Mittwoch, 30. August 2017

[Film] Death Note

Inhalt: Eines Tages gerät der Schüler Light an das Notizbuch eines Todesgottes. Wenn er einen Namen in das Death Note schreibt, stirbt diese Person. Fortan nimmt er sich vor, Verbrechen zu bekämpfen. Doch die Polizei ist mit Hilfe des Spezialermittlers L hinter ihm her.

Meine Meinung: Nachdem ich die Manga-Reihe so geliebt habe, war mir klar, dass ich den neuen Film dazu unbeding sehen musste. Ich war gespannt, wie diese mit Wendungen gespickte Geschichte filmisch umgesetzt wird. Natürlich ist es nicht möglich, alles Facetten hineinzubringen, aber ich versuchte voruteilsfrei an den Streifen heranzugehen. Positiv erwähnt werden sollte ist der sureale Stil des Films, der selbst Splatterszenen nicht so schlimm wirken lässt, obwohl sie sehr plakativ und deutlich sind. Mir gefällt außerdem, dass die "Amerikanisierung" gut gelungen ist. Ich fragte mich, wie sie ein japanisches Szenario in die USA bringen würden. Manche würden beispielsweise die Figur Mia charaktirisieren, die im Manga sehr kindisch und mädchenhaft herüberkommt. Im Film ist sie selbstbewusst und tough. Aber ich finde, das musste so sein, denn ein Girlie in einem US-Film hätte einfach nicht gepasst und ihn lächerlich wirken lassen. Daher finde ich auch nicht schlimm, dass du Handlung verändert bzw. angepasst wurde. Auch die Animation des Todesgottes Ryuk finde ich gut gelungen. Dennoch muss ich kritisieren, dass mir der Film dann doch zu kurz war, um das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Light und L überzeugend darzustellen. Das ist sehr schade. Außerdem erzählt der Film nicht die komplette Handlung des Manga, was daraus schließen lässt, dass ein weiterer Film produziert werden muss. Wer also auf eine Auflösung wie im Manga wartet, wird enttäuscht sein. Den Darsteller des Light finde ich leider auch nicht gut gewählt. Er ist auch nicht so selbstbewusst und intelligent dargestellt wie im Manga. Dennoch bin ich sehr gespannt auf eine Fortsetzung.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Darsteller: Nat Wolff, Lakeith Stanfield, Margaret Qualley
Regie: Adam Wingard
Studio: Lin Pictures, Vertigo Entertainment, Warner Bros., Netflix
FSK: 16 Jahre
Erscheinungsjahr: 2017
Laufzeit: 101 Minunten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen