Freitag, 9. September 2011

Warten bis der Frieden kommt von Judith Kerr

Inhalt: Dies ist die Fortsetzung von "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl". Anna lebt mittlerweile mit ihrer Familie in London. Sie ist fast volljährig und muss ihr Leben in der Zeit des zweiten Weltkrieges meistern. Die Stadt steht unter Beschuss und in fast jeder Nacht fallen Bomben vom Himmel. Trotzdem muss das Leben weiter gehen und der Alltag so gut es geht verbracht werden.

Meine Meinung: Nach dem mir der erste Teil dieser "Trilogie" nicht so gut gefallen hat, hat mir der zweite Teil schon viel besser gefallen. Der Inhalt ist spanneder, da Anna und ihre Familie nun den Krieg nicht nur passiv mitbekommen, sondern auch mittendrin stecken. Mir gefiel gut, dass nicht nur über die Angst und den Schrecken, den der Krieg brachte, berichtet wird, sondern auch darüber, wie das Leben wirklich aussah und eben, dass die Menschen weiter leben mussten. Trotz Bombenangriffe in der Nacht, mussten die Kinder morgens zur Schule gehen und die Erwachsenen zur Arbeit. Trotzdem gab es mittags ein Mittagessen und zwischendurch sogar Zeit zum Nachgehen der Hobbies. Auch geriet die Liebe nicht völlig in den Hintergrund. Natürlich ist der Alltag einer jungen Erwachsenen nicht vollkommen spannend bzw. unterhaltend, aber mir gefiel, dass einmal eine andere Perspektive auf den zweiten Weltkrieg gelegt wurde und man dadurch mehr erfährt als aus den Geschichtsbüchern.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 352 Seiten 
Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: Neuauflage. (1. Januar 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 347358004X 
ISBN-13: 978-3473580040

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