Freitag, 29. September 2017

[Buch] Letzendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan

Inhalt: A. wacht jeden Tag in dem Körper eines anderen Menschen auf. Daher kann er seine/ihre Zukunft nicht planen. Eines Tages verliebt sich A. allerdings und damit ändert sich alles.

Meine Meinung: Bisher habe ich noch nicht so viel von diesem Autor gelesen, aber sehr viel Gutes gehört. Daher war ich auf dieses Werk gespannt. Jeden Tag wacht A. in einem anderen Körper auf. Für einen einzigen Tag lebt A. das Leben dieses Menschen. Dabei ist egal, welches Geschlecht, welche Größe, welche Hautfarbe oder Statur A. annehmen muss. Eines Tages landet A. in dem Körper eines Jungen, der eine Freundin hat. A. verliebt sich in dieses Mädchen und möchte ihr fortan nah sein, was nicht so einfach ist, wenn man täglich in einem anderen Körper aufwacht. A. beschließt, sich dem Mädchen anzuvertrauen und von da an wird es kompliziert für sie beide. Ihre Gefühle scheinen stark zu sein, aber die Umstände eines solchen Lebens machen alles schwierig. Das ist sehr interessant zu verfolgen. Gleichzeitig werden Fragen des Lebens besprochen, was tiefgründig und philosophisch ist. Dabei ist der Schreibstil kurzweilig, sodass sich die Geschichte sehr schnell lesen lässt. Leider endet das Buch ziemlich abrupt, sodass mir der Schluss nicht ganz rund erscheint. Da hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Einen richitigen "Showdown" gibt es nicht und dadurch werde ich auch nicht wirklich emotional ergriffen. Das ist schade, denn da hätte es mehr Möglichkeiten für ein perfektes Ende gegeben. Insgesamt ist es ein sehr gutes Buch mit einem mehr oder minder enttäuschenden Ende.

Fazit: 4 von 5 Punkte.
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten 
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 11 (27. März 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3841422195 
ISBN-13: 978-3841422194

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen