Montag, 29. Oktober 2012

Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green

Inhalt: Hazel Grace leidet an Krebs und muss ständig eine Sauerstoffflasche mit sich ziehen, deren Schläuche mit ihrer Nase verbunden sind. Sie ist unheilbar krank und weiß nicht, wie lange sie noch zu leben hat. Dann lernt sie in einer Selbsthilfegruppe Augustus kennen und die beiden verlieben sich ineinander. Doch Hazel begleitet das Wissen, keine gemeinsame Zukunft zu haben.

Meine Meinung: Vom Autor John Green kannte ich bislang nur "Eine wie Alaska", welches ein sehr tiefgründiges Buch ist. Als ich nun dieses Buch in den Händen hielt, erwartete ich eine ähnliche Geschichte. Von Anfang an zog mich das Schicksal der Protagonistin in ihren Bann. Ich fühlte mit ihr, versuchte ihre Gedankengängen zu folgen und ließ mich selbst zum Denken anregen. Es behandelt ein trauriges Thema, über das ich mehr und mehr erfahren wollte. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen und laß es an nur einem Tag komplett durch. Greens Hauptcharaktere in diesem Werk sind Teenager, die sich auch wie solche verhalten, aber dennoch vor Intelligenz sprühen. Sie üben auf mich eine große Faszination aus und ich entwickelte eine tiefe Sympathie für sie. Wie die Protagonisten mit ihren Schicksalen umgehen, bewegte mich innerlich. Noch jetzt muss ich über die Geschichte nachdenken, welches die Themen Leben, Krankheit und Tod behandelt.  Der Autor schafft es, auch heitere Momente und witzige Szenen einfließen zu lassen, sodass es trotz der ernsten Themen, meiner Meinung nach unerhaltsame Lesestunden bieten kann. Es ist ein unglaublich hin- und mitreißendes Werk, welches es sich auf jeden Fall lohnt zu lesen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe 
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & CO. KG; Auflage: 7 (30. Juli 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3446240098 
ISBN-13: 978-3446240094

Kommentare:

  1. Ich hab schon viel Gutes über das Buch gehört, aber jetzt steht es Dank Deinem Fazit auf meiner Wunschliste. ;-) Danke für den Tipp!
    Liebe Grüße
    Melanie

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    1. Gerngeschehen! :-) Du wirst es nicht bereuen! LG Pero

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  2. Siehste, ich hab doch gesagt, dass es großartig ist :-)

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  3. Hallo, ich in so hin-und hergerissen, ob ich das Buch lesen soll. Hab schon einige positive Rezis dazu gelesen, aber dachte, es ist zu traurig..Vielleicht sollte ich mich doch mal dran wagen..L.G. Annette

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    1. Ein wenig traurig ist es schon, aber eher erst zum Schluss. Das Buch enthält meiner Meinung nach eine eher wenig depressive Stimmung - zumindest empfand ich im Vergleich "Eine wie Alaska" deutlich depressiver.

      LG Pero

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  4. Das Buch steht schon in meinem Regal, aber ich habe mich noch nicht rangetraut. Aber jetzt kommen ja die langen Winterabende, da werd ich mich mal dransetzen.

    Ich fand nur das Cover total einfallslos. ;-)

    Liebe Grüße

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    1. Mit dem Cover hast du vollkommen Recht! Ich hatte das Buch von einer Freundin ausgeliehen und sie hatte mir den Umschlag nicht mitgegeben, damit es nicht kaputt geht. Nun hatte ich zwar vom Buch gehört, aber das Cover war mir nicht (mehr) bewusst. Als ich es nun rausgesucht habe, war ich wirklich enttäuscht. Im Buchladen hätte es mich keinesfalls angelockt. Aber es kommt ja auf den Inhalt an! ;-)

      LG Pero

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  5. Huhu Pero,

    eine schöne Rezi. Meine Zweiflel sind so gut wie über Bord geworfen. Jetzt muss ich das Buch nur noch kaufen ;)
    Außerdem, habe ich dich mal schön abonniert UND ich freu mich sehr, wenn wir uns im August wieder sehen.

    Viele liebe Grüße aus Köln

    Denise ;)

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