Dienstag, 3. Oktober 2017

Ein Tag auf dem Bauernhof

Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich ein absolutes Stadtkind bin. Deshalb habe ich mit Bauernhöfen eigentlich so garnichts am Hut. Das sollte sich bei einem Rundgang auf dem Birkenhof in Egelsbach ändern.

Der Fokus bei dem Rundgang lag auf den Tieren des Bauernhofes. Los ging es bei den Pferden. Pferde sind nichts Neues für mich und ich habe schon öfter mal ein Pferd gestreichelt oder sogar schon einmal ein Selfie mit einem Pferd gemacht. Diese Tiere finde ich sehr süß.

Besonders begeistert haben mich aber die Hühner. Ich finde sie so knuffig, wenn sie angerannt kommen, weil sie was vom Futter abhaben wollen. Ehrlich gesagt habe ich mich nie damit beschöftigt, wie das mit dem Ausbrüten funktioniert. Ein Huhn muss 21 Tage am Stück auf dem Ei hocken, damit ein Küken daraus kommt. Daher würden aus den Eiern, die man im Supermarkt kaufen kann, nie Küken schlüpfen. Zudem habe ich erfahren, woran es liegt, dass manche Eier braun und manche weiß sind - die Farbe bestimmt quasi das Ohrläppchen des Huhnes.

Die Kühe waren auch goldig. Sie kommen ebenfalls sofort angerannt, wenn sie Futter riechen. Ich hätte nie geglaubt, wie schnell so eine Kuh laufen kann, wenn sie futtern will.

Schafe sind ebenfalls lustige Zeitgenossen. Ihr Fell fühlt sich allerdings anders an als erwartet. Die Wolle ist recht fettig, aber zumindest weiß ich nun theoretisch, wie daraus ein Faden entsteht.

Es war ein schöner Vormittag auf dem Bauernhof und selbst ich habe noch einiges gelernt. Nun kann ich sogar aus Schlagsahne Butter herstellen. So schwer ist das auch nicht. Man muss sich vielleicht nur manchmal selbst fragen, woher unser Essen eigentlich herkommt. Es wächst ja nicht im Supermarkt. Vielleicht erweckt man damit auch ein Bewusstsein für seine Essgewohnheiten. Mir hat das auf jeden Fall viel gebracht.

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