Sonntag, 22. Februar 2015

[Film-Review] Frau Müller muss weg

Inhalt: Frau Müller ist eine Grundschullehrerin, die nach der Meinung der Eltern überfordert ist. Daher laden die Eltern zu einem Gespräch ein, in der sie ihr mitteilen wollen, dass sie die Klasse abgeben soll. Doch das Gespräch verläuft anders als geplant.

Meine Meinung: Ich liebe Filme, die von Schule handeln oder in der Schule spielen. Daher freute ich mich auf diesen Film, nachdem ich den Trailer gesehen hatte. Besonders freute ich mich auf Anke Engelke, die ich mir sehr gerne anschaue. Ich erwartete eine Komödie mit lustigen Szenen in der Schule, mit witzigen Schülern und verrückten Lehrern. Doch der Film ist anders als ich angenommen hatte. Der Fokus liegt nicht auf den Lehrern und Schülern, sondern auf der Elternschaft mit ihren privaten Problemen und wie sie diese auf die Schule prohezieren. Schüler sieht man nicht ein einziges Mal in den Film, sondern werden lediglich indirekt von deren Eltern und der Lehrerin beschrieben. Auf der einen Seite ist dies natürlich eine Komödie mit lustigen Situationen, in der aber auf der anderen Seite eine gewisse Ernsthaftigkeit steckt. Daher gab es nur selten Grund, tatsächlich zu lachen. Der Film hat eine gewisse Komik, die nicht zuletzt auf die überspitze Mimik der Schauspieler zurückzuführen ist. So hat der Streifen ein bisschen etwas von einem Theaterstück. Wer einen Film à la "Fack ju Göhte" erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein, denn diese Komödie ist ganz anders. Mir hat sie außerordentlich gut gefallen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Regie: Sönke Wortmann 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Constantin Film 
Erscheinungsjahr: 2015 
Spieldauer: 84 Minuten

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