Montag, 29. Januar 2018

[Film] Dieses bescheuerte Herz

Inhalt: Lenny ist der Sohn eines Arztes, der sein Leben genießt, aber nichts Vernünftiges damit anstellt. Doch dann verdonnert ihn sein Vater, sich um den herzkranken David zu kümmern.

Meine Meinung: Diser Film ist eine Adaption des gleichnamigen Buches, welches mich berührt hat. So musste ich natürlich die Verfilmung auch unbedingt lesen. Vorneweg sollte aber erwähnt sein, dass die Grundgeschichte zwar noch im Film übernommen wird, aber sie schon sehr abgewandelt wurde. Um die realen Personen wahrscheinlich davor zu schützen, mit den Filmfiguren verglichen zu werden, wurden sogar die Namen geändert. So wird aus dem Daniel Meyer, wie der herzkranke Junge wirklich heißt, David Müller im Film. Früher hätte ich mich total auf die Unterschiede eingeschossen und wahrscheinlich hätten sie mich gestört. Heute versuche ich den Film als eigenständiges Werk losgelöst von der Buchvorlage zu sehen. Und wenn ich das im Kopf behalte, ist der Film wunderbar. Er hat mich sehr berührt und bewegt. Es gab Stellen, da konnte ich die Tränen nicht mehr aufhalten. Gerade am Ende habe ich mich nicht mehr eingekriegt. Selbst als das Licht im Kino anging, musste ich erst noch einmal sitzen bleiben, um mich zu beruhigen. Das war heftig. Es gibt auch lustige Stellen und ich würde den Film niemals als deprimierend bezeichnen, obwohl es schon sehr traurige Stellen gibt. Es ist eher ein Film, der das Herz berührt und das auf eine schöne Weise. Ich bin begeistert.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Darsteller: Elyas M'Barek, Philip Noah Schwarz, Nadine Wrietz
Regie: Marc Rothemund
Produktion: Constantin Film
FSK: 0
Erscheinungsjahr: 2017
Laufzeit: 106 Minuten

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