Montag, 19. Mai 2014

The Emerald City of Oz by L. Frank Baum

Inhalt: Da es Dorothys Onkel und Tante droht, alles zu verlieren, ziehen sie nach Oz. Dort schickt sie Ozma erst einmal auf eine Reise durch das Land, damit sie es besser kennen lernen. Währendessen versucht der Nome-King Truppen zusammenzustellen, um die Smaragdstadt einzunehmen.

Meine Meinung: Dies ist nun der sechste Teil der Reihe und als Fan war ich besonders darauf gespannt, welche Ideen dem Autor noch kommen. In dieser Geschichte verändert sich einiges. Dorothy siedelt sammt ihrer Tante und ihrem Onkel nach Oz über. So geraten Tante Em und Onkel Henry mehr in den Fokus der Geschichte. Auf Reisen durch Oz lernen sie dann neue lustige Völker kennen, die teilweise ziemlich absurd sind. Leider blieben meiner Meinung nach die ulkigen Witze aus vorherigen Bändern ein wenig auf der Strecke. Es reicht nicht nur, dass die Wesen an sich seltsam sind. Ich vermisste die lustigen Dialoge zwischen den Charakteren. Dass es zwei verschiedene Erzählstränge gibt, wäre eigentlich eine gute Idee gewesen. Aber weder die Handlung um den Nome-King noch die zu Dorothys Reise sind abwechslungsreich. Im Prinzip passiert auf beiden Ebenen die ganze Zeit das Gleiche. Das Ende ist ebenso hervorsehbar, sodass keine Spannung aufkommt. Zwar war es wieder ein Genuss, in die Welt von Oz abzutauchen, aber ich merke dem Autor an, dass ihm an dieser Stelle die Luft ausging. In dem Werk ist am Nachwort zudem die Rede, dass dies wirklich der letzte Teil sein soll. Aber wir wissen ja, dass es noch viele weitere Bände gibt. Daher hoffe ich, dass dem Autor nach diesem Band viele neue wunderbare Einfälle gekommen sind. Dies ist leider bislang der schlechteste Teil der Reihe.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 232 Seiten 
Verlag: Theophania Publishing (21. Juni 2011) 
Sprache: Englisch 
ISBN-10: 1770832491 
ISBN-13: 978-1770832497

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