Dienstag, 21. Februar 2017

[Film] Plötzlich Papa

Inhalt: In Südfrankreich lebt Samuel in Saus und Braus. Jede Nacht feiert er bis in die Puppen. Am nächsten Tag wacht er neben hübschen Frauen auf. Doch plötzlich taucht eine ehemalige Liebschaft auf, drückt ihm ein Baby in die Hand und haut ab.

Meine Meinung: Französische Filme mit Tiefgang schaue ich sehr gerne. Daher war ich auch auf diesen Film gespannt. Der Anfang war auch sehr vielversprechend. Er beginnt recht lustig und so freute ich mich auf das, was kommen sollte. Es geht um einen Jungesellen, der sein Leben genießt, aber plötzlich und ungewollt Vater wird. Eine seiner Äffären drückt ihm sein Baby in die Hand und verschwindet. Danach muss er das Mädchen alleine aufziehen. Er ändert sein Leben und wird zu einem fürsorglichen Vater. Nach acht Jahren hat er sich ein neues Leben in London aufgebaut und seine Tochter und er sind ein Dream Team. Doch dann taucht die Mutter auf und bringt alles aus den Fugen. Sie will das Sorgerecht. So beginnt ein juristischer Streit. Solche Filme habe ich schon öfter mal gesehen und prinzipiell läuft es immer auf das Gleiche hinaus. Bis es dazu kommt, gibt es allerdings einige Längen, die mich langweilten. Erst zum Schluss gibt es (sogar) zwei Plot Twists. Den ersten erahnte ich schon vorher, aber der zweite schockierte mich. Dadurcht holte der Film noch ein bisschen was raus. Er ist nett anzusehen, wenn auch kein wirkliches Meisterwerk der Filmgeschichte. So einen Film kann ich nur einmal schauen. Beim zweiten Mal würde ich mich wahrscheinlich zu sehr langweilen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Darsteller: Omar Sy, Clemence Poesy, Antoine Bertrand, Gloria Colston, Ashley Walters 
Regisseur(e): Hugo Gélin 
Anzahl Disks: 1 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: Tobis (Vertrieb Universum Film) 
Erscheinungstermin: 12. Mai 2017 
Produktionsjahr: 2015 
Spieldauer: 118 Minuten

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