Montag, 29. August 2011

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl von Judith Kerr

Inhalt: Anna und ihre Familie sind Juden. Als Hitler an die Macht gerät, beschließt ihr Vater lieber auszuwandern, weil es für sie in Deutschland gefährlich werden könnte. Anna muss nun lernen, in einer für sie fremden Welt auszukommen, sich anzupassen und auch ohne viel Hab und Gut leben zu lernen. Im Laufe der Zeit muss sie erst lernen, was der zweite Weltkrieg für Auswirkungen auf Juden hat.

Meine Meinung: Im Prinzip wird hier das Leben von jüdischen Flüchtlingen erzählt, jedoch passiert nicht wirklich etwas Spannendes. Annas Leben ist vielleicht etwas schwierig für sie, da das Geld knapp ist und sie sich als Fremde in unbekannten Ländern erst mal zurecht finden muss. Aber im Prinzip sind sie und ihre Familie nur passiv vom zweiten Weltkrieg betroffen und erleben den Krieg nicht live mit. Ihnen geht es den Umständen entsprechend recht gut und sie müssen keine besonders großen Verluste erleiden. Ein wirkliches Drama für die Familie gibt es nicht. Zwar sind die Erzählungen ganz nett und auch gut geschrieben, aber etwas Besonderes war es nicht. Ich kann mir nicht erklären, warum dies eine oft verwendete Schullektüre ist.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 256 Seiten 
Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: Neuauflage. (1. Januar 2011) 
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3473580031 
ISBN-13: 978-3473580033

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