Donnerstag, 27. Juni 2013

Krass von Augusten Burroughs

Inhalt: Nach der Scheidung seiner Eltern, besucht Augustens Mutter immer öfter ihren Psychologen Dr. Finch. Nach und nach lernt Augusten die ganze Familie des Arztes kennen, bis er sogar selbst Teil von ihr wird. Was er mit dieser Sippe erlebt, ist einfach nur krass.

Meine Meinung: Mir sagte das Buch und der Autor absolut nichts, also ging ich offen an das Buch heran. Der Name des Buches ist definitiv Programm. Was der Protagonis erlebt, schockt mich noch immer. Es ist sehr kurios, witzig, aber auch total schockierend. So geht der 13jährige Augusten eine Affäre mit einem 34jährigen Mann ein. Was sie im Bett miteinander tun, wird plastisch dargestellt. Im Prinzip geht es im ganzen Buch um verrückte Menschen und was sie so erleben. Eine durchgängige Handlung gibt es nicht. Stattdessen werden verschiedene Erlebnisse und Situationen geschildert. Aber die Schilderungen sind so interessant, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Ich kam aus dem Staunen kaum heraus und ich frage mich, wie man auf solche Sachen nur kommen kann. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass der Autor das alles wirklich erlebt hat. Andererseits schreibst das Leben die seltsamsten Geschichten. Insgesamt hat das Werk für mich etwas Künstlerisches, auch wenn es irgendwie trashig ist. Ich bin begeistert und wer mit abgefahrenen Geschichten etwas anfangen kann, sollte sich dieses Buch mal anschauen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 368 Seiten 
Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. Februar 2006) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3499235056 
ISBN-13: 978-3499235054

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