemacht und man sollte das definitiv mal ausprobieren. 

Freitag, 16. März 2018

[Konzert] ELIF - Doppelleben-Tour 2018

Es war mal wieder soweit. Am Mittwoch, den 14. März 2018, war das von mir lang ersehnte Konzert von meiner Lieblingssängerin Elif. Vor einem Jahr war ich bereits bei ihrer Doppelleben-Tour 2017. Allerdings war damal das Album noch nicht auf dem Markt. Mittlerweile kenne ich das Album sehr gut und liebe es. Daher freute ich mich ungemein.

Dieses Mal ging ich zum Konzert nach Darmstadt, weil das für mich der nächstgelegene Ort war. Es fand in der Centralstation in der Innenstadt statt, was im Vergleich zum Frankfurter Nachtleben im letzten Jahr viel größer ist. Es war nicht überfüllt und man hatte viel Platz. Dadurch war die Stimmung recht verhalten, aber angenehm.

Los ging es um 20:00 Uhr mit einem Preact. Der sechzehnjährige Noah Levi trat auf. Er gewann 2013 die Castingshow "The Voice Kids". Seine Stimme ist sehr schön, aber bis auf einen Song fand ich seine Lieder etwas langweilig. Er brachte auch ein Lied von Ed Sheeran.Witzig fanden meine Begleitung und ich, dass Noah das Publikum aufforderte, die Taschenlampen der Handys (als Ersatz für Feuerzeuge) einzuschalten. Man erwartete eine Ballade, bei der man ein wenig mit dem Licht wedeln konnte. Doch die Musik war viel zu schnell und man fand den Takt nicht. Nach wenigen Sekunden verschwanden die Handys wieder und wir haben uns köstlich amüsiert.

Um etwa 21:00 Uhr kam dann Elif auf die Bühne. Noch vor einem Jahr begleitete sie ein Gitarrist. Jetzt hatte sie eine ganze Band hinter sich, was für ordenlich mehr Power sorgte. Sie spielte Lieder ihres aktuellen Albums, aber auch neue Version von Songs aus ihrem ersten Album "Unter meiner Haut". Teilweise waren diese mit orientalischen Klängen untermahlt. Die neue Version von "Regenstadt" beispielsweise wurde von einem Saz begleitet. Das war super.

Leider fand ich, dass die Musik ein wenig zu leise war. Ich liebe es, mitzusingen. Aber ich habe mich beim Singen selbst gehört und wahrscheinlich auch die Leute um mich herum. Und da ich nicht, wollte, dass sie mir anstelle von Elifs wunderbarer Stimme zuhören, ließ ich das mit dem Mitsingen sein. Und das bremst mich vom Feeling her ein bisschen aus.

Gegen 22:30 Uhr war das Konzert um und Elfi kündigte an, dass sie noch am Merchandise-Stand für Fotos zur Verfügung stehen würde. Leider musste ich gleich los, da ich noch einen recht weiten Weg bis nach Hause vor mich hatte und am nächsten Tag früh aufstehen musste.

Insgesamt war es ein wunderschöne Abend mit vielen Impressionen. Elif war nicht ganz so sentimental wie letztes Jahr und sorgte dieses Mal für ausgelassene Stimmung, in dem sie auf der Bühne tanzte, sprang und herumalberte. Ich freue mich auf weitere Konzerte von ihr.

Donnerstag, 15. März 2018

[Buchpräsentation] Neal Shusterman im Hugendubel

Im Zuge der Leipziger Buchmesse ist Neal Shusterman, der Autor der Trilogie "Scythe", in Deutschland, um in verschiedenen Städten den zweiten Band "Der Zorn der Gerechten" vorzustellen.

Am Mittwoch, den 14. März 2018, war er diesbezüglich im Hugendubel in der Frankfurter Innenstadt. Eigentlich hätte ich nicht wirklich Zeit dafür gehabt, aber weil ich unbedingt eine Signatur des Autors haben wollte, habe ich mich bemüht, dahin zu kommen. Letztendlich habe ich es geschafft.

Los ging es um 17:00 Uhr mit einem Interview. Neal Shusterman beantwortete Fragen des Moderators und der Zuschauer im Raum. Dabei verriet er uns ein paar Hintergründe zu seiner Reihe. Das war sehr interessant, weil er sich bewusst mit philosophischen Themen auseinandersetzt, wie beispielsweise, welchen Sinn das Leben hat und was wäre, wenn die Menschen unsterblich wären. Darüber hinaus berichtete er aber auch ein wenig über seinen Schreibprozess. Beim Schreiben befindet er sich gerne an verschiedenen Orten wie u.a. Buchhandlungen. Erstaunt war ich darüber, dass er den ersten Entwurf seiner Bücher stets mit der Hand schreibt. Das finde ich ziemlich aufwendig.

Anschließend folgte die Autogrammstunde. Ich fand den Autoren sehr sympathisch und aufgeschlossen. Er scheint, Humor zu besitzen und ließ sich bereitwillig mit den Leserinnen und Lesern fotografieren. Auch ich habe ein Foto mit ihm und er unterschrieb mir den zweiten Band, den ich an dem gleichen Tag auch im Hugendubel ergatterte. Leider ließ er verlauten, dass der dritte Band voraussichtlich im September 2019 in den USA erscheint. Das ist noch eine Ewigkeit hin. Aber nun heißt es, zunächst den zweiten Band zu genießen, bevor die Warterei auf das Finale beginnt.

Mittwoch, 14. März 2018

[Serienupdate] März 2018

Serien entwickeln sich bei mir derzeit immer weiter zu einer Sucht. Dank Netflix und Co. ist das Angebot auch riesig. In den vergangenen Wochen habe ich wieder viel gesehen.

Mittlerweile habe ich die dritte und sogar die vierte Staffel von "Grace und Frankie" durchgeschaut. Ich bin noch immer nicht der größte Fan der Serie, aber für zwischendurch ist es mal ganz nett. Mal sehen, ob die Serie fortgesetzt wird. Die bisher veröffentlichten Folgen habe ich damit durch.

Dann habe ich eine Animationsserie geschaut - die erste Staffel von "Miraculous", was eine Magical-Girl-Serie ist. Da sie eine japanisch-koreanische-französische Co-Produktion ist, merkt man, dass sie ein wenig an Animeserien wie Sailor Moon oder Wedding Peach erinnert. Ich finde sie unheimlich erfrischend und schaue auch gerade die zweite Staffel. Ich warte sehnlichst darauf, dass eine neue Folge erscheint. Bisher lassen aber neue Episoden auf sich warten.

Auf Netflix habe ich mir dann die erste Staffel der neusten Star-Trek-Serie angeschaut. "Discovery" ist genial und meiner Ansicht nach die bisher beste Serie in dem Universum. Das hat mir Lust gemacht, wieder die alten Serien fortzuführen, die ich ja bislang nur mit einzelnen Episoden kenne. Ich hatte vor einigen Jahren die ersten drei Staffeln von "The Next Generation" durchgeschaut und mit der vierten begonnen. Da habe ich angeschlossen und bin mittlerweile bei der fünften Staffel. Man merkt große Unterschiede. Einzelne Folgen sind sterbenslangweilig, weshalb ich mir die Serie nebenbei anschaue. Aber ich glaube, ich mutiere wirklich zu einem Trekkie.

Ansonsten ging es nun endlich mit "Game of Thrones" weiter. Wir schauen aktuell die dritte Staffel und haben hierbei die ersten beiden Folgen gesehen. Das ist aber recht schwere Kost, wenn auch interessant. Aber nach der Arbeit zum Entspannen eignen sich andere Serien.

So schauen mein Schatz und ich zur Entspannung gerade wieder mal "King of Queens". Die erste Staffel haben wir fast durch. Das ist mittlerweile sogar ein Sitcom-Klassiker und immer wieder witzig.

Dienstag, 13. März 2018

[Nachgedacht] Lohnt sich Booktube noch?

Seit ich auf der Franfurter Buchmesse im Oktober war, habe ich meine Meinung zu den Büchervideos auf YouTube (=Booktube) geändert und mich immer mehr von dieser Plattform gelöst. Heute möchte ich hier ein wenig meine Beweggründe darstellen.

Als ich etwa 2010/2011 Videos über Bücher auf YouTube entdeckt hatte, war da noch nicht so viel los. Es gab nur wenige Leute, die sich vor die Kamera setzten und über die gelesenen Schätze sprachen. Es gab keine Konzepte, keine wiederkehrenden Rubriken, keine Professionalität, aber stattdessen eine noch recht verpixelte Videoaufnahme mit rauschender Tonqualität. Dafür gab es sehr, sehr viel Authentizität. Leserinnen und Leser haben wirklich nur das in die Kamera gehalten, was sie gut fanden bzw. zumindest wirklich aus eigenem Antrieb heraus gelesen haben.

Mittlerweile hat es sich total verändert. Die Sache ist größer geworden. Es gibt viel mehr Buchrezensenten und daher auch viel mehr Abonnenten. Damals galt man als "großer Buch-YouTuber", wenn man 500 Abonnenten hatte. Heute gibt es Leute, die weit mehr als 20 000 Abonnenten haben. Damit geht einher, dass sie sich im Stil an den wirklich großen YouTubern mit 1 Mio. Abonnenten und mehr orientieren.

Das merkte ich dann schon kurz vor der Buchmesse. Da gab es nämlich eine mehr oder minder große Diskussion um bezahlte Rezensionen und Werbeeinblendungen. Fallen Rezensionsexemplare unter Werbung? Oder ist es erst Werbung, wenn Asche geflossen ist? Darüber möchte ich mich hier nicht auslassen.  Allerdings fand ich es vor der Buchmesse noch legitim, dass Menschen mit ihrer Leidenschaft Geld verdienen wollten. Finde ich eigentlich heute noch. Ich finde es okay, dass es Homeshopping-Fernsehsender gibt. Anschauen tu ich das aber nicht.

Und so ist es nun auch mit Booktube. Nach der Buchmesse wurde mir das noch eher bewusst, da es plötzlich "Fantreffen" gab und sich Menschen wie Stars feiern ließen. Ich kam mir teilweise wie ein Bittsteller vor, weil ich mit den Leuten sprechen wollte, die ich vielleicht schon seit vielen Jahren verfolge. Diese wollten aber zu einem großen Teil nur mit noch größeren Booktubern anbändeln, um ihre eigene Reichweite zu vergrößern. Das dürfen sie auch, aber ich muss da nicht mehr mitmachen.

Heute geht es darum, viele Bücher in die Kamera zu halten. So ist YouTube mit XXXXXL-Neuzugängevideos überschwemmt. In den Lesemonaten wird von teilweise 20 Büchern im Monat gesprochen. Da mag es welche geben, die das wirklich packen. Aber bei allen anderen frage ich mich, was da wirklich dahinter steckt. Aussagen wie "Ich rezensiere Bücher nur, wenn ich dafür bezahlt werde" schrecken mich  total ab. Heißt das nun, es werden sogar Bücher als positiv dargestellt, die man eigentlich nicht mag? So werden sich bei BookTube nur die großen Verlage durchsetzen, die es sich leisten können, Rezensionen bezahlen zu lassen.

Ich für meinen Teil schaue nur noch ganz ausgewählte Videos. Ich versuche, mich an authentische Personen zu halten, die ihre Sache aus Liebe zu den Büchern machen und nicht, um mehr Abonnenten, mehr Klicks, mehr Geld zu erhalten. Tatsächlich ist das eine völlig legitime Sache. Aber für mich ist das nichts. Bei mir hört es echt auf, wenn ein Booktuber mit 10 000 Abonnenten (was auf YouTube NICHTS ist) plötzlich eigenes Merchandising herausbringt. Da frage ich mich, wer den Schuss nicht gehört hat? Wahrscheinlich die Zuschauer, die sich das antun...