Donnerstag, 28. März 2013

Das Labyrinth erwacht von Rainer Wekwerth

Inhalt: Sieben Menschen landen in einer Welt. Sie haben die Aufgabe, innerhalb von 72 Stunden Portale zu erreichen, die sie in die nächste Welt führt. Doch es existieren nur sechs Portale. Das bedeutet, eine Person muss zurück bleiben. Und dann ist die Reise noch nicht vorbei. Noch weitere Welten müssen durchquert werden und jedes Mal gibt es ein Tor weniger. Wer wird das letzte Tor durchschreiten?

Meine Meinung: Ein beeindruckendes Cover und eine interessante Inhaltsbeschreibung weckten meine Neugier. Deshalb besorgte ich mir das Buch und begann es zu lesen. Die Story beginnt mysteriös und erst im Laufe der Geschichte setzen sich die Puzzleteile zusammen, auch wenn man bis zum Schluss nicht erfährt, was das alles zu bedeuten hat. Die Charaktere wirken anfangs farblos und ihre Hintergrundgeschichten decken sich erst im Verlauf langsam auf. Richtige Favoriten haben sich mir beim Lesen nicht herausgestellt. Die große Stärke des Buches ist neben dem wirklich guten Schreibstil, der mich schnell über die Worte fliegen lässt, die Handlung, die sehr spannend entwickelt wird. Ich wollte bei der Lektüre die ganze Zeit wissen, wie es weiter geht und was das Schicksal für die Charaktere noch bereit hält. Vor allem schwebt im Hinterkopf stets, dass nicht jeder aus dem "Labyrinth" entkommen kann und daher wollte ich den Ausgang unbedingt wissen. Da es sich hierbei um eine Reihe handelt, ist das Ende dieses Bandes lediglich ein Abschluss eines Teils der Handlung. Daher kann man von einem recht offenen Ende sprechen. Nun warte ich gespannt auf die Fortsetzung. Als Einzelbuch wäre es in dem Falle keine gute Empfehlung. Insgesamt ist es aber ein sehr spannendes Jugendbuch.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 407 Seiten 
Verlag: Arena (Januar 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3401067885 
ISBN-13: 978-3401067889

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