Freitag, 5. April 2013

Der Nachtwandler von Sebastian Fitzek

Inhalt: Nachdem Leon eines Morgens aufwacht und seine Freundin ihn mit einigen Verletzungen verlässt, fragt er sich, was er ihr in dieser Nacht angetan haben könnte. Schon als Kind leidete er daran, schlafzuwandeln. Nun denkt er, seine nächtlichen Aktivitäten seien schlimmer geworden.

Meine Meinung: Sebastian Fitzek gehört zu meinen Lieblingsautoren und daher musste ich natürlich auch dieses Werk von ihm lesen. Ich erwartete einen spannenden Psychothriller und wurde nicht enttäuscht. Der Protagonist nahm mich als Leser mit auf seine verwirrten Gedankenreisen. Zusammen mit ihm geht man auf die Suche nach der Wahrheit, wobei man den tiefsten Abgründen der Psyche immer näher kommt. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was nun hinter der ganzen Sache steckt. Auf der einen Seite fieberte ich mit dem Protagonisten mit und hatte großes Mitleid mit ihm, auf der anderen Seite finde ich es sehr interessant, wie der Hauptcharakter langsam durchdreht. Meiner Meinung nach ist es genial, wie der Autor es schafft, eine derartig verzwickte Geschichte zu entwickeln, in dem der Protagonist Mittelpunkt seines eigenen Wahnsinns wird. Eindrucksvoll sind ebenfalls die häufigen Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte und die Handlung ständig aus einer anderen Sicht erscheinen lässt, sodass man als Leser selbst beginnt, zu zweifeln und man nicht genau festmachen kann, was da nun dahinter steckt. Ich war mehrmals überrascht. Es ist die perfekte Lektüre für Menschen, die spannende Geschichten lesen, die auf die Psyche gehen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 320 Seiten 
Verlag: Knaur TB (14. März 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426503743 
ISBN-13: 978-3426503744

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