Dienstag, 24. April 2012

Am kürzeren Ende der Sonnenallee von Thomas Brussig

Inhalt: Die Mauer trennt Ost- und West-Berlin direkt an der Sonnenallee in zwei Teile. Dabei verläuft das kürzere Ende der Straße im Osten. Hier wohnt Micha mit seiner Familie und erlebt den herrlich verrückten Alltag eines Jungen zu Zeiten der DDR.

Meine Meinung: Nun ist es ja schon über 20 Jahre her, seitdem die Mauer gefallen ist. Die heutigen Jugendlichen sind gar nicht mit ihr aufgewachsen. Selbst ich habe die Mauer gar nicht so richtig miterlebt, weil ich beim Mauerfall gerade erst 4 Jahre alt war. Deshalb ist es interessant zu wissen, wie man früher im Osten gelebt hat. Durch das Buch erfährt man einiges, obwohl ich vieles schon aus Film und Fernseher wusste. Trotzdem war das Buch ziemlich unterhaltsam. Vor allem die Familie des Protagonisten Micha brachte mich das ein oder andere Mal zum Schmunzeln. Die Liebesgeschichte zwischen Micha und Miriam war allerdings ein wenig zu dramatisch. Ich hätte lieber mehr Alltagssituationen der Familie gehabt. Zum Beispiel hätten mich die Verhältnisse auf der Arbeit des Vaters interessiert. Das Buch ist mit ca. 150 Seiten nicht sehr lang und daher auch nicht ausführlich. Aber als Lektüre für zwischendurch doch ganz amüsant.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 160 Seiten 
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 17 (11. Januar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596148472 
ISBN-13: 978-3596148479

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