Dienstag, 28. Mai 2013

[Film-Review] Orphan - Das Waisenkind

Inhalt: Nachdem ein Ehepaar ihr ungeborenes Kind verliert und die Mutter eine Alkoholsucht übersteht, entscheiden sie sich, ein Kind zu adoptieren. In einem Waisenhaus lernen sie Esther kennen und adoptieren sie. Doch Esther ist kein normales Kind. Sie benimmt sich seltsam und stößt damit auf Unmut in ihrer Umgebung. Irgendwann wird auch die Mutter misstrauisch. "Unfälle" häufen sich und Esther ist jedes Mal beteiligt.

Meine Meinung: Als eine Freundin mir von diesem Film erzählte, war ich gespannt und wollte ihn sehen. Der Film beginnt düster und in einer unheilvollen Stimmung. Im Laufe des Filmes dachte ich, es handle sich um einen Horrorfilm mit übernatürlichen Anklängen. Dies ist nicht der Fall. Alles bleibt auf einer reellen Ebene und dies macht es meiner Meinung nach noch spannender, da man sich denkt, dies könnte wirklich passiert sein. Die schauspielerischen Fähigkeiten der Protagonistin, die Esther spielt, sind meiner Ansicht nach grandios. Sie spielt ihre Rolle überzeugend, vor allem, wenn es dem Ende zugeht und es zu einer sehr schockierenden Wendung kommt, mit der ich nicht gerechnet hatte. Hier handelt es sich um einen wirklich spannenden Psychothriller, der mich trotz der Länge von fast zwei Stunden absolut fesselt, sodass ich die ganze Zeit über gespannt am Bildschirm hing und meinen Blick nicht abwenden konnte. Für alle Horror- und Thrillerfans ist das eine absolute Empfehlung.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Darsteller: Vera Farmiga, Peter Sarsgaard, Isabelle Fuhrman 
Regisseur(e): Jaume Collet-Serra 
Komponist: John Ottman 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: STUDIOCANAL 
Produktionsjahr: 2009 
Spieldauer: 117 Minuten

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