Montag, 16. Januar 2012

Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe von Suzanne Collins

Inhalt: Die 74. Hungerspiele sind vorbei und Katniss wurde als Siegerin zum Symbol einer möglichen Revolution. Das gefällt dem Kapitol, der Regierung von Panem, gar nicht und daher überlegen sie sich was ganz Besonderes für die 75. Hungerspiele: Zum Jubiläum werden die Kandidaten unter den ehemaligen Siegern ausgelost.

Meine Meinung: Auch dieser zweite Band hat mich wieder begeistert. Obwohl der spannendste Teil aus den Hungerspielen besteht und bis dahin sehr detailiert andere Geschehnisse erzählt werden, konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach so gut, dass die Geschichte immer fortwährend interessant bleibt. Am Ende jedes Kapitels gibt es einen Cliffhanger und da blieb mir nichts anderes übrig, als doch weiter zu lesen. Im zweiten Band geht die Geschichte auch noch mehr in die Tiefe. Man lernt die Charaktere besser kennen und fiebert stets mit ihnen. Das Ende war zwar leider etwas abrupt und kam unerwartet, aber im Großen und Ganzen war das Buch ein super Leseerlebnis. Ich freue mich auf den dritten Band und bin gespannt, wie die Trilogie enden wird.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 431 Seiten 
Verlag: Verlag Friedrich Oetinger (19. Mai 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3789132195 
ISBN-13: 978-3789132193

Kommentare:

  1. Deine Rezension erweckt bei mir das Gefühl, dass es dir bei den Büchern nur um Sensationsgeilheit in Form der Hungerspiele geht. Gerade dies wird meiner Meinung nach durch die Autorin angeprangert. Allerdings scheint dir der tiefere Sinn des Romans entfallen zu sein. Was mich ehrlich gesagt etwas erstaunt, da du selbst über dich schreibst, dass Fahrenheit 451 eines deiner Lieblingsbücher ist.

    Gruß
    Corpse

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  2. Hmmm... Ich weiß nicht, woher du deine Vermutungen nimmst, da meine "Rezension" nur (absichtilich!!!) an der Oberfläche kratzt. Ich schreibe hier auf meinem Blog ja keine ausführliche Analyse des Buches, sondern nur kurz meine Meinung nieder. :-) LG Pero

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  3. Zitat: "Obwohl der spannendste Teil aus den Hungerspielen besteht und bis dahin sehr detailiert andere Geschehnisse erzählt werden, konnte ich das Buch kaum zur Seite legen."

    Klar verstehe ich, dass du damit nur sagen wolltest, dass in dem gesamten Buch viel beschrieben wird. Und dass erst bei den Hungerspielen wieder Spannung aufgebaut wird (für dich). Dennoch kann man dir das so schön negativ auslegen, dass ich es mir einfach nicht nehmen lassen wollte...

    Wobei... man kann es dir schon wirklich gut unterstellen durch deine Formulierung...

    Gruß
    Corpse

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  4. Na ja, selbst wenn es so wäre, dass ich die "Sensationsgeilheit" liebe (was sicher viele andere auch tun), ist das ja nichts Schlimmes. Selbst wenn die Autoren andere Intentionen hatte und mir die völlig schnuppe wären (und das sind sie mir sowieso in der Regel, weil ich mich mit den Autoren meist nicht beschäftige), könnte man mir nichts vorwerfen. Die Rezeption von Kunstwerken (also auch Literatur) ist subjektiv. Jeder hat seine eigene Meinung und das ist doch auch gut so, oder? ;-) Ein Marcel Reich-Ranicki hätte wahrscheinlich überhaupt kritisiert, dass wir "so was" lesen... XD

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