Dienstag, 31. Oktober 2017

[Snackbox] Vernasche die Welt - Oktober 2017

Als wir in London waren, wurde unsere zweite Snackbox bei unseren Nachbarn abgegeben. Als wir wieder zuahause waren, war ich sehr gespannt, aus welchem Land wir dieses Mal ein paar Knabbereien und Süßigkeiten erwarten durften.

Zur Erklärung: Die Snackbox ist eine Überraschungsbox, die man abonnieren kann. Monatlich bekommt man etwa fünf bis sieben Snacks aus irgendeinem Land auf der Welt. Im Abo kostet die große Box rund 20,00 Euro.

Im letzten Monat waren Sachen aus Irland enthalten und ich muss zugeben, dass die Süßigkeiten nicht mein Ding waren. Daher war ich noch skeptisch. Ich wollte nun erst einmal diese neue Box abwarten und dann entscheiden, ob ich sie weiterhin behalte oder deabonniere. Doch glücklicherweise waren die Süßigkeiten dieses Mal aus der Schweiz - und vielleicht ist diese Box daher besser. Schokolade aus der Schweiz hat ja einen guten Ruf. Ob meine Bewertung dieses Mal besser ausfällt, wird man im Folgenden sehen.

Dieses mal war aber nur ein herzhafter Snack enthalten, und zwar Chips von der Firma Zweifel in der Geschmacksrichtung Provencale. Mir haben sie sehr gut geschmeckt. Der Appenzeler Biberli hat mir allerdings nicht geschmeckt. Es sieht aus wie Lebkuchen, ist aber weicher und hat eine Mandel- und Haselnussmasse als Füllung gehabt. Das hat mir nicht so gut geschmeckt.

Von der Firma Frey war eine Tafel Schokolade in der Geschmacksrichtung Noisette enthalten. Eigentlich hätte mir das super schmecken müssen. Allerding ist die Konsestenz dieser Tafel sehr weich gewesen. Nach ein paar Bissen ging es, aber es ist schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Für mich muss Schokolade knacken.

Mit Kägi habe ich so meine eigene Geschichte. Vor vielen Jahren entdeckte ich diese Schokolade in Snackautomaten und machte mich mit Freunden über den Namen lustig. Irgenwann bekam ich dann aus Scherz mal eine riesige Ladung Kägi geschenkt. Jetzt finde ich sie nach langer Zeit wieder in der Snackbox. Kägi erinnert ein wenig an diese Nusswaffeln - allerdings mit Schokoüberzug. Ganz nett, aber jetzt nichts Besonderes.

Basler Leckerli kannte ich noch nicht. Das sieht ein wenig wie Lebkuchen aus, hat auch einen ähnlichen Geschmack, ist aber von der Konsistenz ein wenig gummiartiger. Man schmeckt auch das enthaltene Orangat sehr gut heraus. Ich muss zugeben, dass mich das übelst angefixt hat. Mir hat das super geschmeckt und ich hoffe, dass ich das hier auch nocht mal irgendwoher bekomme.

Den Ovomaltine Brotaufstrich liebe ich tausendmal mehr als Nutella. Die Riegel Ovo Choc finde ich absolut ekelhaft. Ich kannte sie schon vorher und ich würde sie mir nie mehr kaufen. Das hätte ich jetzt nicht unbedingt nicht in der Box gebraucht.

Butterkeks mit Schokolade esse ich sowieso sehr gerne. Aber die von Kambly sehen auch noch besonders aus, weshalb ich sehr gespannt war. Und tatsächlich finde ich sie genial. Dazu könnte ich immer wieder greifen. Und tatsächlich habe ich diese Kekse nun zwischenzeitlich bereits beim Rewe entdeckt.

Das Highlight dieser Box sind allerdings die Branches. Diese bunten Schokoladenriegel sind der Knüller. Sie treffen genau mein Geschmack und daher hätte ich sie am liebsten alle auf einmal aufgefuttert.

In dieser Box waren also acht Produkte enthalten. Vier davon haben mir sehr gut gefallen, zwei davon sind okay und zwei haben mir tatsächlich überhaupt nicht geschmeckt. Trotzdem ist diese Box defintiv besser gewesen als die aus dem letzten Monat. Ich liebe diesen Überraschungseffekt, wenn man die Box öffnet und daher kann ich kaum den neuen Monat erwarten.

Montag, 30. Oktober 2017

[Buch] Hurra, wir lieben noch von Margie Kinsky

Inhalt: Margie Kinsky und Bill Mockridge sind Kabarettisten, die nicht nur sechs Söhne großgezogen haben, sondern nach über 30 Jahren Ehe trotzdem noch sagen können, dass sie sich lieben. In diesem Buch verraten sie das Erfolgsrezept ihrer Liebe.

Meine Meinung: Bill Mockridge kenne ich schon seit Jahrzehnten, da ich großer Fan der Lindenstraße bin, in der er viele, viele Jahre mitgespielte. Viele junge Menschen werden allerdings zumindest einen ihrer sechs Söhne, Luke Mockridge, kennen, der ebenfalls Comedian geworden ist. Durch die Fernsehserie, in der es um ihr Familienleben geht, habe ich auch Margie Kinsky kennen und lieben gelernt. Natürlich wollte ich dann auch ihr Buch lesen. Und es hat mich von vorne bis hinten begeistert. Auf sehr amüsante Weise berichten sie abwechselnd davon, wie sie sich ineinander verliebt haben und dann nach und nach sechs Jungs auf die Welt brachten. Das kann man sich nicht immer einfach vorstellen - vor allem, weil beide noch stets nebenbei ihre Karriere verfolgt haben. Dennoch blieb ihnen immer ihre gute Laune und ihr Humor erhalten und dies wird sehr gut durch das Buch vermittelt. Es gab einige Stellen, bei denen ich lachen musste. Die Geschichten aus ihrem Leben sind nicht nur an sich schon witzig, die beiden wissen auch, wie man sie erzählen muss. Pointen treffen sie perfekt, sodass es die beste Unterhaltung liefert, die man sich von einem Buch wünschen kann. Ich kann es nur jedem empfehlen, der gerne humoristische Bücher liest.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Broschiert: 256 Seiten 
Verlag: Albrecht Knaus Verlag (8. September 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3813507653 
ISBN-13: 978-3813507652

Sonntag, 29. Oktober 2017

[Reise] London 2017 - Tag 6

Nun war unsere London-Reise schon fast wieder zuende, denn am Sonntag war der Abreisetag. Wir hatten nur noch wenige Stunden in der englischen Hauptstadt und hätten gerne noch so viel gesehen. Da wir aber aus dem Hotel ausschecken mussten, hatten wir unseren Koffer und unsere Rücksäcke als Last dabei, sodass wir natürlich damit nicht in irgendein Museum wollten.

Daher überlegten wir uns "leichte" Aktivitäten. Da wir noch kein richtiges Einkaufszentrum gesehen hatten, beschlossen wir eines zu suchen und hinzufahren. Das nächste von unserem Hotel war allerdings in Hammersmith (laut Google Maps). Also fuhren wir dahin. Die Gegend war nicht gerade sehr schön. Das Einkaufszentrum war klein und heruntergekommen, aber wir konnten ein paar Souveniers finden. Dort in der Nähe gab es noch ein mexikanisches Fast-Food-Restaurant (Nando's), bei dem wir zu Mittag aßen.

Anschließend entdeckten wir, dass die Station Hammersmith selbst ein kleines Einkaufszentrum ist und so bummelten wir darin herum. Es war sogar schöner als das andere. Dann fuhren wir mit der Bahn wieder in die Innenstadt und landeten an der Victoria-Station, die ebenfalls ein Einkaufszentrum unterhielt. Das hatten wir vorher noch garnicht bemerkt, wie viele Läden diese Stationen aufweisen konnten.  


Dort in der Nähe war ein kleiner Park, wo wir uns dann ausruhten und unsere Reise ausklingen ließen. Danach machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, was wieder ein kleiner Krampf werden sollte. Wir mussten zur Station Seven Sisters, wo unser Stansted Express fahren sollte. Dieser war so dermaßen überfüllt, dass für etwa eine Dreiviertelstunde in dem Zug stehen mussten. Das war sehr unangenehm.


Am Flughafen ging es dann zunächst zur Gepäckaufnahme. Der Mitarbeiter war allerdings so überfordert, dass er unseren Koffer auf dem Band wegschickte, ohne ein Etikett draufzukleben. So konnte man es uns nicht zuordnen. Er machte sich dann auf die Suche. Zum Glück hatte ich noch einen Sticker von der Buchmesse draufgeklebt. Nach langem Hin und Her konnte er ausfindig gemacht werden. Uns wurde versichert, dass er in Frankfurt ankommen würde. Doch im Flugzeug wurden unser Koffer dann noch einmal präsentiert und wir mussten ihn identifizieren. Das war nervig. Vor allem, weil alle Fluggäste endlich starten wollten.

Denn wie konnte es anders sein? Natürlich gab es wieder lange Wartezeiten, bevor wir in den Flieger steigen konnten. Zunächst warteten wir in der Schlange am Terminal. Dann durften wir durch und warteten in der Schlange in einem Treppenhaus vor dem Flugplatz. Dann durften wir endlich raus und and der frischen Luft vor dem Flieger in einer Schlange warten. Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es dann endlich los und wir flogen zurück nach Frankfurt.

Auch in Frankfurt lief es nicht reibungslos. Der Shuttlezug fuhr nicht und so mussten wir auf einen Bus warten. Dann fuhr die Bahn zum Hauptbahnhof nur alle halbe Stunde und am Hauptbahnhof fuhr dann erst einmal garnichts wegen Störungen. Und so kamen wir erst sehr spät zuhause an, obwohl ich in der Frühe raus zur Arbeit musste. Danke, Deutsche Bahn! 

Insgesamt war es aber eine schöne Reise und gerne würde ich London noch einmal besuchen.

Samstag, 28. Oktober 2017

[Reise] London 2017 - Tag 5

Der Samstag war der fünfte Tag und somit der Tag vor der Abreise. Da wollten wir noch einmal so richtig den Tag genießen, weil wir wussten, dass wir das am Abreisetag nicht mehr so gut tun konnten, obwohl wir erst abends zurückflogen. Aber wir mussten bereits bis 12:00 Uhr ausgecheckt haben und demnach unseren großen Koffer und vollen Taschen mitschleppen. Daher war der Samstag der letzte Tag mit "freien Händen".


Wir schliefen allerdings recht lange, da wir ja bis nachts feiern waren. So verließen wir unser Hotelzimmer erst gegen Mittag. Bei uns um die Ecke endeckte mein Schatz eine Pizzaria, bei der es wohl gut und günstig sein sollte. Und das war es auch. Es war eine Bio-Pizzaria, die ihre Pizzen mit Sauerteig zubereiten. Alles bio und organic. Auch die Getränke. Aber dafür echt günstig und lecker. Die Pizzen gab es bereits ab 5,00 Pfund und die Softgetränke ab 2,00 Pfund. Wir bestlelten beide eine Pizza für 8,00 Pfund und jeweils eine Biolimonade. So kamen wir das erste Mal quasi mit lediglich 20,00 Pfund davon. So günstig hatten wir sonst nicht gegessen.


Dann ging es aber wieder los und wir fuhren zum Hyde Park. Da wollte ich die ganze Woche hin. Das Wetter war wechselhaft - von Regen zu Sonne zu Wind... Alles war dabei. Aber der Park ist echt schön. Wir machten ein paar Fotos und Videos mit hübschen Schwänen und sahen sogar einen kleinen Wasserfall. Da hätte ich mich stundenlang aufhalten können, aber wir wollten ja noch mehr sehen.


Unser nächstes Ziel war nämlich die British Library, wo es seit dem Vortag eine Harry-Potter-Ausstellung gab. Eine Freundin hatte uns den Tipp gegeben. Also fuhren wir zu King's Cross, wo sich auch das Gleis 9 3/4 aus den Harry-Potter-Filmen befindet. Wir wollten uns aber nicht in die ellenlange Schlange stellen für ein Foto vor einer Wand mit einem Schild, auf dem "Platform 9 3/4" steht. Stattdessen gingen wir gleich in den Fanshop, wo ich mir einen Gryffindor-Kugelschreiber für rund 6,00 Pfund kaufte.
Dann ging es rüber zur Library. Leider wurden wir enttäuscht, denn die Ausstellung war bereits für diesen Tag ausgebucht. Allerdings schauten wir uns noch ein wenig im Ausstellungsshop herum, wo man noch mehr Harry-Potter-Merchandise fand. Gekauft habe ich dieses Mal aber nichts.


Von King's Cross ging es dann aber weiter zum Tower of London. Auch das stand die ganze Woche schon auf unserer Agenda. Wir wollten auch die Ausstellung besichtigen. Leider hatten wir aber wieder Pech, denn die Ausstellung hatte schon geschlossen. Aber wir konnten den Tower of London und die Tower Bridge bestaunen. Diese beiden Bauten haben mir regelrecht die Sprache verschlagen, so imposant sind sie. Ich war einfach nur geflasht.


Nach einer Kaffee- und Pipipause in einem Costa (wo man auch sein Handy aufladen kann) ging es weiter in Richtung London Bridge. Dort wurden wir von einer Dame angesprochen, die Werbung für die London Bridge Experience macht. Wir wurden hellhörig, weil diese Sehenswürdigkeit mit den Tombs ein Grusellabyrinth beinhaltet. Das lieben wir ja und so wollten wir das unbedingt machen. Ohne lange zu zögern stellten wir uns in die Schlange und kauften uns Eintrittskarten für rund 30,00 Pfund pro Person.
Das Labyrinth war wirklich gruselig. Man wurde quasi von Raum zu Raum geführt und überall waren Horrorgestallten - wie aus dem Film "Der Exorzist" oder ein Horrorclown. Wir wurden gejagt, mussten durch Tunnel krabbeln und uns durch enge Schaumstoffbahnen quetschen. Stets erschreckten uns die Monster. Ich war der Letzte in der Schlange und so hielt man mich immer am Rucksack fest, oder streichelte mir über den Kopf. Das war das Gruseligste, was ich je an Grusellabyrinthen erlebt habe. 
Leider war es schon nach etwa einer halben Stunde um. Wir nahmen natürlich wieder das Foto und andere Souveniers mit. Wie sollte es anders sein?


Damit endete unser letzter Abend in London. Es war sehr schön und ein wenig Wehmut lang in der Luft, weil wir wussten, dass wir am nächsten Tag abreisen mussten.

 

Freitag, 27. Oktober 2017

[Reise] London 2017 - Tag 4

Das Wochenende in London konnte beginnen. Nun hatten wir bereits Freitag und nur noch wenige Tage in der Londoner Hauptstadt. Da wollten wir noch mal etwas Schönes erleben.

Da wir einen Flyer mit besonderen Angeboten hatten, den man an verschiedenen Bahnstationen finden kann, mussten wir ihn auch endlich mal in Anspruch nehmen. So gerieten wir ein zwei Tickets für das London Dungeon zum Preis von einem.
Im London Dungeon gibt es eine witzige Tour durch die Geschichte Londons. Man erfährt auf unterhaltsame Weise durch richtige Schauspieler etwas über Jack the Ripper oder Sweeney Todd. Man wird auch quasi dazu gezwungen, mitzumachen. Am Ende gibt es dann auch einen kleinen Freefall-Tower, auf den ich mich dieses Mal getraut hatte. Das hat Spaß gemacht. Natürlich nahmen wir am Ende noch Souveniers und die beiden Fotos (für eine Menge Kohle) mit.


Später fuhren wir mit einem dieser roten Doppeldecker-Busse wieder zum Covent Garden. Wir wollten die Geschäfte und verschiedene Hallen mit allerhand Ständen endlich bei Tag kennenlernen. Es gab auch einen Stand mit Anime-Figuren, bei dem ich nicht widerstehen konnte und zwei Pokémon-Figuren für 10,00 Pfund gekauft habe: Glurak und Evoli. Jetzt stehen sie bei mir in der Vitrine.


Da wir abends noch etwas vorhatten, fiel unser Programm am Tage dieses Mal etwas bescheidener aus. Den Rest des Tages shoppten wir uns durch ein paar Souvenier-Läden. Außerdem gönnten wir uns ein Bubblewrap-Waffle. Das ist eine Waffel mit großen Bläschen, die zu einer Eistüte gerollt wird mit Eis. Diese war sehr lecker. 


Abends bzw. in der Nacht trauten wir uns dafür in die Londoner Clubszene. Wir feierten die halbe Nacht, bis wir dann frühmorgens gegen fünf Uhr selig im Hotelbett einschliefen.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

[Reise] London 2017 - Tag 3

Mittlerweile sind wir schon am dritten Tag unserer London-Reise angekommen. Es ist der Donnerstag und auch an diesem Tag sollten wir ein paar Dinge erleben. Doch dieses Mal waren wir ziemlich planlos unterwegs.

Als erstes ging es wieder in die Innenstadt um uns die Shops bei Tageslicht anzuschauen.Uns zog es zunächst in das Kingdom of Sweets. Da gibt es Süßigkeiten aus aller Welt - zum Beispiel auch meine heißgeliebte Fanta Cherry, die es in Deutschland nur schwer zu finden gibt (ich habe sie bisher nur in so Automaten im Burger King gefunden). Wir staunten über die Preise von Sachen, die es in Deutschland recht günstig gibt. Eine mittelgroße Packung Merci (also nicht die ganz große) gibt es dort für 19,99 Pfund! Das muss man sich mal vorstellen. Über 20,00 Euro für etwas, das hier etwa 5,00 oder 6,00 Euro kostet.

Gegessen haben wir an diesem Tag bei Bubba Gump Shrimp - ein Shrimp-Restaurant, das man aus dem Film Forest Gump kennt. Der Aufenthalt ist vielleicht ganz witzig (zum Beispiel spielte die Kellnerin am Ende ein Quiz über den Film mit uns und wir gewannen ein paar Buttons), aber die Preise sind nicht gerechtfertigt. Ich hatte einen stinknormalen Cheeseburger mit läppischen Pommes für rund 17,00 Pfund. Mein Schatz hatte einen Shrimp-Teller, von dem er nicht satt wurde, für rund 22,00 Pfund. Das ist absolut heftig. Zugegebenermaßen ist es wohl in den meisten Londoner Restaurants teuer, aber das war echt übertrieben.

In der Nähe des Restaurants in Soho ist auch Chinatown, was ich total nett anzusehen fand. Gerade das asiatisch angehauchte Tor hat mir sehr gut gefallen. Auch die Läden und die Atmosphäre sind sehr schön.

Doch irgendwann ging es weiter in Richtung Buckingham Palace. Wir schauten uns dort das "Heim" der Queen an und ehrlich gesagt hatten wir es uns etwas imposanter vorgestellt. Schade, dass die Wachmänner mit den großen, schwarzen Puschelhüten so weit entfernt waren. Ich hätte gerne mal einen vom Nahen gesehen.

Am Abend ging es dann zum Covent Garden, wo dann leider nur noch wenige Geschäfte geöffnet hatten. Wir kauften uns ein Eis und schauten einem Gaukler dort kurz zu. Da wir aber den Geschäften noch einmal bei Tageslicht einen Besuch abstatten wollten, nahmen wir uns vor, am nächsten Tag wiederzukommen.

Ansonsten ließen wir den Tag bei einem Cocktail in einer Bar ausklingen. Auch da war es aber sehr teuer. Erst dachten wir, dass die Preise fast so wie in Franfurt seien - hier zahlt man auch manchmal 11,00 Euro für einen Cocktail. Doch leider wurden wir eines Besseren belehrt, denn es handelte sich bei den Getränken um recht kleine Gläser. Ich behaupte mal, dass ein Cocktail so 250 ml beinhaltete. Hier bekommst du mindestens das Doppelte. Aber damit muss man dort wohl rechnen. Der Tag war trotzdem sehr schön.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

[Reise] London 2017 - Tag 2

Am zweiten Tag in London haben wir schon einiges unternommen. Wir lernten die Stadt nun erst richtig kennen, denn wir durften uns umschauen. Was wir so erlebt haben, möchte ich nun hier berichten.

Unsere erste Station sollte Westminster Abbey werden, weil sich dort in der Nähe auch Big Ben und the London Eye befinden sollten. Also fuhren wir am Vormittag los. Wir hatten uns schon am Vortag die Oyster Card besorgt. Nur mit dieser Plastikkarte kann man das U-Bahn-System nutzen, denn man muss Schranken passieren. Das finde ich ganz gut, wiel dadurch Schwarzfahren minimiert wird. Natürlich muss man die Karte mit Geld aufladen.


An der U-Bahn-Station machten wir uns auf die Suche nach Big Ben. Wir irrten umher und erst eine halbe Stunde später bemerkten wir den Uhrenturm, den wir eigentlich als erstes erblickt hatten, als wir aus der Station kamen. Allerdings wird er derzeit restauriert, sodass wir ihn auf Anhieb nicht erkannt hatten - das war der Fail des Tages. Dann ging es über eine Brücke in Richtung London Eye. Auf dem Weg dahin kamen wir noch an einem Spielcenter vorbei, wo wir uns ein bisschen austobten. Im Namco Funsquape gibt es Greiferspiele, andere Automaten, virtual Reality Games, Bowlingbahnen und vieles mehr. Darin kann man nicht nur als Kind seinen Spaß haben.


Dann gingen wir am London Eye vorbei. Da ich Höhenangst habe, hatte ich nicht die Muße, damit zu fahren und ließ diese Attraktion aus. Von dort aus suchten wir unseren Weg in die Innenstadt. Wir schlenderten umher und landeten irgendwann am Borough Market. Das ist ein Markt mit vielen kulinarischen Ständen. Da wir unterwegs bereits etwas bei einem Pret a Manger gegessen hatten, beschränkten wir uns darauf, uns lediglich dort umzuschauen.


Anschließend liefen wir zur National Gallery, was eher ein Zufall war. Dort schauten wir uns um, machten ein paar Fotos und Videoaufnahmen, weil der Vorplatz dort einfach sehr schön ist. Die Brunnen und die Skulpturen sehen super aus.


Dann wollten wir aber noch in die "richtige" Innenstadt zum Piccadilly Circus und Leicester Square. Dort fanden wir die M&M World - ein Merchandise Store über vier Etagen. Das war echt krass. Ich wusste garnicht, wie viele M&M-Artikel es gibt. Wir verbrachten einige Zeit dort und kauften auch ein paar Souvenirs für Freunde ein.


Mehr haben wir an diesem Tag nicht gemacht, aber das reichte uns auch, denn wir mussten die ersten Eindrücke zunächst einmal verarbeiten.


Dienstag, 24. Oktober 2017

[Reise] London 2017 - Tag 1

Schon bestimmt mein halbes Leben lang - wenn nicht sogar länger - wollte ich mal nach London. Wahrscheinlich kam das durch den Englischunterricht in der Schule, denn Englisch war mein Lieblingsfach. Allerdings habe ich es mir bisher nicht leisten können oder es kam etwas dazwischen. Nun haben es mein Schatz und ich endlich geschafft und wir waren vom 17. bis 22. Oktober 2017 in der englischen Hauptstadt.

Geflogen sind wir leider erst am Dienstagabend, sodass wir recht spät im Hotel angekommen waren. Gegen 22:00 Uhr sind wir eingecheckt, sodass wir an diesem Abend nicht mehr viel unternommen haben. Wir haben uns gerade mal die Umgebung um unser Hotel angeschaut, was am Earl's Court war.

Geflogen sind wir von Frankfurt aus mit Ryanair, was nicht gerade bequem war. Auf dem Hinflug gab es bereits Verspätungen und statt das irgendwie zu kommunizieren, wurden wir in einen Shuttle-Bus gebracht, der uns zum Flugzeug bringen sollte. Doch das Flugzeug war noch nicht bereit, sodass wir mit dem Bus auf dem Flugplatz herumfuhren. Ehrlich gesagt war das Flugzeug noch nicht mal gelandet, mit dem wir fliegen sollten. Wir waren über eine halbe Stunde in dem Bus gefangen. Es war sehr eng, die Luft wurde immer dicker und es war heiß. Das war sehr unbequem.

Doch dann durften wir endlich in den Flieger und es ging los. Zum Glück dauerte der Flug gerade mal eine Stunde, statt der angekündigten anderthalb Stunden. So verspäteten wir uns insgesamt nur um etwa eine Viertelstunde. Wir landeten am Flughafen Stansted und von dort aus mussten wir noch zum Hotel kommen. Das war auch nicht so einfach, weil man sich erst einmal mit dem Bahnsystem auseinandersetzen musste. Mit dem Stansted Express sollte es erst einmal in die Londoner Innenstadt gehen. Doch wir hatten "Glück", denn es gab Signalstörungen und so mussten wir eine Ewigkeit warten, bis ein Zug fuhr. Diese Fahrt dauerte dann etwa 30 bis 40 Minuten, aber zum Glück gab es Steckdosen, sodass wir unsere Handyakkus laden konnten.

In Tottenham Hale sind wir dann in unsere erste U-Bahn gestiegen. Das war ein bisschen eigenartig, weil das U-Bahn-System schon sehr anders ist. Man befindet sich quasi sehr weit unten im Untergrund und man muss durch verschiedene Tunnel laufen, um zu seiner Bahn zu gelangen. Außerdem ist es da unten sehr warm. Bei uns in Deutschland ist es ja eher kühl, aber da war es so warm, als ob geheizt werden würde. In der U-Bahn sitzt man sich meist in zwei Reihen gegenüber. Es gibt keine Vierersitze wie bei uns. Unsere Bahn war recht leer, was auch creepy war.

Irgendwann kamen wir dann am Earl's Court an. Es war schon etwa 22:00 Uhr, aber Geschäfte und Supermärkte waren noch geöffnet. Wir luden unser Gepäck im Hotelzimmer ab. Das Hotel war sehr alt und auch unser Zimmer war recht gewöhnungsbedürftig. Es roch nach nassem Hund, die Möbel waren nicht nur alt, sondern sogar kaputt. Der Teppich, die Gardinen und überhaupt alles schien schon länger nicht mehr gereinigt worden zu sein. Es gab auch nur zwei Steckdosen in dem Zimmer, welche gegenüber des Bettes waren, was ich nicht sehr praktisch fand, weil ich mein Handy nachts laden möchte und es beim Laden aber gerne bei mir habe, um drauf schauen zu können. So mussten wir es ablegen und aufstehen, wenn man dran wollte. Das Bett war auch nicht sehr gemütlich und im Großen und Ganzen waren wir lediglich nur froh, ein eigenes - wenn auch nicht sehr ansehnliches - Badezimmer zu haben. In der günstigen Preiskategorie ist das in London eigentlich nicht die Regel.

Jedenfalls legten wir ab und holten uns bei McDonald's etwas zu essen. Das war direkt um die Ecke und außerdem schnell und unkompliziert. Dort gab es ein Getränk, dass sich Oasis nennt. Das habe ich später öfter gekauft, weil mir das sehr gut geschmeckt hat. Dies gehört in London scheinbar zu den Standart-Getränken wie Cola und Sprite (jedenfalls bei McDonald's).

Und so war auch schon unser erster Tag. Noch viel haben wir nicht gesehen, aber es war ja auch erst der Anreisetag. In den nächsten Tagen sollten wir mehr sehen und erleben.

Montag, 23. Oktober 2017

[SchreibUpdate] Oktober 2017

Hinter mir liegen irgendwie ereignissreiche, spannende, aber auch anstrengende Wochen nach der Buchmesse und der London-Reise. Davor hatte ich allerdings auch nicht so viel Zeit bzw. Lust zum Schreiben, weil ich eher mit Lesen beschäftigt war. Daher habe ich nicht so viel zu berichten.

Das einzige, was ich in dieser Richtung angestellt habe, war meine bisher veröffentlichten Werke einmal mir selbst drucken zu lassen, sodass ich sie mir ins Regal stellen kann. Ich lasse sie über epubli drucken und dort musste ich dann erst einmal die Covergestaltung überarbeiten.

Ansonsten habe ich mir vorgenommen, Wattpad eher mal zu pflegen, weil ich erkannt habe, dass man darüber einige Leserinnen und Leser erreichen kann. Den ersten Band zu Elementum haben tatsächlich einige Menschen als Favorit hinzugefügt. Vielleicht kann ich das erweitern, wenn ich den zweiten Band auch dort uploade.

Mal schauen, ob ich in den kommenden Monaten schreibwütiger bin. Gerade überlege ich, ob ich am NaNoWriMo 2017 teilnehmen soll. Dann würde ich vielleicht im November etwas zustande bringen. Ein paar Tage habe ich dazu noch Zeit, mir Gedanken zu machen.

Sonntag, 22. Oktober 2017

[Elementum 2] Stille Wasser - Kapitel 13

Es war eine Überraschung, als Marina den Klassenraum mitten im Unterricht von Herr von Zimmenthal betrat. Sie war also wieder da, was besonders Robin erfreute. Er blickte die Wasser-Elementaristin lächelnd an, doch sie reagierte nicht. Stattdessen wirkte sie noch viel schüchterner als zuvor, als sie sich auf ihren Platz zubewegte.
Schön, dass Sie wieder da sind“, kommentierte der Lehrer ihre Rückkehr. „Rektor Quinn gab mir gestern bereits Bescheid, dass sie ab heute wieder am Unterricht teilnehmen würden. Allerdings erhoffte ich mir, dass Sie zumindest pünktlich sein würden.“
Natürlich musste der Fiesling wieder etwas an ihr finden, woran er nörgeln konnte. Dabei konnte das Mädchen noch nicht einmal was dafür. Sie war gerade mal fünf Minuten zuvor am Haus 4E angekommen. Sie legte nur ihre Sachen in ihrem Zimmer ab und kam sofort zum Unterricht. Doch sie konnte dem Lehrer nicht widersprechen. Dafür hatte sie keine Kraft. Die Blicke ihrer Mitschüler reichten ihr schon, da wollte sie sich nicht auf ein Machtspielchen mit dem Lehrer einlassen, den sie sowieso verlieren würde. Stattdessen bemerkte sie, wie ihre Klassenkameraden zu tuscheln begannen. Es hatte sich natürlich herumgesprochen, dass sie beim Psychologen war. Jetzt dachten einige, sie hätte einen Dachschaden.

Samstag, 21. Oktober 2017

Frankfurter Buchmesse 2017 - Tag 5

Heute möchte ich von dem letzten Tag der Frankfurter Buchmesse berichten. Dies war der Sonntag (15.10.2017). Nachdem der vorherige Tag mehr oder weniger nicht so schön war, hatte ich keine großen Erwartungen mehr für diesen Tag und wollte eigentlich nur zwei Dinge erledigen. Doch alles kam anders als erwartet.

Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre ich ausschließlich zum BookTube-Treffen um 15:00 Uhr hingangen, aber nur weil ich mit der lieben Steffy verabredet war. Sie bastelt seit neuestem wunderschöne Karten und verkauft sie. Ich hatte mir vier Karten bei ihr ausgesucht, doch bevor sie sie mir zuschicken musste, händigte sie sie mir auf der Messe persönlich aus. Am liebsten wäre ich nur das abholen gegangen, weil ich damit rechnete, dass die Messe wieder so voll sein würde.

Also ließ ich mir morgens mehr Zeit. Allerdings hatte ich noch eine kleine "Verpflichtung". Aus Krankheitsgründen konnte eine liebe Bekannte nicht auf die Messe. Daher wollte ich ihr eine kleine Überraschung machen und ein signiertes Buch von einem ihrer Lieblingsautoren besorgen. So wollte ich zumindest pünktlich zu einer Signierstunde von ihm sein, die um 11:30 Uhr beginnen sollte. Tatsächlich war ich pünktlich, doch es gab Lieferschwierigkeiten und der Autor Dietrich Faber hatte keine Bücher, die er hätte signieren können. Doch er war so nett und unterzeichnete mir zumindest eine Karte, die ich der lieben Bekannten nun zukommen lassen kann.

Als Morgen sah ich auf Facebook, dass die liebe Alina Kunterbunt Geburtstag hatte. Da ich sie bereits persönlich kennenlernen durfte, überlegte ich mir schnell ein kleines Geschenk für sie. Also bemalte ich noch einen kleinen Jutebeutel als Buchtasche für sie und bastelte ein Schmucklesezeichen. Das konnte ich ihr dann auf der Messe überreichen und ich bin froh, dass sie sich freute und ihr diese kleinen Geschenke gefallen haben.

Zu Beginn des Messetages wurde ich allerdings mit Gekreische begrüßt, denn der Sänger Lukas Rieger war auf der Messe. Ehrlich gesagt kannte ich ihn garnicht, aber dank der kreischenden Mädels ist er mir nun ein Begriff.


Ansonsten war ich natürlich wieder mit der allerliebsten Traici unterwegs, die heute als Gryffindor-Schülerin unterwegs war, weil es ein Harry-Potter-Fantreffen auf der Messe gab. Dort lernten wir dann auch zwei nette Mädchen kennen, mit denen wir den Tag verbrachten und sehr viel Spaß hatten.

Zusammen entdeckten wir die Halle 1.1, die mir zuvor nicht aufgefallen war. Dort fand die Cosplay-Convention statt und es gab sehr viele Manga-Stände mit Figuren und anderem Merchandise. Das war das Paradies. Dort kaufte ich meinem Schatz einen Schnatz als Taschenuhr für 12 Euro.


Gegen Abend wurde es dann auch leerer auf der Messe und die Gänge waren wieder recht frei. So konnte man gemütlich durch die Hallen schlendern. Heute war ja außerdem Verkaufstag und so durfte man auch Bücher kaufen. Ich allerdings entschied mich nicht für ein Buch, sondern für das Brettspiel Safe House von Sebastian Fitzek, welches nun nur noch 30 statt 35 Euro kostete.

Abschließend muss ich sagen, dass dies die allerbeste Messe war, die ich jemals besucht habe. Es hat einfach Spaß gemacht, weil ich so viele tolle Menschen getroffen habe und deshalb eigentlich nie allein war. Besonderer Dank geht dabei an Traici, ohne die ich wahrscheinlich wieder nur wenig Zeit auf der Messe verbracht hätte. Jetzt ist mir erst bewusst, was man alles so auf der Messe erleben kann. Jetzt kann ich es schon kaum abwarten, bis es im Oktober nächsten Jahres wieder losgeht.