Dienstag, 14. Oktober 2014

[Märchen by Pero] Der Froschkönig

Originalversion: Brüder Grimm


Der Froschkönig



In den alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein König und dieser hatte zwei schöne Töchter. Die ältere der beiden trug den Namen Uschi. Und wenn ihr langweilig war, nahm sie eine goldene Kugel, rannte umher und warf sie in die Höhe, um sie wieder aufzufangen.

Ihr Lieblingsort war an einem Brunnen, um den sie ihr Spielchen fortsetzte. Doch eines Tages schmerzte ihr Knie, sodass sie stolperte und die Kugel in den Brunnen warf. Sie war so traurig darüber, dass sie bitterlich weinte.

Da sprang eine dicke, hässliche Kröte auf den Rand des Brunnens und frug sie:

„Was hast du denn, du schöne Prinzessin?“

„Ach, du Frosch, ich habe aus Versehen meine goldene Kugel in den Brunnen geworfen. Kannst du sie bitte zurückholen?“

Die dicke Kröte nutzte ihre Chance und wollte etwas für diesen Gefallen haben.


„Was bekomme ich denn dafür?“, frug sie Uschi. Sie antwortete:

„Du kannst alles haben, was du willst. Meine Perlenkette, meine goldene Krone oder mein iPhone.“ Doch das alles wollte der Frosch nicht. Stattdessen verlangte er, dass er in ihrem Bettchen schlafen durfte.

„Du Perversling!“, schimpfte die Prinzessin. Aber dann überlegte sie kurz. Sie nahm sich vor, diesem Versprechen einzuwilligen, aber sofort wegzulaufen, sobald sie ihre Kugel wiederhatte. „Also gut“, sprach sie, „wenn du mir die Kugel bringst, darfst du in meinem Bettchen schlafen.“

Kaum hatte Prinzessin Uschi dies ausgesprochen, sprang der geile Frosch zurück in den Brunnen und brachte ihr die goldene Kugel zurück. Die Prinzessin schnappte sie sich und rannte schnell davon, ohne dass die Kröte reagieren konnte.

An einem anderen Tage saß die Königsfamilie beim Mahle, als es heftig an der Tür klopfte.

„Wer ist denn das?“, wollte der König wissen. Als er die Tür öffnete, stand die dicke Kröte vor der Tür und Prinzessin Uschi bekam einen ungeheuerlichen Schrecken.

„Die Prinzessin versprach mir, dass ich in ihrem Bettchen schlafen darf“, sprach der erboste Frosch.

„Was ist hier los?“, frug der König seine Tochter.

„Er hat mir meine goldene Kugel aus dem Brunnen geholt und da habe ich ihm dieses Versprechen gegeben. Aber ich will so eine hässliche, dicke Kröte nicht in meinem Bettchen haben“, flehte die Prinzessin jämmerlich.

„Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen“, sprach der König und somit musste Uschi gehorchen.

Als sich der Frosch dann am Abend neben sie ins Bettchen legte, fand sie das so ekelhaft, dass sie den Frosch nahm und gegen die Wand warf. Und als er von der Wand herabfiel, war er kein Frosch mehr, sondern ein Königssohn. Von da an hatte die Prinzessin nichts mehr dagegen, dass der Königssohn bei ihr im Bett schlief.

Der Prinz erklärte später, dass er Herbert hieße und von einer Hexe in einen hässlichen Frosch verwandelt wurde. Nichts konnte den Zauber brechen, außer die wilde Aktion der Prinzessin. Die beiden heirateten und beschlossen von da an, viele weitere wilde Aktionen im Bett auszuprobieren.

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