Sonntag, 8. Juni 2014

[Serien-Review] Queer as Folk

Inhalt: Die Serie erzählt die Geschichte eines queeren Freundeskreises und wie dessen Mitglieder ihr Leben mit allen positiven und negativen Seiten in Pitsburgh bestehen.

Meine Meinung: Schon vor ca. 10 Jahren habe ich immer wieder in die Serie hineingeschaltet, als sie im Fernsehen lief. Nun habe ich sie noch einmal komplett angeschaut. Die Handlung ist gekennzeichnet von Humor, Drama und Erotik. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, halten als Freunde jedoch stets zusammen. Zusammen mit ihnen durchlebt man als Zuschauer allerhand Höhen und Tiefen, die teilweise zutiefst das Herz berühren. Oftmals wird man mit der bestehenden Gesellschaft und ihren Fehlern, gerade was Homophobie betrifft, konfrontiert. Daran erkennt man, dass es heute noch viel zu tun gibt, damit irgendwann vielleicht eine vollkommene Gleichberechtigung entstehen kann. Erotik spielt in dieser Serie ebenfalls eine große Rolle und so ist sie teilweise sehr anregend. Natürlich richtet sie sich primär an ein homosexuelles Publikum, aber ich denke, dass sie sich jeder anschauen kann, wer Drama-Serien mit humoristischen Anteilen mag. Besonders gefallen hat mir die Rolle der Debbie Novotny. Sie ist die Mutter des Protagonisten Michael und eine besondere Persönlichkeit, welche ihr Herz auf der Zunge trägt und dabei so sympathisch herüber kommt, dass man sie einfach lieben muss. Ich bin sehr begeistert von dieser Serie und hoffe, dass sich irgendwann jeder diese Serie mit einer Offenheit anschauen kann, die heute leider noch nicht überall vorhanden ist.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Idee: Russell T Davies 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Warner Home Video 
Produktionsjahre: 2000 - 2005

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