Donnerstag, 21. September 2017

[Buch] Das Mädchen mit dem Haifischherz von Jenni Fagan

Inhalt: Anais kommt in ein neues Erziehungsheim. Dort ist sie zunächst in einer offenen Betreuung. Das kann sich aber schnell ändern, denn sie steht unter Mordverdacht.

Meine Meinung: Nach lauter guten Kritiken, die ich so mitbekommen hatte, wurde ich neugierig auf das Buch. Daher habe ich es mir gekauft und wollte es lesen. Jetzt weiß ich aber gar nicht so richtig, was ich dazu sagen soll. Mir fältt es echt schwer auszudrücken, wie ich das Buch finde. Hierin geht es um die Teenagerin Anais, die ihr ganzes Leben lang durch die Hölle aus Vergewaltigungen, Gewalt und Drogen gehen musste. Nun ist sie in einem neuen Erziehungsheim. Gleichzeitig steht sie unter Mordverdacht. Man liest die Handlung aus der Sicht von diesem Mädchen. Man erhält ihre ungefilterten, konfusen Gedanken, weshalb mir der Einstieg sehr schwer gefallen ist. Ständig geht es um Drogen, Sex und Gewalt und das wird ungefiltert wiedergegeben - aber meist eben nur aus den Erinnerungen von Anais. Die eigentliche Geschichte ist eher langweilig. Es wird mehr "gequatscht", als dass etwas passiert. Die derbe Sprache ist meiner Meinung nach nur Effekthascherei ohne Inhalt. Mir hat der Schreibstil garnicht gefallen, auch wenn man irgendwann mitkommt und der Protagonistin eingermaßen folgen kann. Vieles geschieht zwischen den Zeilen und die Sätze sind eher kurz und abgehackt. Von der Story her gibt mir das Buch auch nicht viel. Die ganze Zeit erwartet man etwa Dramatisches und das war das einzige, was mich bei Laune hielt. So gesehen schafft es die Autorin, eine gewisse Spannung aufrecht zu erhalten. Am Ende bleiben allerdings noch so viele Fragen offen, dass ich völlig unzufrieden zurück gelassen wurde. Da hatte ich mir mehr erwartet.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 332 Seiten 
Verlag: Kunstmann, A; Auflage: 2. Aufl. (12. März 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3888979250 
ISBN-13: 978-3888979255

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