Dienstag, 7. Januar 2014

[Film-Review] Das letzte Einhorn

Inhalt: Das letzte Einhorn macht sich auf die Suche nach den anderen Einhörnern. Wo sind sie verblieben?

Meine Meinung: In meiner Kindheit war mir dieser Film schon oft beim Zappen durch die Fernsehkanäle begegnet. Und immer hat ich mir vorgenommen, ihn mir anzusehen. Allein schon die Zeichnungen hatten mir damals gefallen. Daher war ich froh, ihn mir nun auf DVD ansehen zu können. Tatsächlich sind die Bilder wunderschön. Aber das ist auch schon das einzige, was mir persönlich gefällt. Ansonsten finde ich die Handlung extrem langweilig. Dabei bietet die Geschichte Potential für Spannung und Dramatik. Aber bei mir ist der Funke nicht übergesprungen. Immer wenn es ansatzweise hätte spannend oder traurig werden können, wurde die Situation schnell aufgelöst. Besonders gestört hat mich dieses übertriebene Flüstern der Synchronstimmen. Zudem betonen sie alle Sätze sehr melancholisch, auch wenn gerade eine andere Emotion gefragt ist. Die Gesangspassagen werden leider nicht übersetzt. Stattdessen läuft im Hintergrund das Lied, zudem die Figuren ihre Lippen bewegen, während im Vordergrund die Synchronstimme den Text auf Deutsch aufsagt. Das wirkt total bescheuert. An diesen Stellen sollte man sich das auf jeden Fall im Original anschauen, wenn man mindestens ein bisschen Englisch spricht. Wie man sieht, bin ich sehr enttäuscht von dem Film. Ich hatte mir etwas Schönes für die Weihnachtszeit erhofft.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Arthur Rankin jr., Jules Bass 
Komponist: America, Jimmy Webb 
FSK: Ohne Altersbeschränkung 
Studio: Concorde Video 
Produktionsjahr:  1982
Spieldauer: 89 Minuten

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