Dienstag, 25. Juli 2017

Kattencafe Kopjes

Bei unserem Trip nach Amsterdam erfuhren wir von einem Katzencafé. Da ich Katzen unendlich liebe, wollte ich mir das unbedingt anschauen. Und so reservierten wir Plätze im Kattencafe Koppjes (die Reservierung ist dringend erforderlich).

Wenn man das Café betritt, kommt man zuerst in einen kleinen Vorraum, welches die Küche ist. Dort steht auch die Kasse und man kann Katzenartikel kaufen. Bevor man dann den Raum mit den Katzen betreten darf, bekommt man eine Einweisung, in der erklärt wird, dass man die Katzen beispielsweise nicht füttern soll ode sie auch nicht hochnehmen darf. Dann muss man sich noch die Hände desinfizieren und kann dann ins Café.

Dieses ist schnuckelig eingerichtet mit verschiedenen Sitzgruppen, die alle unterschiedlich aussehen. Wir nahmen in einer Sofaecke Platz. Überall liegt Spielzeug für die Katzen herum und an den Wänden sind Bauten angebracht, auf denen sich die Katzen legen können bzw. auf denen sie herumlaufen können. Durch eine Röhre kommen die Katzen in einen Nebenraum mit den Katzentoiletten.

Derzeit befinden sich sechs Katzen in dem Café, die total lieb und süß sind. Sie kamen auch zu uns und haben sich auf uns gelegt und wollten geschmust werden. Das war für mich echt super, weil ich das so lange nicht mehr gemacht habe. Die Getränke und der Kuchen dort sind auch ganz lecker. Für Kinder gibt es sogar eine kleine Mal- bzw. Spielecke.

Allerdings fragte ich mich, ob dieser kleine Platz für so viele Katzen eigentlich gut ist. Irgendwie hatte ich auch die Befürchtung, dass es ihnen da viel zu eng ist. Aber die Katzen schienen sich wohl zu fühlen.

Eintritt muss man aber übrigens auch bezahlen - 3 Euro pro Person. Das finde ich ebenfalls ein bisschen ungewöhnlich, aber da es auch nicht zu teuer ist, nahmen wir das in Kauf. Ich fand es ganz toll dort und würde nochmal dorthin gehen, um mit den süßen Katzen zu schmusen.

Montag, 24. Juli 2017

Madame Tussauds in Amsterdam

Bisher war ich schon zwei- oder dreimal im Wachsmuseum Madame Tussauds in Berlin. Dann war ich noch einmal im Panoptikum in Hamburg. Ich mag solche Wachsmuseen und daher wollte ich auch das in Amsterdam sehen, als ich dort war. Zudem ist dort gerade eine Marvel-Ausstellung und sie konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Ein Ticket kostet um die 30 Euro. Diese besorgt man sich am besten im Internet, weil sie dort günstiger sind und man beispielseweise auch ein günstigeres Ticket für nach 18 Uhr kaufen kann. Das haben wir gemacht. Außerdem muss man sich dann nicht an der sehr langen Schlange anstellen und kann direkt ins Kino. Das ist praktisch.

Am Eingang wird ein obligatorisches Foto gemacht, was man dann später käuftlich erwerben kann. Auch im Museum ist noch eine Fotografin und auch da kann man Fotos machen. Wir haben zwei Fotos gekauft, welche uns dann 15 Euro gekostet haben. Ein Foto hätte zehn Euro gekostet. Dann steigt man in einen Fahrstuhl und die Tour kann beginnen. Eine kleine Einführung gibt es in einem runden Raum, wo uns die ersten Wachsfiguren wie ET oder Robbie Williams durch Schaufenster präsentiert wurden. Dann kann man das Museum begehen.

Man trifft dort auf viele Stars wie Ed Sheeran, Lady Gaga oder Justin Timberlake. Bei einigen Stars gibt es besondere Aktionen - so kann man sich beispielsweise zu George Clooney an einen Tisch setzen oder sich zu Robbie Williams auf eine Couch legen. Bei Ed Sheeran kann man ein Klavier spielen oder bei Charlie Chaplin sogar ein kleines Video in einer Box drehen. Mit Adele kann man Karaoke singen oder bei Van Gogh mit Hilfe einer Greenbox ein Gemälde von sich anfertigen und per Email zuschicken lassen. Das macht eine Menge Spaß.

Mein persönliches Highlight war die Marvel-Ausstellung. Da kann man bei Ant-Man auf einer Ameise reiten, sich bei Iron Man auf eine Art Lichtsäule stellen oder bei Thor versuchen, seinen Hammer anzuheben. Bei Hulk kann man quasi ein Auto anheben oder sich mit einem Schild neben Captain America stellen. Das ist total cool für einen Superhelden-Fan wie mich und ich hatte sehr viel Spaß.

Leider sind Fotos mit Blitz nicht erlaubt und so werden die Bilder nicht so schön, wie sie sonst sein könnten. Aber es ist trotzdem echt cool. Es gibt auch einige niederländische Stars dort, die ich allerdings nicht kenne und sie mich deshalb nicht interessierten. Aber ansonsten hatte ich sehr viel Vergnügen.

Sonntag, 23. Juli 2017

[Elementum 2] Stille Wasser - Kapitel 2

Der nächste Morgen begann furchtbar, besonders für Marina. Sie hatten nämlich zwei Blöcke bei ihrem verhassten Tutoren Tiberius von Zimmenthal. Erst einmal hatten sie neunzig Minuten Literatur und ohne Pause ging es gleich weiter mit neunzig Minuten Grammatik. Andere Lehrer ließen sie zwischen zwei Blöcken zumindest kurz verschnaufen. Nicht der Wasser-Elementarist.
Marina war wohl die klügste Schülerin im ganzen Jahrgang. Sie war fleißig und strengte sich mehr an als alle anderen. Bei jeder Frage wusste sie eine Antwort und sofort waren ihre Finger oben. Doch Herrn von Zimmenthal reichte dies niemals aus.
Heute möchten wir über ein Epigramm von Gotthold Ephraim Lessing sprechen“, begann der Lehrer mit dem Literatur-Unterricht. „Da Sie ja eine ganz Schlaue sind, können Sie uns sicherlich einen kurzen Abriss über die Biografie des Dichters geben, Frau Hollenbach.“
Ohne zu zögern sprang Marina von ihrem Stuhl auf und erzählte etwas über das Leben Lessings. Robin war bewusst, dass sicherlich kein anderer Schüler auch nur ansatzweise hätten eine Antwort geben können - ihn eingeschlossen. Daher verdiente Marina den größten Respekt.

Samstag, 22. Juli 2017

Ein Besuch im Virtual Reality Cinema

Bei meinem Trip nach Amsterdam habe ich auch das angeblich weltweit erste Virtual Reality Kino besucht. Es ist in der Nähe des Hauptbahnhofs und nun werde ich berichten, wie ich es gefunden habe.

Zunächst einmal hatten wir Glück, dass das Kino in der Woche gerade ein Angebot hatte und die Karten nur 7 statt um die 12 Euro gekostet haben. Mein Schatz und ich hatten sie schon vorher im Internet gekauft. Man muss da auch angeben, wann man ins Kino möchte. Jede halbe Stunde ist quasi eine Vorführung.

Wenn man das Kino betritt, kommt man zunächst in eine Art Bar, in der man bei einem Getränk auf die Vorführung warten kann. Dann wurden wir von einer Dame abgeholt und in einen seperaten Raum geführt. Dort befanden sich etwa zwanzig Drehstühle, auf denen Virtual Reality Brillen und Kopfhörer lagen. So eine Brille besitzen wir tatsächlich ebenfalls zuhause. Es ist einfach eine Oculus-Brille, in der man ein Handy einlegen kann. Darauf wird dann der Film abgespielt.

Dann gab es eine Einleitung der Dame, die erklärte, dass man die Auswahl zwischen verschiedenen Filmen hat. So kann man quasi eine Art Safari machen, einen Kinderfilm schauen oder sich für ein Sci-Fi-Abenteuer entscheiden. Wir wählten letzteres, weil die Dame meinte, dass es eher ein erwachsenes Publikum anspricht und etwas gruselig sein soll. 

Anschließend geht die Dame von Person zu Person und fragt nach dem Film, den sie dann auf einem Tablet auswählt. Danach startet die Vorführung und man kann Brille und Kopfhörer aufsetzen. Ich war ungefähr einer der letzteren, der mit dem Film startete.

Meine Auswahl bestand aus zwei Filmen à 15 Minuten. Der erste Kurzfilm handelte von einem Jugendlichen, der im Internet eine Art Schachspiel spielte, bei denen sich die Figuren allerdings abschießen. Als Zuschauer flog man quasi über das Brett und war mitten im Spiel. Mein sah vom Brett aus über sich Bildschirme, auf denen der Junge beim Spielen zu sehen ist. Da ich ja Höhenangst habe, hatte ich teilweise ein mulmiges Gefühl.

Den zweiten Film sah man aus der Perspektive eines Roboters mit künstlicher Intelligenz. Man erfährt nach und nach, wie er dazu wurde. In einer Szene ist man beispielsweise in einem Hörsaal und wird von den Studenten interviewt.

Bei beiden Filmen kann man sich auf dem Stuhl drehen und so quasi 180 Grad um sich herum erfahren. Man befindet sich mittendrin. Allerdings ist diese Technik noch nicht ganz ausgereift und die Filme waren ziemlich pixelig. Außerdem schien meine Brille beschlagen zu sein und so war ständig eine Art Schleier über dem Film. Insgesamt wurde mir auch recht schwindelig dabei und danach fühlt man sich, als ob man Karussel gefahren wäre.

Es war ein nettes Erlebnis, aber nichts besonderes. Für sieben Euro war es okay. Meiner Begleitung wurde schlecht und deshalb brach sie den Film ab. Das muss man ebenfalls bedenken. Zudem muss man sagen, dass ich zu den letzten gehört habe, als ich die Brille abnahm. Die anderen Filme schienen wohl kürzer gewesen zu sein. Hoffentlich reift diese Technik noch aus, denn dann ist es bestimmt ein cooles Erlebnis.

Freitag, 21. Juli 2017

Das Anne-Frank-Haus in Amsterdam

Als wir zu einem Trip in Amsterdam war, stand für mich das Anne-Frank-Haus ganz oben auf der Liste der Dinge, die ich besuchen wollte. Da ich vor kurzem das Tagebuch der Anne Frank gelesen habe und es mich ziemlich berührt hatte, wollte ich selbst erfahren, wie sie gelebt hat.

Und so bestellte ich schon eine Woche früher Eintrittskarten im Internet, was ziemlich schlau war. Denn dort selbst muss man stundenland anstehen, um Karten zu erhalten. Also meine Empfehlung ist, definitiv vorher die Karten zu besorgen. Dann darf man sich direkt an der kürzeren Schlange anstellen. Ein Ticket kostet übrigens neun Euro.

Gleich am Anfang der Ausstellung darf man sich einen kostenlosen Audioguide mitnehmen. Da ich aber das Buch gelesen habe, fand ich das nicht für nötig. Dennoch könnte er wahrscheinlich noch ein paar Hintergrundinfos bieten. Dann beginnt man die Tour durch die Geschäftsräume des Hauses, in dem sich die Familie von Anne Frank verstecken konnten. Man sieht nachgestellte Fotos von früher und Infos zu den Personen, die dort gearbeitet haben und die Familie Frank unterstützt haben.

Irgendwann kommt man dann zum Hinterhaus. Dieses ist durch eine Tür hinter einem Schrank zu erreichen, wie es Anne Frank in ihrem Tagebuch berichtet. Man klettert einige Stufen hinauf und kommt sodann in die versteckten Wohnräume, die tatsächlich ziemlich winzig sind. Auch dort findet man Bilder, wie es wohl ausgesehen hatte, sowie originale Gegenstände und weitere Information zu den Personen. Eigentlich dachte ich, dass mich das dort ziemlich ergreifen würde. Doch leider sind dort so viele Besucher, dass man quasi in einer Schlange dadurch gedrängt werden. Deshalb kommt keine Atmosphäre zustande. Das ist etwas schade, aber wahrscheinlich nicht anders möglich.

Nach den Zimmern kommt man wieder in das Museum zurück, wo es noch weitere Ausstellungsstücke und weitere Infos gibt. Am Schluss gibt es natürlich noch einen Shop, wo man beispielsweise das Tagebuch in verschiedenen Sprachen kaufen kann. Für mich war es ein interessantes Erlebnis und in Verbindung mit dem Buch sehr beeindruckend.

Das Foto ist übrigens im Wachsmuseum Madame Tussauds entstanden und nicht im Museum, weil dort das Fotografieren strengstens verboten ist.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Ein Trip nach Amsterdam

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, nach Amsterdam zu reisen, doch leider kam immer etwas dazwischen - meistens waren es die teuren Bahn-Tickets. Doch jetzt hatten wir die Möglichkeit mit dem Auto dahin zu fahren und so buchten wir vier Nächte im Hotel Van der Valk in der Nähe des Flughafens Schiphol, um diese neiderländische Stadt kennenzulernen.

Los ging es am Donnerstag, den 13. Juli, gegen Vormittag. Wir fuhren mit dem Auto los und brauchten etwa viereinhalb Stunden, bis wir im Hotel ankamen. Zunächst waren wir etwas enttäuscht, da wir dachten, das Hotel sei näher an der Innenstadt von Amsterdam. Doch wir mussten feststellen, dass das Hotel ziemlich abgeschieden war. Wir mussten täglich einen Shuttlebus zum Flughafen Schiphol nehmen, was etwa eine Viertelstunde dauerte. Von dort aus musst mir dann noch einmal eine Viertelstunde mit der Bahn bis zum Amsterdamer Hauptbahnhof fahren. Also waren wir jeweils etwa 30 bis 40 Minuten bei der Hin- und Rückfahrt unterwegs. Zudem fuhr leider der Shuttle nur alle 40 Minuten und auch nicht rund um die Uhr. So mussten wir uns spätestens abends um elf von Amsterdam verabschieden und konnten das Nachtleben nicht kennenlernen.

Ansonsten war das Hotel ganz schön. Wir hatten ein gutes Zimmer und hätten die Möglichkeit der Nutzung des Innenpools, der Saune und eines Fitnessbereiches gehabt. Leider haben wir das nicht in Anspruch genommen.

Nun aber mal zu der Stadt, weswegen wir eigentlich dorthin gefahren waren: Amsterdam. Das ist echt eine wunderschöne Stadt mit einer riesigen Innenstadt mit unzähligen Restaurants und Läden. Man kann viele Stunden zum Shoppen verwenden und vor allem findet man endlich mal Läden, die man in Deutschland nicht hat. Natürlich gibt es auch C&A oder H&M, aber nicht an jeder Ecke wie in Deutschland.

Aber am schönsten ist eigentlich das Stadtbild mit den schiefen, engen Häuschen und den Grachten. Zwar wird gerade um den Hauptbahnhof wenig wert auf Bürgersteige gelegt, aber ansonsten ist es sehr atmosphärisch. Die Amsterdamer sind selbst eher mit dem Fahrrad unterwegs (welches man sich auch in vielen Läden ausleihen kann). So gibt es Straßen nur für Fahrräder (welches unser Navigationsgerät nicht immer erkannte). Man ist aber ständig in Gefahr, von einem Fahrrad umgefahren zu werden. Die Holländer fahren echt rücksichtslos, was manchmal anstrengend ist.

Ansonsten ist es in Amsterdam sehr teuer. In Restaurants kann man sehr viel Geld lassen. Aber auch im normalen Supermarkt scheint alles ein bisschen teurer. Nur Dosenpfand gibt es nicht, weswegen Getränke in Dosen günstig erscheinen. Außerdem gibt es in den Niederlanden keine 1- und 2-Cent-Münzen, sodass die Preise auf- bzw. abgerundet werden. Interessant ist auch die Offenheit der Holländer. Die Coffeeshops sind sehr bekannt und weit verbreitet. Mich hat der Geruch nach Marihuana oft gestört, weil das überhaupt nicht mein Fall ist. Irgendwie seltsam ist es, dass Sexshops mit offenen Türen und Schaufenstern (in den ganz frei für jedermann Porno-DVDs ausgestellt sind) aufwarten. Ich weiß nicht, wie Eltern das finden, die mit ihren Kindern an solchen Läden vorbeikommen. Hierzu passt auch die Rotlichtgegend ebenfalls in der Innenstadt. Da ist schon am frühen Nachmittag eine riesen Stimmung und heiße Mädels warten hinter Schaufenstern auf ihre Freier. Auch diese Gegend wird gerne von der ganzen Familie besucht.

Es gibt in dieser Stadt noch mehr zu entdecken und wir haben auch einige Sachen besucht, die ich in anderen Beiträgen hier auf dem Blog vorstellen werde. So waren wir zuerst im Anne-Frank-Haus, dann noch im Virtual-Reality-Kino oder bei Madame Tussauds. Besonders angetan war ich von einem Katzen-Café. Auf der Rückfahrt am Montag, den 17. Juli, machten wir einen Zwischenstopp in Utrecht bei der Harry-Potter-Ausstellung.

Insgesamt hat uns dieser Trip sehr viel Spaß gemacht. Im Oktober haben wir vor, noch einmal mit Freunden dahin zu fahren, weil es noch ein paar Dinge gibt, die wir sehen möchten. Außerdem möchten wir auch das Nachtleben kennenlernen.

Mittwoch, 19. Juli 2017

[Serie] Digimon Fusion

Inhalt: Durch Zufall geraten Mikey und zwei seiner Freunde in die digitale Welt der Digimon. Dort versuchen böse Monster die Macht an sich zu ziehen. Nur Mikey kann sie mit Hilfe von Shoutmon und weiterer Digimon-Freunde beschützen.

Meine Meinung: Digimon gehörte immer zu meinen Lieblingsanimeserien. Jede Staffel konnte man als eigenständig betrachten, was Möglichkeiten für neue, interessante Geschichten brachte. Dabei gefiel mir besonders die Idee, dass Kinder einen Digimon-Partner hatten und ihm dabei halfen, stärker zu werden und sich zeitweise in ein mächtigeres Monster zu verwandeln. Daher freute ich mich auch auf die neuste Staffel, die ich bislang nicht gesehen hatte. Doch diese ist leider nicht so wie die früheren und daher hat sie mich heftig enttäuscht. Als allererstes ist der unheimich miese Zeichenstil zu erwähnen. Die vorherige Staffel mit dem recht "erwachsenen" Stil fand ich gewöhnungbedürftig, aber schön. Hier freute ich mich darauf, dass man wieder zum alten einzigartigem Stil zurückkehren würde. Doch das ist nicht der Fall. Die Proportionen stimmen oft nicht und die Figuren sehen leider lahm aus. Als zweiten Kritikpunkt habe ich den Inhalt zu erwähnen. Drei Kinder landen in der Digiwelt, aber sie haben keinen festen Digimon-Partner. Nur der Protagonist scheint mit seinem Shoutmon verbunden. Er kann ihn mit jedem beliebigen anderen Digimon fusionieren lassen. Die üblichen, genialen Digitationen gibt es demnach nicht mehr. Daher spielt es gar keine Rolle, welchem Level die Digimon entsprechen. Das ist absolut schade, denn das hatte die Serie besonders gemacht. Nun sind es einfach Monster, die gegen andere Monster kämpfen und sich dabei mit anderen verschmelzen können. Ganz schrecklich ist außerdem die Albernheit, welche witzig sein soll. Leider ist das überhaupt nicht mein Humor. Mich nervt es nur. Als letztes habe ich zu erwähnen, dass diese Staffel nicht abgeschlossen ist und mit einem mehr oder weniger Cliffhanger endet. Es folgen noch zwei weitere Staffeln mit den gleichen Figuren, was auch von der bisherigen Produktion abweicht. Ob diese beiden Staffeln jemals auf Deutsch erscheinen, weiß ich nicht. So kann man nicht wissen, ob man sie jemals zuende schauen kann. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich gar nicht damit angefangen. Ich bin echt enttäuscht.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Tatsuya Endo 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: KSM Anime 
Produktionsjahr: 2012