Montag, 15. Juli 2013

[Film-Review] Elephant

Inhalt: Einige Schülerinnen und Schüler erleben ihren letzten Tag an ihrer Schule. Denn die beiden Jungs Alex und Eric verüben einen Amoklauf auf ihre Mitschüler und Lehrer.

Meine Meinung: Dies ist ein tiefgründiger und künstlerischer Film, der mich von Anfang an sehr fasziniert hatte. In der ersten Hälfte bzw. in den ersten zwei Drittel des Filmes folgt man denselbem Vormittag verschiedener Jugendlicher aus ihren Perspektiven. Man erlebt quasi dieselben Situationen immer wieder aus unterschiedlichen Sichten. Oft sind es einfache, gewöhnliche Situationen aus dem Schulalltag. Oft sieht man ihnen von hinten zu, wie sie durch das Schulgebäude laufen. Lange Zeit scheint nicht wirklich was zu passieren, bis zwei schwerbewaffnete Jungs die Schule betreten und anfangen, ihre Mitschüler und Lehrer abzuknallen. Das ist zutiefst schockierend. Man weiß nicht, warum sie dies tun und gerät ins Nachdenken. Besonders respektabel ist dabei die Leistung der Darsteller, die keine professionellen Schauspieler sind und sich - bis auf die beiden Amokläufer - sogar selbst darstellen. Ich finde diesen Film sehr faszinierend und kann ihn nur jedem ans Herz legen, der wie ich auf künstlerische und anspruchsvolle Filme steht. Wer einen Hollywood-Inszenierung mit viel Action und Blut erwartet, wird wohl enttäuscht sein.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Regisseur(e): Gus Van Sant 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: STUDIOCANAL 
Produktionsjahr: 2004 
Spieldauer: 78 Minuten

1 Kommentar:

  1. Klingt sehr interessant, werde ich mir auf alle Fälle anschauen! :)
    Der Film basiert also auf wahren Begebenheiten?

    AntwortenLöschen