Dienstag, 6. Juni 2017

World Club Dome 2017

Vom 2. bis 5. Juni 2017 fand der World Club Dome in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main statt. Das ist ein Festival der elektronischen Dance- und Housemusik. Auf verschiedenen Bühnen treten sehr bekannte DJs wie Robin Schulz oder Martin Garrix auf. Ich war zum ersten Mal dort und in diesem Bericht möchte ich meine Eindrücke vermitteln.

Ich bin ja nicht der größte Fan der elektronischen Musik. Es gibt Ausnahmen im Pop-Bereich, die ich mir durchaus gerne anhöre. Also ließ ich mich dieses Jahr zu diesem Festival zerren. Über drei Tage schaute ich mir das Spektakel an und muss jetzt schon sagen, dass ich wahrscheinlich nicht mehr dorthin gehen werde.
Prinzipiell wird immer wieder gesagt, dass man sich auf diesem Festival auf der größten Tanzfläche der Welt befindet. Und das stimmt: Es ist einfach nur wie in einer Disco - nur in groß. In der Arena treten die beliebtesten DJs auf und es gibt ganz nette Licht- und Pyrotechnik-Effekte. Ab und an wird auch Lametta von der Decke gelassen, aber mehr ist das jetzt auch nicht. Mir hat die Show von Deichkind ganz gut gefallen, weil das eher ein Konzert war. Die anderen DJs standen nämlich eher an ihren Timetables und haben ganz normal wie in einer Disco aufgelegt. Ich glaube, wenn man kein Fan der DJs ist, findet man nichts Besonderes daran. Ich für meinen Teil hätte gerne mehr so Shows gesehen wie bei Deichkind.

Draußen gab es auch einige Bühnen und ein paar kleinere Tanzflächen, auf denen kleinere DJs auflegten. Einen Food-Court gab es auch, wo man allerhand Leckereien finden konnte. Ich schwärme jetzt noch von den leckeren Käsebretzeln. Angrenzend gab es noch eine weitere "Zone" im Stadionbad. Dafür gab es extra Tickets. Doch wer Tickets für den World Club Dome hatte, durfte auch automatisch ins Stadionbad. Da konnte man bei sonnigem Wetter zur Musik im Pool plantschen. Es gab da noch einen weiteren Bereich in einem Zelt, sodass auch im Stadionbad stets zwei DJs auftreten konnten.
Neben Deichkind war auch Gestört aber Geil ein kleines Highlight für mich, weil ich die Musik auch ziemlich poppig und tanzbar finde. Natürlich fand ich "Unter meiner Haut" am besten. Dazu konnte ich dann lautstark mitsingen.

Ansonsten hatten wir mit dem Wetter recht Glück. Zwischendurch hat es zwar geregnet, aber da waren wir dann zufällig immer irgendwo unter einem Dach oder in der Arena, sodass wir eigentlich trocken blieben. Am Sonntag schien sogar die Sonne, was aber zur Folge hatte, dass viel mehr Menschen auf dem Festival waren und es quasi überfüllt war. 

Ich bin zufrieden, dass ich das mal gesehen habe, aber noch einmal müsste ich da nicht hingehen.

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