Montag, 23. Januar 2012

Hundert Jahre ungeküsst von Gabriella Engelmann

Inhalt: Bei der Feier zu Rosalie Dorns Geburt vergisst der Vater aus Versehen die beste Freundin seiner Frau einzuladen. Daraufhin ist diese Dame sehr wütend und verflucht Rosalie, so dass sie an ihrem 17. Geburtstag sterben soll. Kurz bevor dies soweit ist, beginnt Rosalie ihre Ausbildung in einem Hotel, bei dem sie sich Hals über Kopf in den Sohn der Besitzer verliebt. Zudem wird sie in ihrer neuen Wohnung anscheinend von einem Geist heimgesucht. Ist irgendetwas dran an dem Fluch?

Meine Meinung: Solche Romane gehören normalerweise nicht zum dem Genre, welches ich bevorzugt lesen würde. Da mir die Autorin aber sehr sympathisch ist, griff ich nun zu einem ihrer Werke. Und jetzt muss ich zugeben, dass ich das Buch gar nicht mal schlecht gefunden habe. Natürlich bin ich noch immer kein Fan von seichten Liebesgeschichten und tiefer Romantik, die es definitiv in diesem Werk gibt. Aber es gab auch viele Punkte, die mir sehr gut gefallen haben: Zum einen ist da die Parallele zu dem Märchen "Dornröschen", das die Autorin als Basis genommen hat, um dadurch eine moderne Version zu schaffen. Das war sehr interessant. Von dem Schreibstil kann ich auch nur Gutes berichten. Das Beste waren aber vor allem die spannenden, gruseligen Elemente, die in einem überraschendem Finale enden. Damit hätte ich gar nicht gerechnet. Im Großen und Ganzen wurde ich wirklich gut unterhalten, wobei ich noch immer denke, dass dies nicht mein bevorzugtes Genre werden wird. Aber das ist auch nicht schlimm, denn als erwachsener Mann gehöre ich wahrscheinlich sowieso nicht zur Zielgruppe.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Broschiert: 274 Seiten 
Verlag: Arena (Februar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3401064894 
ISBN-13: 978-3401064895

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen