Montag, 15. September 2014

[Serien-Review] Switched at Birth - Die komplette erste Staffel

Inhalt: Bay ist ein künstlerisch begabtes Mädchen, dass bei wohlhabenden Eltern aufgewachsen ist. Daphne ist gehörlos und lebt mit ihrer Mutter und Großmutter in einem Ghetto. Die beiden Mädchen finden heraus, dass sie bei der Geburt vertauscht wurden.

Meine Meinung: Der Trailer zum Serienstart hat mich angesprochen, obwohl ich Teenage-Dramaserien eigentlich nicht so mag. Diese hier hatte etwas Besonderes, da es das Thema der Gehörlosigkeit behandelt. Ich fand es unheimlich spannend, wie das umgesetzt werden sollte. Die Geschichte an sich ist ebenfalls interessant: Zwei Mädchen werden bei der Geburt vertauscht. Natürlich hat die Serie diese typisch überdramatisierte Handlung mit den üblichen Teenager-Problemen, welche Personen in meinem Alter (um die 30) nicht mehr anspricht. Aber dass einige Protagonisten sich lediglich mit der Gebärdensprache verständigen können ist ziemlich interessant. Die Umsetzung ist beeindruckend. Die Serie schafft es wirklich, dass das Weltbild des Zuschauers verändert wird. Mir wurden ganz neue Perspektivem offenbart. Die Charaktere sind mir zum größten Teil sympathisch und es ist aufregend, wie sich die Charaktere im Laufe der Staffel entwickeln. Man verfolgt das Leben der beiden Mädchen und wie sie sich in Alltagssituationen verhalten. Während Bay sich eher mit bekannten Jugendproblemen herumschlagen muss, hat Daphne ganz andere Schwierigkeiten zu meistern. Dadurch wird das Leben unterschiedlicher Teenager in Kontrast gesetzt, ohne dass man aber das Schicksal einer der beiden schlimmer findet. Beide haben zu kämpfen. Ich finde die Serie großartig und schaue sie mir gerne weiter an.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Darsteller: Vanessa Marano, Katie Leclerc, Constance Marie, Lea Thompson, D.W. Moffett 
Regisseur(e): Steve Miner, Michael Schultz, Bethany Rooney, James L. Conway, Michael Lange 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Touchstone 
Produktionsjahr: 2012 
Spieldauer: 420 Minuten

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