Freitag, 15. November 2013

Wunder von Raquel J. Palacio

Inhalt: August Pullman leidet unter dem Treacher Collins Syndrom, was bedeutet, dass er ein vollständig entstelltes Gesicht besitzt. Nachdem er jahrelang von seiner Mutter zuhause unterrichtet wurde, soll er nun die Middle School besuchen. Das ist nicht einfach.

Meine Meinung: Die Inhaltsbeschreibung dieses Romans berührte mich sehr und daher wollte ich die Geschichte rund um Auggie unbedingt lesen. Ich erwartete eine sehr berührende Geschichte, die mich zum Weinen bringen würde. Tatsächlich ist die Geschichte auch sehr berührend, aber auf eine wunderschöne Weise, die mir nur am Ende ein paar Tränen hervorlockten. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. So erfährt man, wie Auggie selbst mit seinem Syndrom leben muss, aber auch, wie seine Schwester oder Freunde damit umgehen müssen. Das ist sehr bewegend. Aber die Geschichte ist nicht bedrückend, sondern sehr schön und teilweise sogar lustig. An manchen Stellen entwickelt man zwar Mitleid für den Jungen und denkt darüber nach, wie man sich wohl an seiner Stelle fühlen würde, aber dies nimmt keine Überhand, sodass man sich nicht ständig in einer depressiven Stimmung befindet. Ich muss sogar zugeben, dass ich die meiste Zeit über beim Lesen ein Lächeln auf den Lippen hatte. Oft dachte ich, wie süß und nett sich die Charaktere verhalten. Man lernt Auggie, seine Famile und Freunde kennen und lieben. Dieses Buch ist ein Meisterwerk über Liebe, Freundlichkeit und Toleranz.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten 
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 10 (28. Januar 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3446241752 
ISBN-13: 978-3446241756

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