Mittwoch, 17. September 2014

Die Vernichteten von Ursula Poznanski

Inhalt: Dies ist das Finale der Eleria-Trilogie, in dem sich alles entscheidet. Wie wird es zwischen den Sphären und den Clans ausgehen?

Meine Meinung: Nachdem mir die beiden ersten Bände dieser Trilogie sehr gut gefallen haben, wollte ich natürlich auch das Finale lesen. Zugegebenermaßen hatte ich den Eindruck, dass die Geschichte noch relativ am Anfang stand und so war ich total aufgeregt, wie es nun in einem einzigen Band zum Ende kommen sollte. Die Geschichte beginnt da, wo der vorherige Band aufgehört hatte. Die Protagonisten suchen nach der Wahrheit und kommen entsetzlichen Geheimnissen auf die Spur. Bis dahin ist die Handlung sehr logisch und alles klärt sich zufriedenstellend auf. Der Schreibstil der Autorin ist erneut gewohnt flüssig, sodass man der Geschichte gut folgen kann. Allerdings fehlt mir absolut die Spannung in diesem Buch. Bei mir kam da nicht wirklich irgendeine Aufregung auf, was wohl auch daran liegen mag, dass die Stärke der Protagonistin die Rhetorik ist. So lassen sich Probleme durch Gespräche und nicht durch Handlungen lösen. Im Prinzip ist das ein innovativer Ansatz und verbirgt eine gute Message an Jugendliche, die die Zielgruppe dieses Werks darstellen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich in einem solchen Buch (blutige) Kämpfe erwarte und nicht nur langwieriges Geschwafel. Auch der Schluss ist mir zu langeweilig. Das hat mich echt enttäuscht, da ich von der Autorin anderes gewohnt bin. Insgesamt ist es zwar eine nette Trilogie, aber der letzte Band ist leider kein großer Knaller.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 528 Seiten 
Verlag: Loewe (21. Juli 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3785575483 
ISBN-13: 978-3785575482

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