Donnerstag, 20. Februar 2014

Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid von Gabriella Engelmann

Inhalt: Sarah Sandmann wird ständig mit ihrer verhassten Stiefmutter allein gelassen, wenn ihr Vater auf einer Geschäftsreise ist. Als dies wieder der Fall ist, werden Mordanschläge auf die Siebzehnjährige verübt. Schnell stellt sich heraus, dass die Stiefmutter dahinter steckt. Sarah flieht und landet in einer WG, in der sieben Jungs zusammenleben.

Meine Meinung: Die in die heutige Zeit übertragenen Märchen der Autorin habe ich alle sehr gerne gelesen. Und obwohl dieser Roman der erste Band der Reihe ist, ist es für mich der letzte, den ich gelesen habe. Vom Schreibstil ist er einfach super. Das Buch ist leicht geschrieben und lässt sich daher sehr schnell lesen. Es bietet eine wirklich kurzweilige Unterhaltung. Von der Handlung her wurde der Stoff des Schneewitchen-Märchens sehr gut in die Gegenwart transportiert. Allerdings war ich sehr irritiert, welche krassen Mordversuche die Stiefmutter unternimmt und wie "Schneewittchen" damit umgeht. Ein normaler Mensch würde sofort zur Polizei gehen und die notwendigen Schritte einleiten. Die Protagonistin wartet aber eher ab und informiert nicht einmal ihren Vater, damit er etwas unternehmen kann. Das war für mich nicht ganz nachvollziehbar. Ein wenig seltsam fand ich auch, dass die Stiefmutter mit ihren Spiegeln genauso kommuniziert wie die böse Königin im Original und dieser dann auch genauso antwortet. Da hätte es mir besser gefallen, wenn sich herausgestellt hätte, dass dies eine Wahnvorstellung der Stiefmutter ist. Aber darüber wird kein Wort verloren. Insgesamt sorgt das Werk für gute Unterhaltung.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Broschiert: 261 Seiten 
Verlag: Arena (August 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3401067702 
ISBN-13: 978-3401067704

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