Freitag, 27. September 2013

Bob, der Streuner von James Bowen

Inhalt: Als der Straßenmusiker und Drogensüchtige auf Entzug James auf der Fußmatte seines Nachbarn eine verwarloste rote Katze findet, verändert sich sein Leben. Er nimmt den Kater bei sich auf und lernt, Verantwortung zu übernehmen.

Meine Meinung: Als ich dieses Cover sah, war ich als Katzenliebhaber bereits sehr begeistert, dass mich sogar der Inhalt interessierte. Und dieser enttäuschte mich nicht. Die Geschichte von James Bowen, wie er vom Straßenmusiker und Ex-Junkie zum verantwortungsvollen Katzenbesitzer wird, berührt mich. Er berichtet von Anekdoten mit diesem süßen Streuner und gleichzeitig davon, wie er sein Leben wieder in den Griff bekommt. Er tauft das Rotpelzchen, wie er den Kater liebevoll nennt, Bob. Der Streuner ist anders als andere Katzen - er lässt sich an der Leine führen, bleibt stets brav bei seinem Herrchen und ist total verschmust. So begleitet er James bei seinen Touren als Straßenmusiker und wird zum Publikumsmagnet. Das ist so herzallerliebst, dass ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen möchte. Doch das Leben auf der Straße ist nicht immer einfach. James muss irgendwie das Geld zum Überleben für seinen Kater und sich auftreiben und den Anfeindungen böser Menschen standhalten. Gleichzeitig versucht er, endgültig von den Drogen loszukommen. Die Geschichte ist mal lustig, mal traurig, mal spannend, aber meist herzerwärmend. Ich bin nun auch ein Fan von diesem Rotpelzchen und kann dieses Buch nicht nur jedem Katzenfan empfehlen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 256 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2013 (17. Mai 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3404606930 
ISBN-13: 978-3404606931

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