Samstag, 21. Juni 2014

Das Buch ohne Staben von Anonymus

Inhalt: Bourbon Kid ist das letzte Mal unterwegs, weil er anschließend mit dem Töten aufhören will. Doch auch andere haben ihre Ziele. Sie sind hinter dem heiligen Gral, dem Auge des Mondes und dem Buch des Todes her.

Meine Meinung: Nachdem mir der erste Band dieser Reihe ziemlich gut gefallen hatte, wollte ich sie natürlich weiter verfolgen. Daher war ich auf den Fortgang der Geschichte gespannt. Doch anfangs fiel es mir recht schwer, mich erneut auf die Geschichte einzulassen. Die ersten 100 Seiten waren mir etwas zu langweilig, weil kaum etwas Spannendes passierte. Doch dann beginn ein Handlungsstrang, der mein Interesse weckte. Daraufhin steigt meiner Meinung nach auch die Spannung und somit mein Lesevergnügen. Allerdings gibt es so viele verschiedene und verwirrende Handlungsstränge, dass sich spannende und langweilige Kapitel abwechseln. Zudem muss man sich beim Lesen ziemlich konzentrieren, um die Zusammenhänge der unterschiedlichen Handlungen zu verstehen. Das fiel mir teilweise recht schwer. Die ständige Wechsel der Handlungsorte und der im Fokus stehenden Protagonisten führte ebenfalls dazu, dass ich mit keinem Charakter so richtig warm wurde. So fehlt mir ein wenig die Identifikation mit einer der Figuren. Das ist schade. Was mir ansonsten noch gut gefallen hat, sind die ganzen plastischen Darstellungen vom Gemetzel, der ständig im Buch auftaucht. Ich liebe es blutig und daher finde ich die detailierten Beschreibungen grandios. Trotz der ganzen negativen Punkte, bin ich auf die Fortsetzung gespannt.

Fazit: 3 von 5 Punkte.
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Taschenbuch: 448 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2012 (20. Januar 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3404206401 
ISBN-13: 978-3404206407

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